Neue Dokumentübersicht, Beispiele im neuen Kleid
Dokumentübersicht
- Die Übersicht beginnt direkt mit deinen Dokumenten. Der Kopf ist hell und einzeilig, mit Suche, «Neues Dokument …» und «Aus Datei …». Schrift ist IBM Plex Sans, Akzent Magenta, der Rand ist oben, links und rechts gleich.
- Auf einem grossen Bildschirm siehst du rund viermal so viele Dokumente ohne Scrollen. Zeitgruppen wie «Heute» gibt es nur noch in der Listenansicht.
- Ordner: Die Zahlen stehen bündig, «Neuer Ordner …» steht unter dem Baum. Auf dem Telefon liegen die Ordner in einer Reihe, «+» und «…» sind am Finger immer sichtbar.
- Ohne Dokumente bietet die Übersicht «Neues Dokument …» und «Aus Datei …» an. Beim Laden steht ein Hinweis, bei einem Verbindungsfehler «Nochmals versuchen».
Beispiele und Vorlagen
- Alle Beispiele und Vorlagen sind neu gestaltet: IBM Plex Sans, klare Rubriken, Akzentfarben als CMYK-Farbfelder. Das Prüfdokument Druckvorstufe enthält dieselben Prüffälle wie bisher.
- «Funktionen im Detail» hat eine Seite zu den Neuheiten vom 3. November und zählt jetzt 32 Seiten.
Oberfläche
- Das Menü «Neuheiten» nennt Prüfprofil, Anleitung, Bildordner und «Schriften dieses Rechners».
- Sind in einer Palette vier Reiter offen, rollen sie waagrecht. Der gewählte Reiter bleibt ganz lesbar.
- «Ränder verketten» zeigt im ausgeschalteten Zustand eine offene Kette. Ausschalten stellt die Werte von vorher wieder her.
- Die Druckvorstufe listet Hinweise in der Übersicht, leiser als Warnungen und in Grau.
- Die eingebauten PDF-Vorgaben tragen in Englisch, Französisch und Spanisch übersetzte Namen, auch im Ausgabeprotokoll.
- Konturstärke in «Zeichen erweitert» zeigt bei «Kontur: Ohne» den Wert 0.
Ausgabeprotokoll, Markenprüfung, lokale Schriften, kompaktere Oberfläche
Druckausgabe
- Ausgabeprotokoll: Jeder PDF-Export und jedes Paket schreibt einen Eintrag mit Person, Ziel, Prüfprofil, Befunden und SHA-256-Prüfsumme der gelieferten Datei. Seiten, die sich seit der letzten Ausgabe geändert haben, tragen in der Seitenliste eine Marke. Das Protokoll steht im Versionsfenster und im Bericht des Pakets.
- Platzierte PDF werden geprüft, sobald du sie platzierst: nicht eingebettete Schriften, RGB, Farbauftrag, überdrucktes Weiss und Passerfarbe stehen im Preflight beim Rahmen.
Marke
- Prüfprofile kennen erlaubte Farben und erlaubte Schriften. Fremde Farben und Schriften erscheinen im Preflight mit Seite und Rahmen, dazu auf Wunsch Text, der von seinem Format abweicht. Eine Ausnahme braucht eine Begründung.
Schriften und Bilder
- Schrift › Schriften › Schriften dieses Rechners verwenden: In Chrome und Edge setzt du mit installierten Schriften, ohne sie hochzuladen. Das PDF bettet sie ein, alle anderen sehen eine Ersatzschrift und einen Hinweis.
- Datei › Verknüpfungen › Bildordner verbinden: Medusa erkennt geänderte Bilder im Ordner und setzt sie auf Knopfdruck ein, auch wenn du aus einem anderen Programm zurückkommst. Ausschnitt und Skalierung bleiben.
