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Release Notes

Was sich in welcher Fassung geändert hat, neueste zuoberst. In der App steht dasselbe unter Hilfe › Was ist neu.

Oberfläche im Windows-Stil2026-09-21

Anmeldeseite: «Angemeldet bleiben» sitzt wieder richtig

  • Das Häkchen ist wieder ein Kästchen, die Beschriftung steht daneben statt am rechten Rand – in allen vier Sprachen.

Vorschau, wenn man einen Dokumentlink teilt

  • Wer einen Dokumentlink in einen Chat oder ein soziales Netz stellt, sieht dort jetzt den Namen des Dokuments und die erste Seite als Bild statt nur die nackte Adresse. Es genügt der Link selbst; das Dokument bleibt geschützt wie zuvor, und wer es öffnen will, meldet sich an wie bisher.

Passwort vergessen? Neu setzen per E-Mail

  • Auf der Anmeldeseite gibt es jetzt «Passwort vergessen?». Man gibt Benutzernamen oder E-Mail-Adresse an und bekommt einen Link zugeschickt, mit dem sich in zwei Stunden ein neues Passwort setzen lässt. Der Link gilt einmal; das Zurücksetzen meldet alle bisherigen Sitzungen ab.

Anmelden auch mit der E-Mail-Adresse

  • Beim Anmelden kann man jetzt entweder den Benutzernamen oder die hinterlegte E-Mail-Adresse eingeben – das Feld heisst neu «Benutzername oder E-Mail». Gross- und Kleinschreibung spielt bei der E-Mail keine Rolle.

IDML-Dateien: Schriften bleiben, Fehlendes wird gemeldet

  • Beim Öffnen einer IDML-Datei behält Medusa jetzt die Schriften, die es kennt, und meldet die fehlenden, statt sie stillschweigend zu ersetzen. Nach dem Import steht oben, welche Schriften fehlen; ihr Originalname bleibt erhalten, damit Umbruch und Zeilenfall stimmen, sobald man sie hochlädt.

Fernöstlicher und thailändischer Zeilenumbruch

  • Japanischer, chinesischer und thailändischer Text bricht jetzt richtig um, auch ohne Leerzeichen zwischen den Wörtern. Die wichtigsten Satzregeln gelten: ein schliessendes Zeichen, ein Komma oder Auslassungspunkte stehen nie am Zeilenanfang, nach einer öffnenden Klammer wird nicht umbrochen.

Ruhigerer Flatterrand

  • Der Absatz-Setzer wägt jetzt auch bei linksbündigem, rechtsbündigem und zentriertem Satz den ganzen Absatz ab, nicht nur beim Blocksatz. Er trennt sparsamer und verteilt die Zeilen gleichmässiger – der Flatterrand wird ruhiger, ohne dass der Absatz länger wird.

Textumfluss mit vier Abständen und Seitenwahl

  • Beim Umfliessen eines Objekts lassen sich der Abstand oben, unten, links und rechts jetzt einzeln einstellen, und man kann wählen, ob der Text nur links, nur rechts oder auf der breiteren Seite fliesst.

Suchen und Ersetzen auf Musterseiten und in Noten

  • «Suchen und Ersetzen» durchsucht jetzt auch die Musterseiten sowie Fuss- und Endnoten. «Alle ersetzen» übergeht diese Texte nicht mehr.

Beobachtungsmodus für Admins

  • Admins können unter Ansicht einen Beobachtungsmodus einschalten: Sie sehen ein laufendes Projekt live mit, ohne es zu verändern. Die anderen im Dokument sehen dabei einen deutlichen Hinweis «schaut zu» mit einem Auge statt des Mauszeigers – heimliches Mitlesen ist es also ausdrücklich nicht.

Grafiken aus SVG mit ihren Ebenen

  • Ein SVG lässt sich jetzt als bearbeitbare Grafik einfügen statt nur als Bild: Gruppen, Pfade, Flächen, Text und eingebettete Bilder werden einzelne Objekte, und der Ebenenbaum des SVG bleibt erhalten. Beim Platzieren fragt ein Dialog, ob bearbeitbar oder als ganzes Bild.
  • Wer eine Grafik aus einem Zeichenprogramm kopiert und mit ⌘V (Strg+V) einfügt, bekommt sie ebenfalls zerlegt, sobald sie als SVG in der Zwischenablage liegt. Farben, Linienstärken, Deckkraft, Verläufe und runde Ecken kommen mit; was Medusa noch nicht übernimmt (etwa Schnittmasken oder Filter), steht danach in der Meldung.

Neuer Oberflächenstil «Windows»

  • Neben Figma, Spectrum, Studio und Mac steht jetzt «Windows»: die Oberfläche im Stil einer Anwendung unter Windows 11 – Systemschrift, eckige Ecken, 32 Pixel hohe Bedienelemente, die blaue Linie unter dem Feld, in das gerade geschrieben wird, und die Auswahlmarke links neben der gewählten Zeile.
  • Die Farben und Masse stammen aus den offenen Gestaltungsdateien von Windows selbst. Wer die Transparenzeffekte abschaltet, bekommt deckende Menüs.

Lange Dokumente, Formate, Vorschau2026-09-20

Lupe mit der Leertaste

  • ⌘ (Strg) zusammen mit der Leertaste macht den Zeiger zur Lupe: Ziehen zoomt auf das aufgezogene Rechteck, ein Klick vergrössert, mit Alt verkleinert er. Die Leertaste allein verschiebt die Ansicht wie bisher, ⌘⇧ bleibt daneben bestehen.
  • Auf dem Mac zuerst die Leertaste drücken und dann ⌘ dazu, sonst fängt Spotlight die Kombination ab. Verliert das Fenster den Fokus, bleibt die Hand nicht mehr hängen.

Neuer Oberflächenstil «Mac»

  • Unter Fenster › Oberfläche steht neben Figma, Spectrum und Studio neu «Mac»: Medusa sieht damit aus wie eine native Anwendung auf macOS 27 – Systemschrift, Systemfarben, kapselförmige Knöpfe, durchscheinende Leisten und Paletten, deckende Leinwand.
  • Farben und Masse stammen aus dem System selbst, nicht aus einer Nachempfindung. Wer in den Bedienungshilfen weniger Transparenz wählt, bekommt deckende Flächen statt Glas.

Ehrlicher Hinweis zu PDF/X-4

  • Medusa ist ein Proof of Concept: Die PDF entstehen nach dem Aufbau von PDF/X-4 und werden vom Programm selbst geprüft, eine unabhängige Zertifizierung gibt es nicht. Der Hinweis steht jetzt im Exportdialog beim Standard PDF/X-4, im Ergebnis der PDF/X-Prüfung, im Buchbericht und unter Hilfe › Lizenzen und Werke Dritter – in allen vier Sprachen.

Lizenzen im Hilfe-Menü

  • Hilfe › «Lizenzen und Werke Dritter …» zeigt die Lizenz des Programms, alle mitgelieferten Werke Dritter mit ihren Rechteinhabern und die vollständigen Lizenztexte zum Nachlesen.

Buch als ein PDF

  • Das zusammengefügte Buch-PDF trägt den Titel und eine eigene Kennung des Buchs statt derer des ersten Teils. Seitenzahlen, Lesezeichen und Sprungmarken aller Teile stehen darin, auch Verweise aus einem Teil in einen anderen.
  • Die Kennzeichnung als PDF/X-4 steht nur noch drin, wenn die fertige Datei die Prüfung besteht; sonst nennt der Buchbericht die Gründe. Schriften bekommen je Teil ein eigenes Untergruppen-Präfix.
  • Teile mit verschiedenen Druckprofilen lassen sich nicht mehr zu einem PDF zusammenfügen – in der Stapelausgabe wie im Buch.

Ordner mit Unterordnern

  • Die Dokumentübersicht zeigt die Ordner als Baum neben der Liste: «Alle Dokumente», «Ohne Ordner» und die eigenen Ordner eingerückt, jeder mit einer Zahl, welche die Unterordner mitzählt.
  • Unterordner legst du mit dem «+» an der Zeile an, bis zu vier Ebenen tief. Dokumente ziehst du auf eine Ordnerzeile, Ordner ineinander, und auf «Ohne Ordner» holst du beides wieder heraus. Der Klappzustand bleibt.
  • Beim Löschen eines Ordners bleiben die Dokumente: sie und die Unterordner rücken eine Ebene auf. Das Menü am Dokumentnamen im Editor zeigt denselben Baum.

Erweiterungen selber bauen

  • Neu unter Hilfe › «Erweiterungen bauen …»: eine Seite, die zeigt, wie man Medusa mit eigenem JavaScript um Befehle und Paletten ergänzt – mit der vollständigen Schnittstelle und drei Beispielen zum Abschreiben.

Ordner direkt im Dokument

  • Im Menü am Dateinamen lässt sich das offene Dokument einem Ordner zuweisen, in einen neuen legen oder wieder herausnehmen. Der Eintrag zeigt, wo es gerade liegt; die Übersicht sortiert es sofort ein.

Satz und Ausgabe behoben

  • Zeilenformate: Zeilen mit unterschiedlich grossen Zeichenformaten halten die Spaltenbreite wieder ein; Wörter laufen nicht mehr ineinander. Gemessen liefen sie vorher bis 36 mm aus der Spalte, und der Wortabstand wurde bis ins Negative gestaucht.
  • Fussnoten, die länger sind als die Spalte, werden geteilt und laufen in der nächsten Spalte weiter, statt aus dem Rahmen zu kippen.
  • Fussnoten- und Endnotennummern zählen durch, auch wenn bedingter Text ausgeblendet ist; «Nicht vom nächsten trennen» und «Abstand zwischen Absätzen gleichen Formats» wirken über ausgeblendete Absätze hinweg.
  • In der Separationsvorschau zeigen platzierte CMYK-TIFF und -PSD ihre eigenen Druckkanäle statt einer nachgerechneten Trennung; Bildschirm und Druck-PDF stimmen überein. Vorher wich die Platte bis 46 Prozentpunkte ab.
  • Die Druckvorstufe prüft die Auflösung platzierter CMYK-TIFF und -PSD; der Hinweis zu platzierten PDF erscheint auch im Zusammendruck.
  • Eine Sonderfarbe, die wie eine Prozessfarbe heisst, liegt in der Vorschau auf derselben Platte wie im PDF; zwei gleichnamige Sonderfarben ergeben eine Platte.

Formate aus einem anderen Dokument

  • Beim Laden von Formaten reisen alle Verweise mit: Zeichenformate aus verschachtelten Formaten, GREP-Stilen, Zeilenformaten und Aufzählungen, Farben aus Absatzlinien, Hinterlegungen und Rahmen sowie die Verweise in Objekt-, Tabellen- und Zellenformaten. Neu gehen auch Verzeichnisformate, Bedingungen, Prüfprofile und die Vorgaben für Fussnoten, Endnoten und Grundlinienraster mit.
  • Der Dialog zeigt, was sich ändert («Schriftgrad: 34 → 40»), und nimmt ein Format auf Wunsch unter eigenem Namen dazu, statt das gleichnamige zu ersetzen.
  • Musterseiten, die auf einer anderen beruhen, gehen beim Aus- und Einlesen in beide Richtungen mit, samt der Objekte, die sie erben.