Vorlagen
- Datei › Anleitung: Eine Vorlage trägt eine Anleitung mit Zweck, Erlaubtem und Ansprechperson. Sie erscheint beim Neuanlegen aus der Vorlage und kommt nie ins PDF.
Oberfläche
- Paletten, Menüs, Werkzeugleiste und Dialoge sind kompakter: Alle fünf Stile nutzen dieselben Masse, Felder sind 24 px hoch. Dialoge haben einen Kopf und einen Fuss mit Trennlinie. Auf Touch-Geräten bleiben die Bedienelemente gross.
- Dialoge ohne Eingabefeld setzen den Fokus auf «Schliessen». Enter löst so keine Nebenaktion aus.
- Symbole wie Skalieren, Ecken und Verketten sind gezeichnet statt Schriftzeichen und auf Retina-Bildschirmen scharf und gross genug.
- Der Mac-Stil folgt macOS 27: engere Fensterecken, eine durchgehende Werkzeugleiste, halbfette Auswahl in der Seitenleiste.
- Das Programm heisst jetzt Medusa.
Freigabe
- Mehrere Prüfende: Ändert jemand eine Seite nach einer Zustimmung, verfällt diese Zustimmung. Die Person stimmt dem neuen Stand erneut zu.
Sprachfassungen
- Geänderte Registerbegriffe gelten als veraltet und kommen beim Export der geänderten Absätze mit.
- Gruppierte Textrahmen bekommen in der Sprachfassung ebenfalls eine übersetzte Kopie.
- Text, dessen Sprache aus dem Zeichenformat kommt, wechselt in der Fassung auf die Zielsprache.
Word
- Verknüpfte Word-Dateien tragen die Auszeichnung der Absatz- und Zeichenformate, etwa Fett, Kapitälchen und Sprache.
Fehlerbehebungen
Behoben
- Suchfeld der Dokumentenliste: Der eingegebene Text ist im hellen Modus wieder lesbar.
Fehlerbehebungen
Behoben
- Mehrere Sicherheitslücken und Fehler behoben.
Teams, Text um die echte Form, Sprachfassungen, Redaktionslinks je Person, Beitragseingang, mehrere Register
Teams und Redaktion
- Teams: Admins legen Teams an und bestimmen, wer bearbeitet und wer nur ansieht. Dokumente einer Team-Ablage sehen und bearbeiten alle Mitglieder; wer das Team verlässt, verliert den Zugang sofort. Die Startseite zeigt «Alle», «Meine» und je Team.
- Redaktionslinks je Person: ein eigener Link für eine Rubrik oder einzelne Seiten; Änderungen tragen den Namen des Links.
- Freigabe mit mehreren Prüfenden: jede Person stimmt über ihren eigenen Link einzeln zu, gesperrt wird erst, wenn alle zugestimmt haben. Dazu «PDF laden» für Prüfende und Fristen im Heftplan.
- Bildnachweis: Urheber und Rechte kommen aus den Bilddateien und lassen sich als Feld und als Sammelliste setzen.
- Ausgabe je Fassung: ein Lauf erzeugt eine Datei je Sprachfassung oder Bedingung.
Sprachfassungen
- Jede Sprache liegt auf einer eigenen Ebene im selben Dokument, umschaltbar unter Ansicht › Sprachfassung; jede Person wählt ihre Fassung selbst. Textrahmen folgen Lage und Grösse der Quelle, Kolumnentitel, Register und Silbentrennung folgen der Sprache.
- Geänderte Quelltexte machen eine Fassung «veraltet»; nur die geänderten Absätze gehen als XLIFF hinaus.
- PDF je Sprachfassung oder ein PDF mit allen Sprachen als schaltbare Ebenen.
Text um die Form
- Text fliesst um die echte Form eines Objekts (Pfade, Ellipsen, Bilder in Form, Gruppen und der Alphakanal freigestellter Bilder), mit Abstand, Seitenwahl und einer Kontur, die sich Punkt für Punkt bearbeiten lässt.