Import und Druckvorstufe

  • Hinweise aus einem Import werden beim Öffnen des Dokuments einmal angezeigt und lassen sich wegklicken.
  • Die Druckvorstufe meldet Strichbilder, die noch in der alten Form abgelegt sind und im Druck decken statt auszusparen.
  • Text in Tabellenzellen folgt jetzt auch am Bildschirm der Regel «Schwarz überdrucken».
  • Die Meldungen der PDF/X-Prüfung erscheinen in allen Sprachen.

Verknüpfte Objekte

  • Wer die veröffentlichten Objekte eines Dokuments lesen darf, lässt sich wählen: alle, die die Dokumentkennung haben (Vorgabe), oder nur, wer Zugang zum Dokument hat. Bei «nur mit Zugang» zieht ein Buchlauf die Kopien nur noch für Leute nach, die die Quelle öffnen können – alle anderen Teile nennt der Buchbericht beim Namen, statt sie stillschweigend zu überspringen.
  • Ein Objekt lässt sich in seinem Dokument als Quellobjekt veröffentlichen und danach in jedem anderen einsetzen: Es kommt als vollständige Kopie samt Text, Bildern, Schriften, Farben und Formaten und bleibt mit dem Original verbunden. Ändert sich das Original, ziehen alle Kopien nach – auf Knopfdruck oder bei jedem Buchlauf. Lage, Grösse, Drehung und Ebene gehören dem Dokument, in dem das Objekt steht.
  • Eine Kopie ist gesperrt. Wer bewusst abweichen will, erklärt die Abweichung für einen Text: Er bleibt beim Aktualisieren, wie er ist, die Palette zählt die Abweichungen, und ein Klick verwirft sie wieder.

Einzelne Musterobjekte ausblenden

  • Im Kontextmenü einer Seite lässt sich jedes einzelne Objekt der Musterseite für diese Seite ausblenden – das Logo auf dem Kapitelanfang, die Pagina auf dem Titel. Die Musterseite bleibt zugewiesen, auch wenn sie aus einem anderen Dokument stammt.

Buch: Formate angleichen und Verzeichnisse über alle Teile

  • «Formate angleichen …» vergleicht Farbfelder, Absatz-, Zeichen-, Objekt-, Tabellen- und Zellenformate, Trennausnahmen und PDF-Vorgaben zwischen Buch und Teilen. Zeile für Zeile steht vorher da, was sich ändern würde – alt und neu, einzeln anhakbar. Würde aus einer Prozessfarbe eine Sonderfarbe, ist die Zeile abgehakt und gewarnt. Jeder Teil legt vorher eine Version an und übernimmt alles in einem Schritt.
  • Ein Schalter in der Buchpalette, und Inhalts- und Stichwortverzeichnis sammeln die Einträge aller Teile mit ihren Buchseitenzahlen. Die Sprungmarken führen bei Bedarf in den anderen Teil.

Bilder aus fremden Systemen

  • Bilder aus einem Ordner im Netz (WebDAV oder HTTP) oder aus Adobe Experience Manager Assets lassen sich direkt im Layout platzieren. Die Datei wird ins Dokument geladen und merkt sich, woher sie kam – «Verknüpfung aktualisieren» holt später die neue Fassung. Adressen und Konten bleiben im Browser.

Erweiterungen

  • Eigene Befehle im Menü und eigene Paletten, beschrieben in einer kleinen Datei. Der Code läuft abgeschottet und darf nur, was die Schnittstelle erlaubt; jede Änderung ist ein Schritt im Protokoll.

Musterseiten aus anderen Dokumenten

  • Eine Musterseite lässt sich aus einem anderen eigenen Dokument übernehmen: Layout › «Musterseite aus anderem Dokument verknüpfen …» kopiert sie mit allem, was darauf liegt – Objekten, Texten, Bildern, Schriften, Farbfeldern und Formaten.
  • Die Palette «Verknüpfungen» zeigt, ob die Quelle inzwischen weitergezogen ist, und frischt auf Knopfdruck auf; ein Rückgängig nimmt das zurück. Die Kopie bleibt im Dokument, auch wenn die Quelle gelöscht wird, und im Dokument steht nie ein Zugangsschlüssel.

Musterseiten aufeinander aufbauen

  • Eine Musterseite kann auf einer anderen beruhen, bis zu vier Stufen tief. Was sie erbt, liegt unter ihren eigenen Objekten und kommt am Bildschirm wie im PDF mit. Eingestellt wird es in der Seitenpalette und in den Eigenschaften.

Zeilenformate als Liste

  • Statt eines einzigen Zeichenformats für die ersten Zeilen lassen sich mehrere nacheinander setzen: erste Zeile in Kapitälchen, zweite kursiv, dritte farbig. Mit «Wiederholen» fängt die Liste nach dem letzten Eintrag wieder von vorne an.

Formate aus einem anderen Dokument laden

  • Der neue Befehl im Menü Text listet die eigenen Dokumente und zeigt vor dem Übernehmen, was neu ist, was abweicht und was gleich bleibt. Übernommen wird nur, was angehakt ist – in einem Schritt, mit einem Rückgängig.

Abweichungen auch bei Zeichenformaten sichtbar

  • Weicht markierter Text vom Zeichenformat ab, steht hinter dem Namen ein «+» – in der Steuerleiste, in den Eigenschaften und neu auch in der Formateliste.

Eigene Prüfprofile in der Druckvorstufe

  • Die Schwellen für Bildauflösung, Haarlinien, kleine Schrift, Farbauftrag und Falzabstand stehen in einem benannten Profil. Eingebaut ist «Vorgabe» mit den bisherigen Werten; eigene Profile lassen sich sichern, weitergeben und wie die PDF-Vorgaben aus einer Datei laden.

Ordner für die eigenen Dokumente

  • Auf der Startseite lassen sich eigene Ordner anlegen, umbenennen und löschen. Dokumente ziehst du auf einen Ordner oder schickst sie per Rechtsklick über «Verschieben nach …» hinein.
  • Über der Liste stehen «Alle Dokumente», «Ohne Ordner» und die eigenen Ordner mit Zähler; ein Klick filtert, Suche und Sortierung wirken weiter mit. Einen Ordner zu löschen löscht keine Dokumente – sie stehen danach unter «Ohne Ordner». Die Ordner gehören der jeweiligen Person.

Buchdateien

  • Mehrere Dokumente lassen sich als Buch führen: Datei › Buch anlegen, dann sammelt die Palette «Buch» die Teile. «Buch aktualisieren» vergibt durchgehende Seitenzahlen über alle Teile; auf Wunsch beginnt jeder Teil auf einer ungeraden Seite, und fehlt dafür eine Vakatseite, sagt es der Bericht und hängt sie erst auf Knopfdruck an.
  • «Buch ausgeben» liefert ein PDF für das ganze Buch oder ein ZIP mit einem PDF je Teil; «Buch prüfen» vergleicht Format, Anschnitt, Druckprofil, Sonderfarben und Seitenzahl über alle Teile.
  • Im Buch steht nur, welche Dokumente dazugehören, nie ein Zugangsschlüssel.

Bedingter Text

  • Textstellen lassen sich Bedingungen zuweisen und ein- oder ausblenden: Ausgeblendetes wird nicht gesetzt und nicht exportiert, der Satz fliesst sofort neu. Bedingungssätze schalten mehrere Bedingungen in einem Schritt.
  • Am Bildschirm zeigt eine Wellenlinie oder eine Farbmarke, was bedingt ist; im PDF steht sie nie. Suchen, Rechtschreibung und Verzeichnisse übergehen ausgeblendeten Text.

Vorschau

  • Separations- und Überdrucken-Vorschau lesen jetzt die Druckdaten selbst: CMYK-Bilder behalten ihre Kanalwerte, RGB-Bilder gehen über ihr eingebettetes Profil, Graustufenbilder stehen nur auf der Schwarzplatte. Gemessen weicht die Platte am Bildschirm noch um höchstens 1 % vom Druck-PDF ab, vorher waren es bis 51 %.
  • Bei platzierten PDF sagt die Vorschau, dass sie deren Platten nicht genau zeigt, statt sie zu raten.

Tabellen- und Zellenformate

  • Tabellen und Zellen lassen sich als benannte Formate sichern und wiederverwenden: Ein Klick in der Palette «Formate» überträgt Linien, Flächen, Wechselfarben und Abstände, «Aus Auswahl neu definieren» zieht alle Tabellen mit diesem Format in einem Schritt nach.
  • Objektformate bekommen ein Basisformat und ein Folgeformat und zeigen mit «+», wenn ein Objekt von seinem Format abweicht.

Inhaltsverzeichnis

  • Verzeichnisse folgen benannten Verzeichnisformaten: Titel mit Absatzformat, je aufgenommenem Absatzformat die Ebene, das Eintragsformat, die Lage der Seitenzahl (danach, davor oder ohne), die Trennung – Tabulator, Füllzeichen oder eigene Zeichen – und je ein Zeichenformat für Seitenzahl und Trennung.
  • Einträge einer Ebene lassen sich alphabetisch sortieren oder aneinanderreihen; wählbar sind Text auf ausgeblendeten Ebenen, Absatznummern und Lesezeichen im PDF. Die Lesezeichen folgen derselben Gliederung.

Fussnoten und Endnoten

  • Fussnoten haben eigene Optionen fürs ganze Dokument: Zahlformat (1, i, I, a, A oder die Reihe *, †, ‡, §), Startzahl, Neubeginn auf jeder Seite, in jedem Abschnitt oder Textabschnitt, Präfix und Suffix, Absatzformat der Note, Zeichenformat des Zeichens und Abstände. Einzelne Rahmen dürfen weiterhin abweichen.
  • Die Trennlinie über den Fussnoten lässt sich abschalten und in Stärke, Farbe, Ton, Länge, Versatz und Art einstellen, am Bildschirm wie im PDF. Auf Wunsch stehen die Fussnoten am Ende des Textabschnitts.
  • Neu gibt es Endnoten mit eigenem Bereich und «Endnoten aktualisieren».

Ebenen und Objekte

  • In der Ebenenliste lassen sich Gruppen auf- und zuklappen, Objekte in Gruppen ziehen und einzeln ausblenden.
  • Ebenen bekommen eine wählbare Farbe und lassen sich als «nicht drucken» festlegen.
  • Objekte können als Ganzes überdrucken (Fläche und Kontur) und als «nicht drucken» gesetzt werden: am Bildschirm sichtbar, aber nicht im PDF, PNG oder SVG.

Prüfdokument Druckvorstufe

  • Ein neues Beispiel auf der Startseite: 15 Seiten, je eine Prüfung mit Legende – Sonderfarben in CMYK, Lab und RGB, Verläufe, Überdrucken, Deckkraft und Füllmethoden, Aussparungs- und isolierte Gruppen, Strichbild mit 1200 ppi, 16-bit-Bilder, Adobe RGB, sRGB mit Alpha, CMYK-JPEG, platzierte PDF, Schatten und weiche Kanten in Sonderfarbe, Schriften, Anschnitt, Marken und gemischte Seitenformate. Zum Öffnen, Exportieren und Nachmessen in der Ausgabevorschau oder an der Druckmaschine.