Ansicht
- Druckbögen lassen sich zur Bearbeitung um 90°, 180° oder 270° drehen (Ansicht › Druckbogen drehen); Ausgabe und Dokument bleiben unverändert.
Übersetzen und Beiträge
- Texte lassen sich als XLIFF für Übersetzungsbüros exportieren; die übersetzte Datei kommt mit allen Zeichenformaten als Sprachebene oder als Kopie des Dokuments zurück.
- Beitragseingang: Die Redaktion verschickt einen Link, Mitglieder reichen ohne Konto Text (auch als Word-Datei) und bis zu fünf Bilder mit Legende und Urheber ein. Die Beiträge erscheinen in einer Liste und lassen sich mit einem Klick als Manuskript ins Dokument setzen.
- Texte gehen mit Absatzformaten, fett, kursiv, hoch und tief, Links und Listen nach Word und kommen beim Einlesen und Auffrischen gleich zurück. Freigegebene Google-Dokumente lassen sich als Text verknüpfen und auffrischen.
Lange Dokumente und Tabellen
- Mehrere Register je Dokument, etwa für Personen und Orte, jedes mit eigenem Titel und eigenen Absatzformaten; Seitenbereiche ab drei Seiten werden zusammengezogen, die Sortierung folgt der Dokumentsprache.
- Lange Tabellenzeilen dürfen am Rahmenende umbrechen und im nächsten Rahmen weiterlaufen; Zeilen, die höher sind als der Rahmen, brechen immer.
Werkzeuge
- Konturen lassen sich innen, mittig oder aussen anlegen.
- «Neu definieren» übernimmt die Abweichungen der Auswahl ins Format; Formate lassen sich in Gruppen ordnen.
- Suchen und Ersetzen lässt sich als Abfolge speichern; «Typografie aufräumen» bringt doppelte Leerschläge, Auslassungspunkte und Gedankenstriche in einem Schritt in Ordnung.
- Intelligenter Textumfluss: Wer über das Ende des letzten Rahmens schreibt, bekommt neue Seiten und Rahmen.
- Beschneidungspfade aus PSD und TIFF werden zur Form des Bildrahmens.
- Neues Sonderzeichen «Einzug bis hierhin»: die Folgezeilen beginnen an seiner Stelle.
- Neue Strichcodes: Pharmacode und Braille für Verpackungen.
- Grosse Dateien gehen in Teilen hinauf; Bilder bis 1 GB lassen sich jetzt hochladen.
Bedienung
- Eine Musterseite lässt sich mit gedrückter Wahltaste dazulegen; «Hauptmusterseite» heisst überall so, das Menü Layout › Musterseiten ist flacher, das Seitenmenü kürzer.
- Die Randausgleich-Regeln liegen offen in der Textrahmen-Palette. Eigene Textmuster haben im Prüfprofil einen sichtbaren Platz und in der Druckvorstufe einen eigenen Reiter.
Schneller
- Die Rechtschreibprüfung lädt ihr Wörterbuchprogramm als eigene, zwischengespeicherte Datei.
- Eingaben im Dialog der Randausgleich-Regeln setzen nur noch Text neu, der den Randausgleich nutzt; Verschieben in grossen Dokumenten und die Druckvorstufe nach dem Öffnen sind flüssiger.
Behoben
- Mehrere Sicherheitslücken und Fehler behoben.
Befehlsfolgen, eigene Tastenkürzel, mehrere Musterseiten, Ebenen im PDF, schneller zu zweit
Befehlsfolgen und Tastenkürzel
- Befehlsfolgen: wiederkehrende Handgriffe einmal aufnehmen und auf jede Auswahl abspielen; ein Schritt beim Rückgängigmachen, auffindbar in der Befehlssuche, als Datei oder im Dokument fürs Team.
- Tastenkürzel lassen sich anpassen: je Befehl und Werkzeug ein eigenes Kürzel aufnehmen, bei Konflikten gezielt übernehmen, alles zurücksetzen, als Datei sichern und einlesen. Die Kürzel gelten je Person.
- Arbeitsbereiche lassen sich als Datei sichern und von anderen laden; eigene Arbeitsbereiche reisen im Brandkit mit.
Seiten und Tabellen
- Mehrere Musterseiten je Seite: zur Hauptmusterseite lassen sich weitere dazulegen (etwa Pagina, Rubrik und Anzeigenraster), in frei wählbarer Reihenfolge.
- Text in Tabellenzellen lässt sich um 90°, 180° und 270° drehen, für schmale Tabellenköpfe in Preislisten; die Zeile wächst mit.
Satz
- Optischer Randausgleich mit eigenen Regeln: je Zeichen festlegen, wie weit es links und rechts über den Rand hängt, als Regelsatz für Textabschnitt, Absatz oder Absatzformat.
- Neue Textvariablen zeigen die Zeichen- und Wörterzahl des Textabschnitts und führen sich beim Tippen nach.
PDF, EPUB und Daten
- Ebenen im PDF: Die Ebenen des Dokuments lassen sich als schaltbare Ebenen ins PDF schreiben, für Sprachfassungen, Stanze, Lack oder Korrekturhinweise.
- EPUB und HTML können die benutzten Schriften einbetten, sofern die Schriftdatei das erlaubt; was sie verbietet, nennt ein Hinweis nach dem Export.
- JSON als Datenquelle: Eine JSON-Datei oder -Adresse lässt sich wie eine Tabelle laden; verschachtelte Felder werden Spalten.
Druckvorstufe
- Eigene Textmuster im Prüfprofil, etwa «TODO» oder doppelte Leerzeichen; jede Fundstelle springt in den Text.
- Zeichen, die die Schrift nicht hat, lassen sich am Bildschirm markieren; die Druckvorstufe nennt sie je Textkette und springt hin.
Schneller
- Eine Eingabetaste oder ein Rückschritt über die Absatzgrenze schickt nur noch die Änderung statt des ganzen Textflusses: bei 300 Seiten 0,3 KB statt 1,8 MB. Wer mitarbeitet, wartet dabei nicht mehr.
- Grosse Bilder ruckeln beim Zoomen und Blättern nicht mehr; der Export nimmt weiterhin das Original.
- Tausende Objekte auf einer Seite lassen sich ohne Stocken anfassen und ziehen; Abstandsmarken erscheinen nur noch im sichtbaren Ausschnitt.
- Die Versionshinweise laden nur noch die gezeigte Sprache.
Bedienung
- Ein Objekt, das über einer gewählten Tabelle liegt, lässt sich direkt anklicken und ziehen.
- Der leere Kommentarbereich zeigt seinen Hinweis ganz. Beim Vergleichen von Versionen bleiben die Fassungen auch in schmalen Fenstern lesbar.
Behoben
- Mehrere Sicherheitslücken und Fehler behoben.
PDF-Export grosser Dokumente, Feinschliff
Schneller
- Der PDF-Export braucht bei grossen Dokumenten deutlich weniger Speicher; Bilder werden in Stücken gepackt, und die PDF/X-Prüfung läuft im Hintergrund; die Oberfläche bleibt dabei bedienbar.
- Viele Objekte auf einmal verschieben bleibt auch in Dokumenten mit Tausenden Objekten flüssig. In Katalogen mit Tausenden Textrahmen kommt die Druckvorstufe zur Ruhe, statt dauernd zu rechnen; sie wartet zudem, solange man zeigt, rollt oder tippt. Seiten mit sehr vielen Textrahmen zeichnen schneller.
Satz
- Beim Einsparen von Zeilen wird kein Wort mehr ohne Trennstrich zerteilt.