Sprache und Umbruch2026-09-19

Sprache

  • Sprache pro Textrahmen: Die Sprache eines Textes wird aus ihm selbst erkannt (16 Sprachen, dazu Kyrillisch und Griechisch) und bestimmt Silbentrennung und Rechtschreibung. In der Rahmenpalette lässt sie sich fest wählen, einzelne Absätze können abweichen. Trennmuster gibt es jetzt für 25 Sprachen, Wörterbücher für Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch.

Typografie

  • Formate wie im Profisatz: Zeichenformate bauen auf einem Basisformat auf und kennen alle Zeichenattribute; Absatzformate haben ein Folgeformat (nach Enter geht es z. B. vom Titel in den Grundtext) und ein Zeilenformat (die erste Zeile etwa in Kapitälchen); verschachtelte Formate zählen auch Sätze, kennen «bis ausschliesslich» und wiederholen sich bis zum Absatzende.
  • Neue Zeichenattribute unter «Zeichen erweitert»: horizontal und vertikal skalieren, Neigung, Kontur mit Farbe und Stärke, Zeichenhintergrund, Unter- und Durchstreichen mit Stärke, Versatz, Farbe und Art (voll, gestrichelt, gepunktet, doppelt), «Keine Trennung» und Sprache je Zeichen. Dazu Knöpfe für Kapitälchen, hoch- und tiefgestellt – Kapitälchen echt aus der Schrift, wo sie welche hat, sonst sauber nachgebildet.
  • Gross- und Kleinschreibung ändern: VERSALIEN, gemeine Buchstaben, Erster Buchstabe Gross, Satzanfang gross.
  • «Texte reinigen» arbeitet nach den Regeln der Bundeskanzlei, des Dudens und der französischen Typografie: schmale geschützte Räume bei «z. B.», vor Einheiten, Prozent und Währung, bei «S. 12», «§ 5», «1. Januar»; einfache Anführungszeichen ‹…›; Apostroph auch in «Rock ’n’ Roll» und «l’été»; Bis-Strich nur zwischen Zahlen (Telefonnummern und Daten bleiben); «20.–»; Uhrzeit «14.30 Uhr»; Zahlen ab fünf Stellen gegliedert; im Französischen schmale geschützte Räume vor ; ! ? und in « ». Jeder Absatz nach seiner Sprache.
  • Typografische Anführungszeichen schon beim Tippen, passend zur Sprache des Absatzes (Text › Typografische Anführungszeichen).
  • Keine Zeile beginnt mehr mit einem Gedankenstrich oder einer Auslassung, und «10–20» bricht nicht um.
  • Neue Vorgaben: mindestens zwei Zeilen am Absatzanfang und -ende (keine Schusterjungen und Hurenkinder), Titel bleiben beim folgenden Text, Nachsilbe mindestens drei Buchstaben, Aussensteg grösser als der Bund.
  • Sonderzeichen-Menü mit allen Leerräumen, geschütztem Trennstrich, Geviertstrich, Minus, Malzeichen, bedingtem Umbruch und «Ligatur hier auflösen»; fehlt ein Zeichen in der Schrift, springt ein gleichwertiges ein.
  • Kerning über Formatwechsel: Wechselt zwischen zwei Buchstaben nur die Farbe oder ein anderes Zeichenattribut, gilt das Kerningpaar der Schrift trotzdem. Bisher setzte etwa «To» mit farbigem «T» wie ohne Kerning.
  • Manuelles Kerning zwischen zwei Zeichen: Alt+←/→ am Cursor (20/1000 Geviert, mit Cmd 100), mit Markierung ändert es die Laufweite; dazu das Feld «KP» in der Zeichenpalette. Cmd+←/→ springt wortweise. Der Wert geht ins PDF und ins IDML.
  • Leerräume wie im Profisatz: Geviert, Halbgeviert, Drittel-, Viertel-, Sechstel-, Achtel- und Haarleerzeichen, Ziffern- und Interpunktionsleerzeichen, geschützter und schmaler geschützter Leerschlag. Jeder hat die richtige Breite, auch wenn die Schrift ihn nicht kennt – kein Kästchen mehr. Geschützte brechen nicht um, feste bleiben im Blocksatz fest, der geschützte Leerschlag dehnt sich wie ein normaler.

Seiten und Druckbögen

  • Klappen, Altarfalz und Wickelfalz: Seiten lassen sich an den vorherigen Druckbogen anfügen (Rechtsklick in der Seitenliste › An vorherigen Druckbogen anfügen), auch links vom Bund. Angefügte Seiten zählen in doppelseitigen Dokumenten nicht mit – ungerade Seiten bleiben rechts, die Klappe heisst z. B. «3a».
  • Seiten mit eigenem Format (Rechtsklick › Seitenformat …), mit Knöpfen für Einklappseiten 2 oder 3 mm schmaler. Auf linken Seiten behalten die Objekte ihren Abstand zum Bund; Musterobjekte haften an der nächsten Seitenkante.
  • Seiten, die nicht dem Dokumentformat entsprechen, tragen einen Hinweis: ein Schild mit ihrer Grösse über der Seite und «≠» in der Seitenliste.
  • Im PDF hat jede Seite ihre eigenen Seitenboxen. Neu: «Bögen mit Klappen als Bogen, übrige Seiten einzeln» – so wie Druckereien Umschlag und Innenteil haben wollen. Falzlinien an jeder inneren Kante des Bogens, IDML übernimmt Formate und Klappen.

Falzprodukte

  • Falzarten als Vorlage im Seitenformat: Wickelfalz (je Einklappstufe 2 mm schmaler), Zickzackfalz (gleich breit) und Klappenbroschur legen Aussen- und Innenseite als Druckbögen an. Die Breiten sind Startwerte, jede Teilseite lässt sich danach ändern. Dazu ein Rechner für die Rückenbreite aus Seitenzahl, Grammatur und Papiervolumen.
  • Faltvorschau: Fährt die Maus über einen Falzbogen in der Seitenliste, klappen die Teilseiten ein.
  • Die Druckvorstufe warnt bei Text im Falz oder weniger als 4 mm davor und wenn die Breiten nicht zur Falzart passen.
  • PDF: gestrichelte Falzmarken ausserhalb des Anschnitts, Schnitt- und Falzmarken in Passerfarbe (auf allen Platten, auch Sonderfarben), Seitenbeschriftungen mit den Seitenzahlen des Dokuments. Die PDF/X-Prüfung kontrolliert, dass Endformat, Anschnitt und Medienformat ineinander liegen.
  • «Pagina aus» je Seite (Rechtsklick in der Seitenliste): Die Seitenzahl aus der Musterseite entfällt, gezählt wird weiter.

Variable Schriften

  • Variable Schrift direkt am Text (Text › Variable Schrift am Text, oder «Griffe am Text» im Panel): Um den markierten Text liegt ein Kasten mit Griffen – das Quadrat an der Ecke zieht die Breite, der Stiel darunter das Gewicht, der Kreis auf dem Bogen die Neigung, das Lesezeichen die optische Grösse. Eigene Achsen wie Kontrast oder Rundung bekommen freie Griffe, alle weiteren stehen als Ziehschilder darunter. Umschalt zieht fein, Doppelklick setzt zurück, ein Zug ist ein Schritt beim Rückgängigmachen.
  • Einstellungen speichern: die aktuellen Achsen unter einem Namen ablegen und mit einem Klick wieder anwenden – am Text oder im Menü der benannten Instanzen. Die Einstellungen gehören zum Dokument.
  • Neues Beispiel «Variable Schriften» auf der Startseite: Roboto Flex mit 13 Achsen und Source Serif 4 mit automatischer optischer Grösse.

Satz

  • Umbruchzeichen (Text › Umbruchzeichen): Spalten-, Rahmen- und Seitenumbruch sowie Umbruch auf die nächste ungerade oder gerade Seite. Ein Absatz kann auch selbst auf der nächsten ungeraden oder geraden Seite beginnen.
  • Neue Absatzoptionen: «Mit vorherigem» zusammenhalten, gleicher Abstand zwischen Absätzen desselben Formats, letzte Zeile im Blocksatz links, zentriert oder rechts, Trennung über Spalten hinweg abschaltbar.
  • Trennausnahmen (Text › Trennausnahmen …): pro Sprache eigene Trennstellen festlegen oder Wörter ganz von der Trennung ausnehmen; die Liste gehört zum Dokument.
  • Der bedingte Zeilenumbruch bricht jetzt ohne Trennstrich und ohne Breite.
  • Mehr OpenType: Zähler und Nenner, wissenschaftlich tiefgestellt, Titelschriftvarianten, Versalausgleich, Unicase, historische Formen und Ligaturen, Anfangs-, Mittel- und Endformen und bis zu 20 Zeichenvarianten – angezeigt wird nur, was die Schrift kann.

Tempo

  • Grosse Dokumente reagieren deutlich schneller: Im Test mit 500 Seiten braucht ein Tastendruck statt 750 nur noch rund 220 ms bis zum Bild, herausgezoomt zeichnet ein Bild in 17 statt 700 ms, und der Speicher sinkt von über 500 auf rund 150 MB. Beim Tippen geht nur noch der geänderte Absatz über die Leitung statt des ganzen Textabschnitts.
  • Tippen in langen Textketten: Nur der bearbeitete Absatz wird neu umbrochen, alle übrigen behalten ihre Zeilen und rücken nur an ihre neue Stelle – mit genau demselben Satz wie bisher. Im Test mit 500 Seiten braucht ein Tastendruck statt rund 190 nur noch rund 35 ms bis zum Bild; auch das erste Setzen einer Kette ist schneller, und grosse Dokumente müssen nach vielen Änderungen nicht mehr alles auf einmal neu setzen.
  • Änderungen an Grösse und Lage von Hoch-, Tiefgestellt und Kapitälchen in den Dokumentvorgaben wirken sofort, ebenso ein verschobener Satzspiegel beim Grundlinienraster.