Bedienung
- Objekte suchen: Die Konturstärke zeigt ihre Einheit «pt». Im Knotendiagramm sagt ein Hinweis, warum ein Anschluss nicht auf einen fremden Knoten wechselt. Beim Vergleichen von Versionen verdecken Hinweise die Leiste nicht mehr.
Behoben
- Mehrere Sicherheitslücken und Fehler behoben.
Auf dem Telefon, Freigabe je Seite, Objekte suchen, IDML ohne Verlust, Barrierefreiheit, viel schneller
Tabellen rechnen
- In einer Tabellenzelle «=» tippen beginnt eine Formel wie in Excel: SUMME, MITTELWERT, MIN, MAX, ANZAHL, RUNDEN, WENN, UND, ODER, SUMMEWENN und weitere, mit Zellbezügen und Bereichen; Fehler zeigen sich wie in Excel (#DIV/0!, #BEZUG!).
- Excel-Tabellen bringen ihre Formeln mit und rechnen weiter; was Medusa nicht rechnen kann, bleibt als Wert stehen und steht im Bericht.
- Zellen lassen sich markieren wie in Excel: ↩ springt in Formeln und auf markierten Zellen eine Zeile tiefer, beim Schreiben bleibt es ein Absatz. Tabelle › Rechnen › Summe einfügen setzt die Summe unter den markierten Bereich.
- Zeilen und Spalten ziehen: Klick in die Leiste am Tabellenrand markiert ganze Zeilen oder Spalten, Ziehen verschiebt sie samt Format, Höhe und Breite; Formeln rechnen weiter mit denselben Werten. Mit der Tastatur: Alt+Pfeil oder Tabelle › Verschieben.
Versionen nebeneinander
- Versionsverlauf › Vergleichen zeigt zwei Fassungen nebeneinander, gekoppelt beim Blättern und Zoomen; Änderungen sind markiert und lassen sich der Reihe nach anspringen.
Auf dem Telefon
- Auf dem Telefon zeigt Medusa eine schlanke Ansicht: Seiten blättern und zoomen, Kommentare lesen und schreiben (lange drücken), Texte antippen und ändern, freigeben, ohne Paletten und Werkzeuge.
Freigabe je Seite
- Die Kundschaft gibt einzelne Seiten oder alles frei. Freigegebene Seiten sind für alle gesperrt, bis die Person, der das Dokument gehört, die Freigabe aufhebt; der Rest bleibt bearbeitbar. Beim Freigeben entsteht eine Version, und es kommt eine Mail.
Suchen
- Ähnliche Objekte auswählen (gleiche Fläche, Kontur, Format, Art oder Ebene), Objekte suchen und ersetzen, und am Farbfeld «Wo benutzt?».
Vorlagen
- Für den Umstieg von Microsoft Publisher liegt auf der Startseite eine fertige Vorlage bereit: Vereinsflyer A5, Einladung als Klappkarte A6 und Vereinsheft A5 mit 16 Seiten, mit Vereinsfarben, Absatzformaten, Bildrahmen zum Füllen und Text, der von Seite zu Seite weiterfliesst.
- Neue gestaltete Vorlagen für Social Media, Flyer, Plakat und Visitenkarte: Konzertplakat A3, Visitenkarte mit Vorder- und Rückseite, Instagram-Beitrag, Instagram-Story, LinkedIn-Beitrag und Newsletter. Druckvorlagen in CMYK, Vorlagen fürs Netz in RGB, alle nur mit mitgelieferten Schriften. Ein Klick legt das Dokument an, ohne Dialog.
- Die Startseite zeigt drei Abschnitte: Vorlagen zum Ausfüllen mit Vorschaubild, leere Formate und Beispiele mit Prüfdokumenten.
IDML
- Beim Öffnen gehen keine Wörter mehr verloren, auch nicht in Links, Querverweisen und Textvariablen. Ebenen, Bildausschnitte, Bilder in Formen, verankerte Objekte und Tabulatoren kommen mit; ein Bericht nennt, was nicht übernommen werden konnte.
- Das eigene IDML-Paket mit Bildern und Schriften lässt sich wieder öffnen; Verläufe, Zeilenformate und Hoch- und Tiefstellung kommen mit. Neu: Tabulator rechts (Umschalt+Tab) für Inhaltsverzeichnisse.
- Beim Öffnen einer IDML-Datei kommen jetzt auch Blocksatz-Abstände und Silbentrennung, alle Trennsprachen, Absatzschattierung und -rahmen, Textvariablen, Objekt-, Tabellen- und Zellformate, Wechselflächen und ausgeblendete Musterobjekte mit. Der Importbericht nennt, was sich nur vereinfacht übernehmen lässt: Querverweise, Konturenführung um die Form, Objekte neben der Seite.
QR-Rechnung
- Heissen die Spalten der Adressliste anders als die Felder der Vorlage, fragt Medusa nach der Zuordnung, statt Platzhalter zu drucken. Fehler stehen sichtbar im Dialog; ungültige Datensätze lassen sich auslassen.
Diagramme
- Im Knotendiagramm den Anschluss eines Verbinders entlang der Kante ziehen: er rastet auf Viertel, Drittel, Mitte und Feldmitten ein (mit Alt frei). Beim Löschen bleiben keine verwaisten Punkte mehr stehen.
- Auch im Knotendiagramm gibt es «+»; die Form eines Kastens lässt sich wechseln; verschiebt man einen Kasten, wandern die Untergebenen mit (mit Alt bleiben sie stehen).
- Knotendiagramme: Anschlusspunkte rund oder eckig und in der Grösse wählbar; sie bleiben beim Skalieren rund und sitzen fest an der Kante. Raute und Oval wachsen mit dem Text.
Satz
- Sprachabhängige Buchstabenformen: Rumänisch, Serbisch, Bulgarisch und weitere Sprachen setzen die Formen, die die Schrift für ihre Sprache hat (etwa ș mit Komma). Akzente, die als Buchstabe und Zeichen eingegeben sind, erscheinen wie fertige Buchstaben; fehlt der Schrift ein Buchstabe mit Akzent, setzt Medusa ihn aus Grundbuchstabe und Akzent zusammen statt eines Fragezeichens.
- Die optische Unterschneidung verschiebt keine Akzente mehr und lässt Arabisch und indische Schriften unberührt. Der optische Randausgleich gilt auch vor einem erzwungenen Zeilenumbruch, und das PDF trennt auch direkt nach dem Öffnen wie der Bildschirm.
Druckvorstufe
- Barrierefreiheit: Kontrast von Text zu Hintergrund nach WCAG, Ansicht › Fehlsicht simulieren, Lesbarkeit (LIX) in der Palette; im getaggten PDF sind Formularfelder beschriftet und Formeln ausgezeichnet.
- Druck-PDF: Getrennte und gesperrte Wörter und schmale Leerräume kopieren sich richtig; «JPEG» in der Vorgabe gilt jetzt auch für Bilder in CMYK; eine Sonderfarbe im Verlauf mit RGB behält ihre Platte; variable Schriften stehen als eingebettete Schrift im PDF statt als Umrisse.
Bedienung
- Rechtsklick auf ein Format: Bearbeiten, Neu definieren, Duplizieren, Löschen. Rückgängig nennt den Schritt. Am Tablet ein Knopf zum Rückgängigmachen und grössere Knöpfe. «Zeigen» bei einer Erwähnung springt zur Stelle. Beim Platzieren wird auf die Bindung aufgefüllt.
Schneller
- Tippen in sehr langen Texten ist flüssig: bei 1000 Seiten in einem Textfluss 34 ms je Anschlag statt fünf Sekunden.
- Auf dem eigenen Webspace speichert jede Änderung viel schneller, auch wenn viele gleichzeitig arbeiten.