Oberfläche

  • Die Startseite ist eine Übersicht wie in einer App: oben eine schmale Leiste mit Suche, «Neues Dokument» und «Importieren», gleich darunter die eigenen Dokumente – als dichte Kacheln oder als Liste, neueste zuerst oder nach Name. Jede Karte zeigt Seitenzahl, Format, wann zuletzt bearbeitet und ob der Link nur zum Kommentieren oder Ansehen geteilt ist. Vorlagen und Formate folgen darunter, kleiner.
  • Tastatur: «/» springt in die Suche, Enter öffnet den ersten Treffer, die Pfeiltasten wandern durch die Dokumente.
  • Neue Symbole: ruhige, dünne Linien in einem Guss, vom Werkzeug bis zur Tabellenlinie. Einzüge, Abstände und Initialen in der Steuerungsleiste haben jetzt eigene Symbole statt Pfeilzeichen.
  • Einstellungen enthalten nur noch, was für dich in diesem Browser gilt: zwei Reiter, Allgemein und Übersetzung. Was für alle im Dokument gilt, steht unter Datei › Dokument einrichten.
  • Dokumentname und «Seite 1 von 5» stehen oben in der linken Spalte über den Seiten; die Kopfzeile ist frei für die Menüs.
  • Aufgeräumte Menüs: Schriften nur noch unter Text, «Dokument übersetzen» unter Text, «Werkzeugleiste links» unter Fenster, keine doppelten Einträge im Logo-Menü.
  • Tastenkürzel: ⌘, öffnet die Einstellungen, ⌥⌘2 das geteilte Fenster, ⌘P das Exportieren; ⌘[, ⌘] und ⌘D führen nicht mehr aus dem Dokument; ⌥⌘L und ⌥⌘Ü greifen auch auf dem Mac.
  • Neues Menü «Layout»: Seiten hinzufügen, duplizieren und löschen, Nummerierung und Abschnitt, Seitenformat, Musterseite anwenden, Hilfslinien – bisher nur im Kontextmenü der Seitenliste. Datei ist in klare Blöcke geordnet: Einrichten, Platzieren, Prüfen und Verpacken, Exportieren, Versionen und Teilen.
  • Menü am Dokumentnamen: der Pfeil neben dem Namen zeigt, was das Dokument als Ganzes betrifft – Umbenennen, Dokument einrichten, Farbeinstellungen, Teilen, Freigabe, Versionen, Exportieren, Druckvorstufe, Verpacken.
  • Die Liste der Tastenkürzel entsteht aus den Menüs und ist damit immer vollständig; ⇧⌘[ und ⇧⌘] greifen wieder.
  • «Dokument einrichten» hat Reiter: Seite, Raster (Grundlinienraster und Farben der Hilfslinien), Farbe (Druckprofil, RGB-Arbeitsfarbraum) und Interaktiv. «Farbeinstellungen …» öffnet direkt den Reiter Farbe. Übernommen wird nur, was du im Fenster geändert hast – was andere gleichzeitig ändern, bleibt stehen.
  • Dokument duplizieren und löschen direkt im Menü am Namen: die Kopie nimmt alle Bilder mit, aber keine Versionen und Kommentare – auch wer nur ansehen darf, kann sich mit Konto eine eigene Kopie ziehen. Löschen dürfen die Person, die das Dokument angelegt hat, und Admins.
  • Layout › Musterseite anlegen und bearbeiten; Datei führt in der Reihenfolge der Druckvorstufe – aufräumen, prüfen, exportieren, abgeben – und zurück zur Übersicht. Grundlinienraster und Farben der Hilfslinien stehen nur noch in Dokument einrichten › Raster.
  • Beim ersten Öffnen fragt Medusa, welche Oberfläche (Figma, Spectrum, Studio) und welche Darstellung (wie System, hell, dunkel) du willst – die Wahl wirkt sofort.
  • Die Übersicht hat wieder eine dunkle Kopfzeile mit Medaillon, halb so hoch wie früher.
  • Der Dokumentname steht fett ganz oben in der linken Spalte, Seiten und Ebenen darunter; umbenennen durch Anklicken des Namens.
  • Mehr Luft in der Steuerungsleiste, grössere Knöpfe an schwebenden Paletten.
  • Ebenen: die ganze Zeile lässt sich ziehen, umbenennen per Doppelklick, Auge und Schloss sind immer zu sehen. Objekte in der Liste per Ziehen vor oder hinter andere legen oder in eine andere Ebene schieben, und jedes Objekt einzeln mit dem Auge aus- und einblenden – ausgeblendet erscheint es weder am Bildschirm noch im PDF.
  • Seiten koppeln per Ziehen: eine Seite in der Seitenliste auf eine andere ziehen und kurz halten, dann hängt sie an deren Druckbogen.
  • Admins ordnen die Dokumentliste nach Person, mit einer Zwischenzeile je Person.
  • Neue Palette «Farbfelder»: Fläche und Kontur oben wählen, Farbe auf Rahmen oder Text anwenden, Farbton, Fläche und Kontur tauschen, [Ohne], [Papier], [Schwarz] und alle eigenen Felder – Doppelklick bearbeitet.
  • Eckenoptionen (Objekt › Eckenoptionen …): Grösse und Form je Ecke – gerundet, abgeschrägt, eingelassen, nach innen gerundet – am Bildschirm, im PDF, SVG und IDML.
  • Kompaktere Dialoge: «Neues Dokument» und «Dokument einrichten» mit Beschriftung links, Gruppen Seite, Ränder, Spalten und Anschnitt, Hoch- und Querformat per Knopf, verkettete Ränder und einer kleinen Vorschau der Seite.

Konto

  • Das eigene Konto lässt sich löschen: im Menü unter dem eigenen Namen › Konto löschen. Vorher zeigt ein Dialog, welche Dokumente mit verschwinden; gelöscht wird erst mit Passwort und dem eingetippten Benutzernamen. Die letzte Admin-Person kann sich nicht selbst löschen.
  • Wer sein Passwort ändert, meldet damit alle anderen Sitzungen dieses Kontos ab.
  • Rückmeldungen auch ohne Konto: Unter /ideen lassen sich Ideen, Wünsche und Fehler einreichen, wahlweise mit E-Mail-Adresse für Rückfragen.

PDF

  • «PDF/X-4» steht nur noch im PDF, wenn die Datei die Bedingungen erfüllt: Farben in CMYK umgewandelt, keine Verknüpfungen, Formularfelder oder Filme, Druckprofil eingebettet. Sonst entsteht das PDF ohne Kennzeichnung, und der Export sagt, warum.
  • Farbproof und Separationsansicht am Bildschirm wirken nicht mehr auf den Export.
  • Schlagschatten und weiche Kanten bleiben im Druck-PDF in ihrer Farbe: 100 % Schwarz bleibt reines Schwarz, eine Sonderfarbe bleibt eine eigene Platte. Nur die Form des Schattens und der Verlauf der Kante sind gerastert (300 ppi), das Objekt selbst bleibt Vektor. Schatten multiplizieren, am Bildschirm wie im PDF, und sparen darunterliegende Farben nicht mehr aus.
  • Deckkraft und Füllmethoden wirken auf das Objekt als Ganzes: Fläche und Kontur bei 50 % decken sich nicht mehr doppelt – am Bildschirm wie im PDF.
  • Überdrucken gilt nur noch für Fläche bzw. Kontur, nicht für Text und Bilder im selben Rahmen; Weiss überdruckt nie.
  • RGB-Bilder werden mit ihrem eigenen Farbprofil in das Druckprofil des Dokuments umgerechnet, Bilder ohne Profil im RGB-Arbeitsfarbraum des Dokuments. CMYK-JPEG bleiben unverändert.
  • Platzierte PDF: Vorschau ohne Kommentare und mit durchsichtigem Grund, Seiten mit JPEG-2000-Bildern und asiatischer Schrift erscheinen vollständig; im Druck-PDF gilt der sichtbare Ausschnitt und die Drehung der Seite. «PDF/X-4» steht nur noch im PDF, wenn die fertige Datei die Prüfung ohne Fehler besteht.
  • Farbproof mit Papierweiss und Druckschwarz, jetzt auch für CMYK-Farben.
  • 100 % Schwarz überdruckt nach Farbwert, auch in eigenen Farbfeldern; Sonderfarbnamen mit Umlauten kommen richtig an.
  • Die PDF/X-Prüfung ist strenger: RGB in Bildern, Flächen, Verläufen und Transparenzgruppen ist ein Fehler, überdrucktes Weiss und eingebettete Dateien werden gefunden. Hochgeladene Profile wie PSO Coated v3 werden ihrer Druckbedingung zugeordnet.

Export

  • Neuer Exportdialog: oben die Vorgabe und der Standard (keiner oder PDF/X-4 – der sperrt, was dort nicht erlaubt ist), darunter die Reiter Allgemein, Marken und Anschnitt, Ausgabe und vor dem Herunterladen eine Zusammenfassung mit Warnungen.
  • Vorgaben gehören jetzt zum Dokument: Wer sie speichert, stellt sie dem ganzen Team zur Verfügung, rückgängig machen inklusive. Sie lassen sich als Datei sichern und laden, reisen mit dem Brandkit und stehen in der Ausgabe-Automatik zur Wahl.
  • Marken mit Schnittmarken, Passkreuzen, Seiteninformationen und Falzmarken, Stärke 0,125 bis 0,5 pt und Versatz in Millimetern; Anschnitt wie im Dokument oder mit eigenen Werten für oben, unten, innen und aussen – auf linken Seiten gespiegelt.
  • Ausgabe nach sRGB für den Bildschirm (ohne CMYK im PDF), Sonderfarben auf Wunsch in Prozessfarben, jede Seite als eigenes PDF im ZIP mit Namensmuster, Öffnungsansicht und Vollbild, Hyperlinks, Lesezeichen sowie Formulare und Medien einzeln wählbar. Titel und Sprache stehen immer im PDF.
  • Das PDF entsteht im Hintergrund: Der Dialog schliesst sofort, man arbeitet weiter, und die Datei kommt, sobald sie fertig ist.

Druckvorstufe nachgeschärft

  • Verläufe zwischen Sonder- und Prozessfarben mischen im Zusammendruck wie am Bildschirm.
  • 100 % Schwarz überdruckt nicht in transparenten Gruppen; die Plattenansicht folgt derselben Regel.
  • Strichbilder (1 bit) drucken nur ihr Schwarz, Weiss bleibt durchsichtig; Graustufenbilder erscheinen in der Plattenansicht nur auf Schwarz.
  • Sonderfarben mit Namen wie «Cyan» oder «All» werden beim Import zu Prozessfarben.
  • Die PDF/X-Prüfung findet mehr: Passerfarbe im Endformat, fehlerhafte Mehrkanal-Farben, überdrucktes Weiss auch in Sonderfarben.
  • Lab-Sonderfarben auf P3-Bildschirmen in voller Sättigung.

Platzierte PDF

  • Platzierte PDF zeigen überdruckende Sonderfarben und Lackplatten in der Vorschau richtig, statt darunterliegende Farben zu verdecken.
  • Fehlerhafte, geschützte oder leere Seiten melden sich mit einem Hinweis und einem Platzhalter, statt still zu fehlen.

Sonderfarben

  • Verläufe mit Sonderfarben bleiben im PDF auf ihrer eigenen Druckplatte, auch zwischen Sonder- und Prozessfarben.
  • Sonderfarben lassen sich in Lab oder RGB anlegen und gehen mit ihrem Lab-Wert ins PDF. Wechselt das Druckprofil, wird ihr CMYK-Ersatz neu gerechnet.
  • Reservierte Namen wie «Cyan» sind gesperrt; die PDF/X-Prüfung meldet Sonderfarben mit gleichem Namen, aber verschiedenem Ersatz.

Druck-PDF

  • «Schwarz überdrucken» gilt jetzt auch für Flächen und Konturen in 100 % Schwarz, nicht nur für Text. Papierweiss spart weiterhin aus, transparente Objekte bleiben unverändert.
  • Strichbilder (1-bit-PNG, Schwarzweiss-PNG mit Palette, 1-bit-TIFF) kommen in voller Auflösung, scharf und nur auf der Schwarzplatte ins PDF.
  • 16-bit-TIFF lässt sich platzieren und wird auf 8 bit reduziert; bei 16-bit-PNG meldet der Export die Reduktion.

Bildschirmfarben

  • Auf Bildschirmen mit weitem Farbraum (Display P3) zeigt die Arbeitsfläche CMYK-Farben, Farbproof und Überdruckenvorschau in voller Sättigung, statt sie auf sRGB zu beschneiden.

Druckprofile

  • Mitgeliefert werden jetzt die Standardprofile der ECI: ISO Coated v2 300 % (FOGRA39) und PSO Uncoated ISO12647 (FOGRA47), dazu ISO Newspaper 26 (IFRA26) für Zeitungsdruck. Bilder und RGB-Farben werden damit so separiert wie in den gängigen Programmen mit denselben Profilen.

Arbeiten auf der Seite

  • Mit gedrückter Alt-Taste gezogen entsteht ein Duplikat, das Original bleibt stehen – auch wenn Alt erst während des Ziehens dazukommt. Ein Rückgängig nimmt beides zurück.
  • Textrahmen-Optionen kompakt: kleine Gruppen in zwei Spalten; Einstellungen, die an einem Häkchen hängen, erscheinen erst, wenn es gesetzt ist.
  • Die Palette Farbfelder zeigt wieder bei jedem Feld, ob es Vollton, CMYK, RGB oder ein Verlauf ist.

Verknüpfungen und Dateiformate

  • Die Palette «Verknüpfungen» zeigt alle platzierten Bilder und PDF mit Seite und Status; von dort springst du hin, lädst das Original herunter oder ersetzt die Datei in allen Rahmen auf einmal.
  • Neu lassen sich TIFF, PSD und AI platzieren; CMYK-Bilder bleiben bis ins Druck-PDF CMYK.

Schriften im PDF

  • Schriften werden als Untergruppe eingebettet, das PDF wird deutlich kleiner. OpenType-Schriften mit PostScript-Umrissen (OTF) werden korrekt als CFF eingebettet.
  • Auch Schriften, deren Lizenz das Einbetten einschränkt, werden eingebettet; die Lizenz liegt bei dir.

Mehr Effekte

  • Schatten nach innen, weiche Kante je Seite und Globales Licht für Schatten. Gruppen lassen sich isolieren und als Aussparungsgruppe setzen.
  • Neues Fenster «Effekte» mit Vorschau für Objekt, Kontur, Fläche und Text.
  • Sehr grosse Effekte werden mit geringerer Auflösung ausgegeben statt weggelassen. Die Druckvorstufe warnt bei Effekten mit Sonderfarben und bei nicht separierbaren Füllmethoden.

Farbwähler

  • Der Farbwähler zeigt, was zur Farbe passt: bei CMYK die vier Kanäle mit Farbauftrag, bei Sonderfarben nur den Ton, bei RGB, OKLCH und P3 eine Farbfläche mit Farbtonregler und Zahlen (RGB, Hex, HSB).
  • Ton und Deckkraft stehen getrennt; die Deckkraft gilt für Fläche, Kontur oder Schatten.
  • Wer Werte ändert, ändert nur die gewählten Objekte: es entsteht eine eigene Farbe, das benannte Farbfeld bleibt, wie es ist. «In CMYK umrechnen» rechnet über das Druckprofil.
  • «Auf dieser Seite» und «Farben der Auswahl» zeigen die verwendeten Farben mit Ton; eine Änderung dort gilt nur für die Auswahl. Dazu eine Pipette für Farbe und Ton.

Exportdialog

  • Seitenbereich mit den Seitenzahlen des Dokuments, auch «iv», «B-1», «7-» (bis zum Ende) und «+3» (dritte Seite von vorne); kommt eine Nummer in mehreren Abschnitten vor, fragt der Dialog nach, statt still die letzte zu nehmen.
  • Der Dialog öffnet mit der zuletzt benutzten Vorgabe des Dokuments; nach einer Änderung steht da, von welcher Vorgabe man ausging («… (geändert)»). Überschreiben einer eigenen Vorgabe fragt nach, eingebaute bleiben unangetastet.
  • Die Meldung zum Export im Hintergrund nennt die Uhrzeit des exportierten Stands.

Hilfslinien und Freigabe

  • Hilfslinien wie im Profisatz: Auf einer Seite gezogen gelten sie nur für diese Seite und enden an ihrer Kante; neben der Seite auf der Montagefläche gezogen gehen sie über den ganzen Druckbogen.
  • Redaktion und Freigabe: Neben einzelnen Textrahmen lässt sich eine ganze Seite freigeben (Rechtsklick in der Seitenliste) – alle Texte darauf kann die Redaktion dann ändern.

Inspect

  • Mauszeiger über leerem Papier zeigt die Grösse der Seite, mit Anschnitt und bei Doppelseiten auch die des ganzen Druckbogens; die Palette nennt Einzelseite und Druckbogen.

Bilder im PDF

  • Bilder werden beim Export je Platzierung neu berechnet: nur der sichtbare Ausschnitt, und über einer Schwelle auf die Zielauflösung (Druck: über 450 auf 300 ppi, Bildschirm: über 225 auf 150 ppi). Ein Foto mit 6000 × 4000 Pixeln auf 100 mm Breite braucht im Druck-PDF 0,2 statt rund 40 MB.
  • Neuer Reiter «Bilder» im Exportdialog mit Schwelle, Ziel und Kompression (verlustfrei oder JPEG in drei Qualitäten für RGB-Ausgaben); «Klein fürs Netz» ist zurück.
  • Gedrehte Handyfotos (EXIF) stehen im PDF so wie am Bildschirm, Graustufenbilder bleiben Graustufen.

Effekte

  • Fläche, Kontur und Inhalt (Text oder Bild) haben je eigene Deckkraft und Füllmethode – in der Palette «Effekte», am Bildschirm, im PDF und im IDML.

Gruppen

  • Gruppen tragen Deckkraft, Füllmethode, Schlagschatten und weiche Kante als Ganzes: Überlappungen in einer halbtransparenten Gruppe decken nicht doppelt, der Schatten fällt einmal für die ganze Gruppe – am Bildschirm, im PDF, im SVG und im IDML. Wer ein einzelnes Objekt in der Gruppe direkt auswählt, stellt weiterhin dessen eigene Werte ein.

Farbe am Bildschirm

  • Die Überdrucken-Vorschau mischt jetzt Platte für Platte wie das Druck-PDF: Überdrucken, Deckkraft und Sonderfarben sehen so aus, wie sie gedruckt werden. Sie rechnet auf der Grafikkarte und ist dadurch rund zehnmal schneller; ein unverändertes Bild kommt aus dem Zwischenspeicher.
  • Sonderfarben mischen sich wie Druckfarbe auf Papier, statt sich zu addieren – Mitteltöne werden nicht mehr zu dunkel.
  • Auf Bildschirmen mit grossem Farbraum zeigen Chrome und Safari die Vorschau in Display P3: gesättigtes Cyan und Grün werden nicht mehr abgeschnitten.

Farben und Austausch

  • IDML: Volltonfarben bleiben Sonderfarben mit eigener Platte. Pantone-Farben (Lab) bekommen ihren Ersatzwert über das Druckprofil des Dokuments und gehen beim Export wieder als Lab hinaus; Farbtöne behalten ihren Tonwert.
  • Objekte, die in ein anderes Dokument kopiert werden, bringen ihre Farbfelder mit – auch die Stufen von Verläufen.
  • Platzierte PDF erscheinen in ihrer Originalgrösse; «Skalieren» 100 % heisst 1:1.
  • Ein Tab, der vor einer Aktualisierung geöffnet war, exportiert wieder, statt mit einem Ladefehler abzubrechen.

Sicherheit

  • Mehrere Sicherheitslücken und Fehler behoben.

Schriften

  • Variable Schriften in Formaten: Absatz- und Zeichenformate zeigen für eine variable Schrift jetzt die Regler aller Achsen; angehakte Achsen gehören zum Format, die übrigen kommen vom Schnitt. «Neues Format aus Auswahl» übernimmt gesetzte Achsen mit.

Randausgleich

  • Optischer Randausgleich für den ganzen Textabschnitt, in der Rahmenpalette mit Bezugsgrösse: Anführungszeichen, Punkt, Komma, Striche und schräge oder runde Buchstaben hängen so weit über den Rand, wie es die eingestellte Grösse verlangt – gleich viel in Titel und Grundtext. Einzelne Absätze lassen sich ausnehmen; mehr Zeichen hängen als bisher, und nach einem Anführungszeichen hängt der folgende Buchstabe ein wenig mit.

Umbruch

  • Zeilenabstand automatisch: Knopf «A» neben dem Zeilenabstand, der Prozentsatz der Schriftgrösse steht unter Abstände und Silbentrennung (Vorgabe 120 %). In einer Zeile mit gemischten Grössen zählt die grösste.
  • Unausgeglichene Zeilen ausgleichen: Titel und kurze Absätze im Flattersatz bekommen Zeilen ähnlicher Länge statt einer langen und einer kurzen – bei gleicher Zeilenzahl.
  • Optischen Randausgleich ignorieren: einzelne Absätze lassen sich vom Randausgleich des Textes ausnehmen.

Oberfläche

  • Einstellungen und Dokument einrichten zuverlässiger: Einheit, Rechtschreibprüfung und Steuerungsleiste bleiben nach dem Neuladen erhalten, der Referenzpunkt wirkt sofort, «Hilfslinien sperren» gilt nur noch für dich, zwei Personen können gleichzeitig verschiedene Dokumenteinstellungen ändern, ohne sich zu überschreiben, und die Palette «Verlauf» heisst jetzt «Protokoll».

Oberfläche

  • Dritter Oberflächenstil «Studio»: dicht und ruhig, neutrales Grau, feine Linien, Gruppen mit Titel in der Linie, Farbe nur für Fokus und Auswahl – hell und dunkel, umschaltbar im Menü › Oberfläche und in den Einstellungen.

Formeln, Formulare, interaktives PDF und Übersetzung2026-09-18

Textrahmen

  • Neuer Dialog Objekt › Textrahmen-Optionen (Cmd/Ctrl+B, auch als Knopf in der Palette) für alle markierten Textrahmen: Spalten fest, mit fester oder flexibler Breite; Innenabstand für jede Seite einzeln; vertikale Ausrichtung oben, Mitte, unten oder Blocksatz mit Grenze für den Absatzabstand; erste Grundlinie nach Oberlänge, Versalhöhe, x-Höhe, Zeilenabstand oder fest, mit Mindestwert; eigener Grundlinienraster pro Rahmen; «Textumfluss ignorieren»; Fussnotenabstände pro Rahmen; Linien zwischen den Spalten, am Bildschirm und im PDF.
  • Die vertikale Ausrichtung gilt jetzt in jedem Rahmen einer Kette und in jeder Spalte, nicht nur im letzten einspaltigen Rahmen.
  • Automatische Grösse: Rahmen folgen dem Text in der Höhe, in der Breite oder in beidem. Ein fester Punkt bestimmt, welche Ecke oder Kante stehen bleibt, Mindestbreite und -höhe setzen eine Untergrenze.