Behoben
- Mehrere Sicherheitslücken und Fehler behoben.
QR-Rechnung, Etiketten und Couverts, Diagramme von Hand, schneller mit vielen Beteiligten
QR-Rechnung
- Objekt › Einsetzen › QR-Rechnung … setzt Zahlteil und Empfangsschein nach den Schweizer Richtlinien an den Seitenfuss. Konto, Betrag, Adressen, Referenz und Mitteilung stehen fest oder kommen aus der Adressliste. Mit der Datenzusammenführung entsteht je Mitglied eine eigene Rechnung.
- Die Referenz wird aus einer Mitgliedernummer gebildet oder als fertige Referenz geprüft; lange Adressen werden nach den Regeln gekürzt. Die Druckvorstufe meldet, wenn die Rechnung verschoben, verzerrt oder umgefärbt wurde. IBAN, Referenz und Namen sind im PDF durchsuchbar.
Etiketten und Couverts
- Neue Vorlagen für Etikettenbogen A4 (Zweckform, HERMA): ein Etikett gestalten, die Datenzusammenführung füllt Bogen für Bogen.
- Couverts C5, C5/6, DL und C6 mit Adressfeld an der Fensterstelle und freier Codierzone der Post.
Diagramme
- Kästen in Fluss- und Organigrammen lassen sich greifen und verschieben, mit Maus und Pfeiltasten; die Verbinder folgen, die Struktur bleibt. «Neu auslegen» holt die Automatik zurück.
- «+» am Kasten und auf dem Verbinder setzt einen neuen Punkt darunter, daneben oder dazwischen, auch mit Tab und Enter.
- Alle Verbinder oder alle Kästen eines Diagramms auf einmal auswählen und Linienart, Stärke, Farbe, Strichart, Pfeile und Fläche setzen.
Seiten und Dokumente
- Seiten lassen sich benennen und ausblenden; ausgeblendete Seiten gehen nicht in die Ausgabe. Neu: Bindung oben, etwa für Kalender.
- Dokumente an eine andere Person übergeben, auch beim Löschen eines Kontos, statt sie mitzulöschen.
- Word-Dateien direkt auf der Startseite öffnen; Überschriften werden zu Absatzformaten. Wer von Microsoft Publisher kommt, findet einen eigenen Einstieg.
Druckvorstufe
- Neue Prüfungen: Seitenzahl passend zur Bindung, Zahl der Sonderfarben nach eigenem Profil, stehen gebliebener Blindtext, Objekte zu nah an der Schnittkante, tote Verweise im Dokument.
- 100 % Schwarz überdruckt jetzt überall (auch bei Unterstreichung, Absatzlinien, Tabellenlinien, Pfadtext und Formeln), im PDF wie in der Plattenansicht.
- Die PDF/X-Prüfung ist genauer und warnt nicht mehr zu Unrecht.
Bedienung
- Enter im Versionsverlauf sichert die Version; eine Druckbestellung lässt sich nicht aus Versehen doppelt senden; ein neues Farbfeld hat seinen Namen gleich ausgewählt; ohne Verbindung zeigt die Startseite eine verständliche Meldung.
Schneller
- Arbeiten viele Personen gleichzeitig, bleibt die Verbindung flüssiger: Abfragen werden gebündelt, Programmteile bleiben im Zwischenspeicher.
- Grosse Dokumente sind nach dem Öffnen sofort bedienbar; die Druckvorstufe prüft den Rest, wenn der Browser Ruhe hat, und zeigt so lange «prüft …».
- Nach dem PDF-Export gibt der Browser den Speicher wieder frei.
Druck-PDF
- Lange Texte in variablen Schriften lassen sich wieder als PDF ausgeben.
- Die PDF/X-Prüfung erkennt verbotene Inhalte aus platzierten fremden PDFs (PostScript, OPI, LZW) und vergibt dann kein Siegel.