Listen und Spalten

  • Aufzählung und Nummerierung als eigener Dialog (Knopf «…» neben den Listenknöpfen): eigenes Zeichen, Zahlen als 1, 01, a, A, i oder I, Muster wie «(^#)» oder «^1.^2» für verschachtelte Listen, fünf Ebenen mit eigenem Zähler und Einzug, Neubeginn mit beliebiger Nummer, Fortsetzen über Zwischentexte, Nummern rechtsbündig vor dem Text und ein Zeichenformat für das Listenzeichen.
  • Spaltenspanne: Ein Absatz kann jetzt über 2, 3 oder 4 Spalten laufen statt nur über alle, und zwar ab der Spalte, in der er steht – nur die überspannten Spalten laufen darunter weiter. Neu ist auch «Spalte teilen»: der Absatz verteilt sich gleichmässig auf 2 bis 4 Unterspalten, mit Innen- und Aussenabstand (Absatzpalette › Satz).

IDML

  • IDML-Export unter Datei › Als IDML exportieren: Seiten, Musterseiten, Ebenen, verkettete Textrahmen mit ihren Optionen, Absatz- und Zeichenformate, Prozess- und Sonderfarben, Verläufe, Formen, Pfade, Gruppen, Tabellen und Fussnoten stehen in der IDML-Datei. Bilder kommen als Verknüpfung in einen Ordner «Links» neben der .idml; beides liegt zusammen in einem Zip.
  • IDML-Import vollständiger: Gruppen bleiben Gruppen, auch verschachtelt; eine Tabelle, die allein in einem Rahmen steht, wird eine echte Tabelle mit verbundenen Zellen und Kopfzeilen; Fussnoten kommen als Fussnoten; dazu Konturenführung, Deckkraft, Füllmethode, Schlagschatten, weiche Kante, alle Textrahmen-Optionen, Listen, Umbruch- und Spaltenoptionen und die Sprache.

PDF

  • PDF öffnen und bearbeiten: Datei › Importieren nimmt jetzt PDF an und macht daraus ein Dokument mit echten Objekten – Flächen und Kurven, Text in Rahmen (Schriften werden ersetzt), Bilder. CMYK bleibt CMYK, Sonderfarben kommen mit Namen und CMYK-Ersatz als Farbfelder, Farbtöne bleiben Farbtöne.
  • Beim Platzieren eines PDF gibt es drei Wege: platzieren (als Vektor ins Druck-PDF), verknüpft platzieren (eine neue Fassung derselben Datei kommt über Objekt › Verknüpfung aktualisieren in alle Rahmen) oder bearbeitbar einfügen (als Gruppe einzelner Objekte). Die Sonderfarben des PDF erscheinen in jedem Fall in den Farbfeldern.

Farbe

  • Ansicht › Überdrucken-Vorschau (Alt+Shift+Cmd+Y): Jede Druckplatte wird einzeln berechnet und über das Druckprofil zusammengesetzt. Überdruckendes Gelb auf Cyan erscheint grün, ausgesparte Flächen bleiben rein, Sonderfarben mischen sich mit dem Untergrund, 100 % Schwarz im Text überdruckt, wie in der Druckvorstufe üblich. Dieselbe Regel gilt jetzt auch in der Separationsvorschau.

Anmelden

  • Anmelden mit «Angemeldet bleiben»: angehakt (Vorgabe) hält die Anmeldung einen Monat, auch über einen Neustart des Browsers; ohne Häkchen endet sie beim Schliessen des Browsers oder nach zwölf Stunden ohne Tätigkeit – gedacht für fremde Rechner.

Offline

  • Die installierbare Fassung trägt jetzt das App-Icon: 192 und 512 Punkte plus eine maskable-Fassung mit Rand, damit runde Masken nichts abschneiden.
  • Installierbare Fassung: Das Programm bringt jetzt ein Manifest, Symbole und einen Service Worker mit. Wer es einmal geöffnet hat, kann es als App installieren und ohne Netz starten – Programmdateien, Schriften, Farbprofile und das Farbmanagement liegen im Zwischenspeicher des Browsers.
  • Offline-Dokumente: Auf der Startseite gibt es den Bereich «Offline» mit eigenem Knopf. Diese Dokumente liegen in IndexedDB, also nur in diesem Browser, und lassen sich ohne Server anlegen, bearbeiten, exportieren und prüfen – Bilder und Schriften inklusive. Die Kopfzeile sagt dabei «Offline · nur auf diesem Gerät».
  • Was offline nicht geht, steht überall dort, wo man es sucht: auf der Startseite, in der Kopfzeile und im Teilen-Fenster. Gemeinsames Arbeiten, Kommentare, Videochat und Links brauchen den Server. Über «Teilen › Auf den Server legen» wandert ein Offline-Dokument samt Bildern dorthin und kann von da an geteilt werden.

Oberfläche

  • Landing Page: aus den sechs Besonderheiten sind neun geworden – neu PDF/X-4 mit Prüfung, Offline arbeiten und PDF-Formulare.
  • Programm und Landingpage werden getrennt ausgeliefert.
  • PDF/X-Prüfung: Der Export kennzeichnet das PDF jetzt als PDF/X-4 (XMP mit GTS_PDFXVersion, Trapped-Angabe, Dateikennung, Fassung 1.6) und prüft die fertige Datei auf Wunsch gleich nach: Ausgabebedingung samt eingebettetem ICC-Profil, eingebettete Schriften, RGB in Flächen, Text und Bildern, Seitenboxen, Anmerkungen im Endformat, Verschlüsselung, JavaScript, Anhänge und Transparenz. Datei › PDF/X prüfen erzeugt das Abgabe-PDF im Hintergrund und prüft es sofort; aus dem Bericht heraus lässt sich auch eine fremde PDF-Datei prüfen. Neu ist ausserdem ein Haken, um Verknüpfungen und Formularfelder wegzulassen – ohne den geht keine Abgabe nach PDF/X durch.
  • Druckvorstufe bei vielen Bildern: Jede Bilddatei wird nur noch einmal gelesen statt einmal pro Rahmen. Ein Dokument mit 500 Bildrahmen auf acht Dateien brauchte vorher über eine Viertelstunde, jetzt fünf Sekunden.
  • Zeichnen: Textzeilen ausserhalb des sichtbaren Ausschnitts werden übersprungen. Beim Schwenken in einem 500-Seiten-Dokument sinkt die Zeit je Bild um rund ein Fünftel; beim Export ändert sich nichts, dort umfasst der Ausschnitt die ganze Seite.
  • Behoben: Im Figma-Stil waren die grossen Überschriften auf Start- und Unterseiten dünner als auf der Landing Page. Nüchtern bleiben jetzt nur die Überschriften im Editor.
  • Neue Kachel «Stresstest» auf der Startseite: legt auf Knopfdruck 500 Seiten mit rund 2,5 Millionen Zeichen, verketteten Spalten, einem Bild pro Seite, 50 Tabellen und Vektoren an – zum Ausloten, wie sich das Programm bei grossen Dokumenten hält.
  • Die Seitenbildchen in der linken Spalte werden nur noch gezeichnet, wenn sie in der Liste zu sehen sind. Bei 500 Seiten brauchte ein Durchgang vorher Minuten; jetzt ist das Dokument in wenigen Sekunden offen.
  • Masseinheit umschaltbar: Millimeter, Zentimeter, Zoll, Punkt oder Pica, unter Ansicht › Einheit oder in den Einstellungen. Paletten, Massstab, Massanzeige und Inspect rechnen mit; das Dokument selbst bleibt in Millimetern, und ein Suffix in der Eingabe («30mm» in einem Zoll-Feld) sticht die Anzeigeeinheit weiterhin aus.
  • Die Werkzeugleiste lässt sich unter Ansicht › Werkzeugleiste links an den linken Rand stellen; hochkant statt quer, gemerkt im Browser.
  • «Figma» ist neu der Vorgabestil; «Spectrum» bleibt über Hilfe › Oberfläche jederzeit erreichbar.
  • Dieselbe Angabe stand dreimal auf dem Schirm. Neu steht der Dokumentname nur noch oben im Kopf, «Seite 2 von 8» daneben, und Format und Umfang stehen einmal in der Steuerleiste bzw. in der Seitenpalette.
  • Zweiter Oberflächenstil: Unter Hilfe › Oberfläche (oder in den Einstellungen) schaltet man zwischen «Spectrum» und «Figma» um. Figma ist nüchterner und kompakter – kleinere Schrift, flache Radien, Felder als graue Kästchen ohne Rahmen, blaue Marke, schmalere Paletten. Beides gibt es hell und dunkel, die Wahl bleibt im Browser gemerkt.
  • Farbfelder tragen jetzt eine kleine Marke für ihre Art: CMYK als Vierfeld, RGB als drei Streifen, Vollton als Ring, Verlauf als Farbkeil. Man sieht auf einen Blick, was eine eigene Druckplatte bekommt und was nicht – in der Palette und in jeder Farbwahl.
  • Der Knopf «Synchron» im geteilten Fenster ist weg. Die zweite Ansicht bleibt immer eigenständig – dafür ist sie da.
  • Landing Page: Die Funktionsliste heisst jetzt «Was alles drinsteckt» statt «Alles in der ersten Fassung». In der Lightbox stehen alle Bilder im gleich grossen Kasten – vorher sprang das Bild, sobald ein Titel umbrach.
  • Landing Page: Bildschirmfotos und Teilbilder gibt es jetzt in allen vier Sprachen – die französische Seite zeigt die französische Oberfläche, die spanische die spanische. Aus den «drei Besonderheiten» sind sechs geworden (neu: Chat und Videochat, Google Fonts, Freigabe ohne Konto), und die Funktionsliste ist auf zwölf Gruppen neu sortiert und nachgeführt.
  • Behoben: In Französisch und Spanisch zeigte «Was ist neu» die deutschen Release Notes statt der englischen.
  • Videochat: Sobald noch jemand am selben Dokument ist, erscheint neben der Sprechblase ein Kamerasymbol. Ein Klick, und man sieht und hört einander – Bild und Ton gehen direkt von Browser zu Browser, über den Server läuft nur die Verhandlung. Mikrofon und Kamera lassen sich einzeln stummschalten. Bis etwa sechs Personen; danach bräuchte es einen Medienserver.
  • Der Videochat findet die Gegenstelle auch hinter einem Router; in strengen Firmennetzen kann er trotzdem an Grenzen stossen.
  • Kamera und Mikrofon sind nur auf der Editorseite freigegeben; auf allen anderen Seiten bleiben sie gesperrt.
  • Sonderzeichen einblenden (Ansicht, Alt+Cmd+I): Absatzmarke, Leerschlag als Punkt, geschützter Leerschlag als Ring, Tabulator als Pfeil über die ganze Sprungweite. In der Vorschau und bei kleiner Darstellung bleiben sie weg.
  • Die Oberfläche gibt es jetzt auf **Französisch und Spanisch**, dazu Deutsch und Englisch: rund 2000 Texte je Sprache, samt den Mustern mit eingesetzten Zahlen und Namen. Gewählt wird sie unter Hilfe › Sprache oder in den Einstellungen; das Wörterbuch wird einzeln nachgeladen, es liegt also nur die gebrauchte Sprache im Browser.
  • Auch die Seiten vom Server – Anmeldung, Profil, E-Mail-Bestätigung – und die Landing Page sprechen alle vier Sprachen. Für Französisch und Spanisch zeigen Release Notes, Beispieldokumente und Bildschirmfotos die englische Fassung.
  • Alle Hilfslinien löschen steht neu im Menü Ansicht.
  • Behoben: Auf der Landing Page war das grosse Logo einfarbig schwarz – die zweifarbigen Pfade hatten keine Farbe bekommen. Betrifft auch das Teilbild für Chat und soziale Netze.
  • Chat: Sobald noch jemand am selben Dokument ist, erscheint unten rechts eine Sprechblase. Die Nachrichten hängen am Dokument, bleiben also auch dann stehen, wenn alle weg sind, und tauchen nicht im Rückgängig-Verlauf auf. Ungelesenes zeigt ein kleiner Zähler. Auch mit Kommentar- und Ansichtslinks kann man etwas sagen – Rückfragen kommen meist von denen, die nichts ändern dürfen.
  • Grundlinienraster als eigene Palette: Beginn, Einteilung, Farbe und Einblenden an einem Ort statt verstreut in «Dokument einrichten». Dieselben Felder stehen jetzt auch im Hilfslinien-Dialog.
  • Neu lässt sich ein Absatz auch nur mit der **ersten Zeile** auf das Grundlinienraster setzen; die folgenden Zeilen behalten ihren Zeilenabstand. In der Absatzpalette und in der Steuerleiste als «nur 1.».
  • Hilfslinien lassen sich anklicken. Die angewählte Linie wird kräftig gezeichnet und steht in der Palette mit ihrer Lage auf den Zehntelmillimeter – zum Tippen statt zum Zielen. Dazu Löschen (auch mit der Rückschritttaste) und eine Sperre für alle Hilfslinien des Dokuments (Ansicht › Hilfslinien sperren).
  • «Duplizieren und versetzt einfügen» rechnet auf Wunsch mit dem **Abstand** statt mit dem Versatz: 5 mm Abstand zwischen 20 mm breiten Objekten heisst 25 mm Versatz, und das rechnet jetzt das Programm.
  • Ausrichten: neben dem gleichmässigen Verteilen gibt es ein Feld für einen festen Zwischenraum. Zwei Objekte reichen dafür – gleichmässig verteilen braucht weiterhin drei.
  • Google Fonts: Über Schriften › Lupe (oder Datei › Google Fonts …) lassen sich rund 1800 Familien durchsuchen, vorschauen und direkt ins Dokument installieren. Die Vorschau zeichnet die echten Umrisse, nicht eine Ersatzschrift. Variable Familien kommen als eine Datei über die ganze Gewichtsachse, statische Familien schnittweise. Geholt wird immer die TTF-Fassung – nur die lässt sich ins PDF einbetten.
  • Hilfslinien lassen sich nach hinten stellen: Ansicht › Hilfslinien im Hintergrund legt sie unter die Objekte. Praktisch, sobald grosse Flächen im Spiel sind und die Linien nur noch stören.
  • Sobald sich im Dokument etwas bewegt, verschwindet die Druckvorstufe aus Menü und Kopfzeile. Eine Animation ist kein Druckerzeugnis, und die Meldungen über Anschnitt und Auflösung waren dort nur Lärm.
  • Teilbild für Vorschauen: Wer id42.xyz in Chat, Slack oder einem sozialen Netz teilt, sieht jetzt eine Karte mit grossem Logo, Titel und Adresse – in allen vier Sprachen (1200 × 630, erzeugt mit scripts/og-bild.mjs). Das Tool selbst bringt dieselbe Karte mit.
  • Die Mails sind gestaltet: helles Kopfband mit Wortmarke, Titel, Knopf und eine kleine Fusszeile – schlicht und ohne Bilder, damit sie in jedem Postfach gleich aussehen. Dazu eine Vorschauzeile für die Posteingangsliste.
  • Jede Mail kommt in der Sprache der Empfängerin: Wer sich auf Englisch anmeldet, bekommt auch die Freigabemail auf Englisch, unabhängig davon, in welcher Sprache der Admin gerade arbeitet.
  • Die Seite «Ideen und Fehler» heisst jetzt Feedback & Feature Requests und hat einen eigenen Kopf: helles Band, Titel, Lead und das grosse Logo – wie die Startseite, nur hell.
  • Melden läuft über ein Fenster statt über ein Formular in der Seite, mit bis zu vier Bildern (Bildschirmfotos sagen mehr als drei Absätze). Die Bilder hängen am Eintrag und öffnen sich in voller Grösse.
  • Daumen hoch statt Pfeil: ruhige Kachel mit Zähler, gefärbt erst, wenn man selbst dafür ist.
  • Kleine Kopfzeile auf den Unterseiten «Konten» und «Ideen und Fehler»: helles Band mit Logo und Namen, der Weg zurück zur Übersicht inklusive.
  • Die Ideenseite und die Benutzerverwaltung sind jetzt vollständig übersetzt, samt Datumsformat und der Zeile unter dem Namen.
  • Behoben: Felder für E-Mail, Adresse (clickTag) und Telefon sahen aus wie vom Browser geliefert – sie werden nicht mehr nach Typ aufgezählt, sondern alle gleich gestaltet.

Ansicht und Beispiele

  • Behoben: Im Ausschnittmodus (Doppelklick auf ein Bild) liessen sich die Eckpunkte nicht ziehen. Jetzt skalieren sie das Bild im Rahmen – die gegenüberliegende Ecke bleibt stehen, der Rahmen bleibt, wie er ist.
  • Separationsvorschau: Bleibt in den Farbauszügen genau eine Platte sichtbar, wird sie in Graustufen gezeigt – wie in der Druckerei. Eine cyanfarbene Cyanplatte sagt nichts über die Deckung. Mehrere Platten bleiben als Zusammendruck farbig.
  • Die Beispiel-Broschüre gibt es jetzt auf Deutsch und auf Englisch; angelegt wird sie in der Sprache der Oberfläche.

Konten mit E-Mail-Bestätigung

  • Wer ein Profil anlegt, bekommt eine Mail mit Bestätigungslink (HTML und Text). In der Benutzerverwaltung steht danach «E-Mail bestätigt» statt «E-Mail offen» – freischalten kannst du in beiden Fällen, ein stiller Mailfehler sperrt also niemanden aus.
  • Beim Freischalten geht eine zweite Mail an die Person: «dein Profil ist frei», mit Benutzername und Link zur Anmeldung.
  • Bestätigungslink gilt einmal und 30 Tage; er lässt sich in der Benutzerverwaltung mit «Mail nochmals» neu schicken.
  • E-Mails gehen über einen eigenen Mailserver oder den des Hostings.

Sicherheit und Mehrbenutzerbetrieb

  • Mehrere Sicherheitsverbesserungen.
  • Gesperrte Konten sind sofort abgemeldet, nicht erst bei der nächsten Anmeldung.
  • Auch wenn viele Personen gleichzeitig arbeiten, geht keine Änderung verloren.

Aufräumen und Mikrotypografie

  • «Texte reinigen»: sprachbasierte Mikrotypografie (de-CH, de-DE, Englisch, Französisch, Italienisch) mit 18 Regeln – Anführungszeichen, Gedankenstriche, geschützte Abstände, Masse, Prozent, Auslassungspunkte, doppelte Leerzeichen und mehr. Mit Vorgaben, Auswahl oder ganzem Dokument und farbiger Hervorhebung der Änderungen, die sich wieder entfernen lässt.
  • Aufräum-Assistent («Dokument aufräumen»): Absätze mit gleichen Abweichungen werden zu einem Absatz- oder Zeichenformat, doppelte Formate und Farbfelder werden zusammengeführt, überflüssige Abweichungen aufgelöst und Unbenutztes entfernt. Vorher steht eine Vorschau, nachher genügt ein Widerruf.
  • GREP in Suchen und Ersetzen: eigener Modus mit acht Vorlagen (doppelte Leerzeichen, Datum, Telefonnummern, E-Mail, Zahlen mit Einheit …) und Rückverweisen $1 bis $9 im Ersatz.
  • Schattierung und Rahmen für Absätze: Farbe, Tonwert, Innenabstände, Ecken und Linien je Seite – spaltenweise und über Rahmengrenzen hinweg, auch im PDF.
  • Exportvorgaben speichern und wiederverwenden, mit automatischem Zusatz am Dateinamen; sieben Vorgaben sind eingebaut (Low-End-PDF, Druck-PDF, Web-PDF, Bild für Social …).

Konten und Rückmeldungen

  • Eigene Seite für die Benutzerverwaltung: Selbstanmeldung mit E-Mail-Adresse, Freigabe durch die Admins, Sperren und Entsperren, Passwort setzen, Konto anlegen – mit Filtern nach Zustand und Suche über Name, E-Mail und Notiz.
  • Neue Seite «Ideen und Fehler»: Anregungen, Fehler und Featurewünsche melden, nach Art und Stand filtern, sortieren, mit Daumen hoch und Zähler, Antworten und Zustand durch die Admins.
  • Fehler melden direkt im Tool unter Hilfe, mit Angaben zur Umgebung; ohne Anmeldung landet der Bericht in der Zwischenablage.

Formelsatz

  • Formeln als eigenes Objekt: Eingabe in LaTeX-Schreibweise mit Brüchen, Wurzeln, Summen, Integralen, hoch- und tiefgestellt sowie griechischen Zeichen.
  • Vorschau beim Tippen, Beispiele auf Knopfdruck, Doppelklick öffnet die Formel wieder; der Rahmen passt sich dem Satz an.
  • Im PDF stehen Formeln als Vektorumrisse, Variablen kursiv und Zahlen aufrecht wie im Formelsatz üblich.

PDF-Formulare

  • Jedes Objekt kann ein Formularfeld werden: Textfeld (auch mehrzeilig), Kontrollkästchen, Optionsfeld mit Gruppen, Auswahlliste, Mehrfachauswahl, Unterschrift und Schaltfläche.
  • Pflichtfeld, Schreibschutz, Hilfetext und Schriftgrösse je Feld; der Export erzeugt ein ausfüllbares AcroForm.

Interaktives PDF

  • Schaltflächen mit Aktionen: Adresse öffnen, zu Seite springen, Feld ein- oder ausblenden, drucken, Formular zurücksetzen, Vollbild.
  • Filme (MP4, WebM) platzieren: Standbild im Layout, im interaktiven PDF eingebettet mit Abspiel-Aktion, wahlweise beim Öffnen der Seite.
  • Seitenübergänge für die Vollbildpräsentation unter «Dokument einrichten».

Daten und Sprachen

  • Verknüpfte Quellen sind jetzt beidseitig: Änderungen im Dokument lassen sich in Excel-, CSV- und Word-Dateien zurückschreiben, herunterladen oder automatisch nachziehen.
  • Datenzusammenführung mit Excel als Quelle, Filter nach Feldinhalt und neuer Ausgabe «Neues Dokument zum Weiterarbeiten».
  • Übersetzung ganzer Dokumente per KI (Anthropic, OpenAI, DeepL) – als Sprachebene im Dokument oder als Duplikat. Der Schlüssel bleibt im Browser.

Bedienung

  • Waagrechte Menüleiste wie unter macOS; unter dem Logo stehen nur noch Einstellungen, Sprache, Darstellung und Konto.
  • Geteiltes Fenster: zweite Ansicht desselben Dokuments mit eigenem Zoom und Ausschnitt.
  • Hilfslinien anlegen: Spalten und Reihen mit Steg, bezogen auf Seite oder Satzspiegel, dazu eigene Farben für Ränder, Spalten, Hilfslinien und Raster.
  • Rechnen in allen Zahlenfeldern, auch in Dialogen: 10+5, 210/3, 2cm, 12pt.
  • Seite und Druckbogen duplizieren – mit Objekten und Hilfslinien.
  • Variable Schriften sind in der Schriftliste als «variabel» gekennzeichnet.

Beispieldokumente

  • Drei neue Vorlagen auf der Startseite, je auf Deutsch und Englisch: Druck-Schaukasten (Satz, Tabelle, Formeln, Sonderfarbe, Formular), Google-Ads-Anzeige 300 × 250 mit Animation und WebGL-Beispiel mit eigenem Shader.

Redaktion, Bibliotheken, Animation2026-09-17

Verknüpfte Inhalte

  • Excel (.xlsx), CSV und Google Sheets als Tabelle platzieren: Der Inhalt bleibt mit der Quelle verbunden und lässt sich mit einem Klick auffrischen.
  • Word-Dateien bleiben nach dem Platzieren verknüpft und lassen sich neu einlesen.
  • Palette «Verknüpfungen» mit Quelle, Zeitpunkt, Auffrischen, anderer Datei und Lösen; auf Wunsch frischt das Dokument beim Öffnen alles auf.
  • Importieren (IDML, Paket, Dokumentdatei) jetzt auch im Dokument unter Datei.

Farbe

  • Farbmodelle OKLCH und Display P3 im Farbfeld – gesichert wird sRGB, die eingegebenen Werte bleiben erhalten, Hex ist der Ersatzwert.
  • RGB-Arbeitsfarbraum neu auch «Kompatibel mit Display P3».
  • Farbauszüge lassen sich im Inspect-Modus einzeln ein- und ausblenden (Zusammendruck der gewählten Platten).

Arbeitsbereiche

  • Tabulator blendet alle Paletten aus und wieder ein.
  • Zweite Spalte je Leiste über das Menü; Arbeitsbereiche (Satz, Druckvorstufe, Redaktion, Animation, Bibliothek) und eigene sichern.

Bewegte Flächen

  • Eigener WebGL-Shader: GLSL-Code im Programm schreiben, mit Vorschau, Fehlermeldung und Beispielen; der Code wandert in den HTML- und Anzeigen-Export.

Redaktion und Freigabe

  • Eigener Link «Redaktion und Freigabe»: Kundschaft ändert Texte direkt im Dokument, kommentiert, gibt frei oder fordert Änderungen an – ohne Konto, wenn «Ohne Konto öffnen» gesetzt ist.
  • Umfang wählbar: alle Texte ausser gesperrten, oder nur eigens freigegebene Textrahmen.
  • Freigegebene Rahmen sind auf der Arbeitsfläche grün beschriftet und in der Palette aufgelistet.
  • Freigabe-Palette mit Status, wortweisem Textvergleich seit dem Senden und vollständigem Verlauf.
  • Layout, Bilder und gesperrte Texte bleiben dicht – client- und serverseitig geprüft.

Bibliotheken und Brandkits

  • Mehrere benannte Bibliotheken; Einträge verschiebbar, Export und Import je Bibliothek.
  • Aufgenommen werden Objekte, Farbfelder, Absatz- und Zeichenformate.
  • Brandkits halten Hausfarben, Formate, Schriften und Logos fest; beim Anwenden werden gleichnamige Farben und Formate überschrieben, fehlende ergänzt.
  • Brandkit für neue Dokumente auf der Startseite wählbar.

Animation und Anzeigen

  • Keyframe-Animationen: eigene Werte für Versatz, Grösse, Drehung und Deckkraft, Rauten auf der Spur, Tabelle mit allen Werten.
  • Palette «Anzeige» für Google Ads: Standardformate, Profil Google Ads oder clickTag, Klickziel, laufende Prüfung und Export.

Bewegte Flächen

  • WebGL-Flächen mit vier Arten (Verlauf, Wellen, Rauschen, Kreise), Tempo, Massstab und drei Farben; laufen live in der Zeitleiste.
  • Lottie-Animationen platzieren: JSON hineinziehen, das Objekt übernimmt das Seitenverhältnis.
  • In HTML5-Anzeigen laufen beide live: WebGL als Canvas, Lottie mit Spieler und Daten als erlaubte .js-Dateien im ZIP.
  • Im HTML-Export laufen beide live weiter – WebGL als echtes WebGL, Lottie mit eingebettetem Spieler; im PDF wird der Stand am Abspielkopf gerastert.

Satz und Ausgabe

  • Unterschneidung metrisch, optisch oder ohne. Optisch tastet die Umrisse ab und gleicht den engsten Abstand an den Bezugsabstand zweier gerader Stämme an.
  • PDF: Infozeile bei den Schnittmarken mit Dokumentname, Seite, Datum und Farbprofil.
  • Formatkatalog mit 49 Formaten für Druck, Social Media, Web und Video; Bildschirmformate mit exakten Pixelmassen bei 96 ppi.

Oberfläche

  • Englisch ist neu die Vorgabe; Deutsch wählt man in der Sprachwahl.
  • Startseite kompakter: flachere Bühne, Formatkacheln massstäblich eingepasst statt über die Karte hinaus.
  • Breite der Paletten-Leisten ziehbar, zweite Spalte je Seite, Reiter frei sortierbar.
  • Abschnitte in den Paletten auf- und zuklappbar und per Ziehen sortierbar.
  • Das Programm heisst neu Project Medusa.

Landingpage und Release Notes

  • Landingpage für id42.xyz auf Deutsch und Englisch, mit zweispaltiger Bilderstrecke, Lightbox, allen Funktionen und diesen Release Notes.
  • «Was ist neu» in der App unter Hilfe, beim ersten Start einer neuen Fassung von selbst; auf der Übersicht verlinkt.

Osterei

  • Alt-Klick auf das Logo holt die freundliche Medusa hervor – ein Pixel-Sprite im Stil der Adventures der 90er, das wiegt, blinzelt und Sprüche klopft.
  • Auf Wunsch versteinert sie beim Löschen: ein Strahl aus ihren Augen trifft das Objekt, es wird zu Stein und zerfällt, danach ist es gelöscht.

Konten

  • «Profil erstellen» auf der Anmeldeseite: Wer will, legt sich ein Profil an; es wird erst nach der Freigabe durch einen Admin aktiv.
  • Wartende Profile stehen mit Name, Benutzername, Notiz und Datum zuoberst in der Benutzerverwaltung, mit «Freigeben» und «Ablehnen».
  • Die Selbstanmeldung lässt sich abschalten.

Prüfen, Anzeigen, Übersicht2026-09-17

  • Inspect-Modus: gesperrte Prüfansicht mit Befunden, Objektwerten und Abständen direkt auf der Arbeitsfläche.
  • HTML5-Anzeigen für Google Ads: Vorlagen auf der Startseite, Export als konformes ZIP mit clickTag-Variante, Prüfliste und Ersatzbild.
  • Druckvorstufe: ausführlicher Bericht mit Bildern, Vektoren, Schriften, Farben, Transparenz und Anschnitt.
  • Sonderfarben als Separation, Überdrucken für Objekte und schwarzen Text, Separationsvorschau.
  • Stichwortverzeichnis mit Marken, Übersicht, Buchstaben und Unterbegriffen.
  • Glyphen-Palette mit Suche, Gruppen und zuletzt benutzten Zeichen.
  • Textrahmen: automatisch vergrössern, Absatz über alle Spalten, Spalten ausgleichen.
  • Interaktives PDF mit Hyperlinks, verlinkten Querverweisen, Inhaltsverzeichnis und Lesezeichen.
  • Übersicht mit Bühne und Vorschaubildern.

Produktion2026-09-17

  • Ausgabe-Automatik: Workflows, Seitenaufteilung, Variablen im Dateinamen, Preflight, PDFs zusammenfügen, Stapelausgabe über mehrere Dokumente.
  • Zeitleiste für Animationen mit Video- und HTML-Export, Social-Formate.
  • Verpacken als ZIP mit Bericht, Import von Paketen und IDML.
  • Datenzusammenführung mit CSV.
  • Platzieren von Markdown, Klartext und Word mit Autofluss, PDF als Vektor.
  • Export: PDF-Vorgaben, JPEG, Druckbögen, Ausschiessen als Broschüre.
  • Pipette für Pixelfarben, Textformatierung und Absatzformate.

Typografie und lange Dokumente2026-09-17

  • Satz-Einstellungen im Detail: Wort- und Zeichenabstand, Glyphenskalierung, Silbentrennung mit Vorschau.
  • OpenType-Palette mit Vorschau, variable Schriften mit Achsen und benannten Instanzen.
  • Fussnoten, Textvariablen, lebende Kolumnentitel, Querverweise, Inhaltsverzeichnis, Abschnitte.
  • Marginalien, verankerte Rahmen und Bilder, Bildlegenden, die dem Bild folgen.
  • Rechtschreibprüfung mit Hunspell, Schweizer ss.
  • Tabulatoren mit Lineal und Füllzeichen, Initialen, Absatzlinien, Umbruchoptionen, Grundlinienraster, optischer Randausgleich, verschachtelte Formate und GREP-Stile.
  • Oberfläche auf Englisch, Sprachwahl in der App.

Grundlagen2026-09-16

  • Editor, Satz-Engine, Echtzeit-Abgleich und Vektor-PDF.
  • Konturenführung, Listen, Suchen und Ersetzen, Druckvorstufe, Versionen.
  • Farbmanagement mit ICC-Profilen, Füllmethoden, Tabellen.
  • Vektorwerkzeuge: Zeichenstift, Direktauswahl, Polygon und Stern, Pathfinder, Verläufe, Schlagschatten und weiche Kante, Text auf Pfad.
  • Läuft auch auf gewöhnlichem Webhosting, mit Benutzerkonten.