Behoben
- Mehrere Sicherheitslücken und Fehler behoben.
Hintergrund entfernen, Druck bestellen, Druckfarben, Fussnoten mit Auszeichnung, Textvariablen, Menüs «Daten» und «KI»
Bild in jeder Form, Komponenten, samt Inhalt skalieren
- Ein Bild sitzt jetzt auch in einer Ellipse, einem Stern oder einem selbst gezeichneten Pfad: Form wählen und «Platzieren …», ein Bild auf die Form ziehen oder Bild und Form wählen und Objekt › Anpassen › In die Form einsetzen. Einpassen, Ausschnitt per Doppelklick und «Inhalt entfernen» wirken wie im Bildrahmen; Kontur und Ecken der Form liegen über dem Bild. Im PDF und SVG beschneidet die Form selbst das Bild, scharf in jeder Auflösung.
- Komponenten: Objekt › Bibliothek und Quellobjekt › Als Komponente anlegen macht die Auswahl zur Vorlage; eingesetzt wird sie aus der Palette Bibliothek oder demselben Menü, auf beliebig vielen Seiten. Änderst du die Vorlage, ziehen alle Instanzen im selben Rückgängig-Schritt mit, auch bei allen, die gleichzeitig im Dokument arbeiten. Text und Bild dürfen je Instanz abweichen und bleiben beim Nachziehen; «Zurücksetzen» holt sie wieder aus der Vorlage, «Lösen» macht eine Instanz zum gewöhnlichen Objekt.
- Samt Inhalt skalieren: mit ⌘ (Strg) am Griff gezogen wachsen Schrift, Zeilenabstand, Kontur, Ecken, Innenabstand, Spaltenabstand, Effekte, Fussnoten und der Bildausschnitt mit; mit ⌘⇧ proportional. Dasselbe mit dem Feld ⇲ in der Steuerleiste und unter Position › Mehr, auch für Gruppen. Danach steht alles wieder auf 100 %, ein Schritt im Verlauf.
Hintergrund entfernen
- KI › Hintergrund entfernen (auch per Rechtsklick am Bild) stellt ein platziertes Bild frei. Der Browser rechnet mit einem freien Modell vom eigenen Server; das Bild geht nirgendwohin, und es kostet nichts. Beim ersten Mal lädt der Browser rund 18 MB und behält sie.
- Das Original bleibt: die Maske liegt am Bild, «Original wiederherstellen» zeigt es wieder ganz, ein Schritt rückgängig. Im Druck-PDF steht die Maske als weiche Maske am Bild; ein CMYK-Bild behält seine Farbwerte.
Druck bestellen
- Datei › Druck bestellen … erzeugt das Druck-PDF nach einer Vorgabe (vorgewählt: PDF/X-4), prüft es und legt es als Link auf den eigenen Server. Die Druckerei (Name, Mail und Hinweise stehen im Dokument) bekommt eine Mail mit dem Link und den Angaben zu Auflage, Format, Papier und Termin; Antworten gehen direkt an dich, eine Kopie auch.
- Mit Fehlern in der Druckvorstufe geht die Bestellung nur, wenn man sie bewusst übergeht. Der Link gilt 14 Tage (einstellbar) und lässt sich zurückziehen; die Bestellungen stehen im selben Dialog.
Menüs, Namen und Tastenkürzel
- Neues Menü «Daten»: Datenzusammenführung, Datenquelle laden, Datensätze verteilen, Liste im Textfluss, Daten aktualisieren, Änderungen der Daten, Kundenformular und Zusammengeführtes Dokument erstellen, dazu verknüpfte Tabellen, Bilder aus Quellen und die Dokumentwerte, alles an einem Ort.
- Neues Menü «KI»: Text vorschlagen, Text kürzen, Dokument übersetzen, Alternativtexte vorschlagen, Hintergrund entfernen und die KI-Einstellungen.
- Übersichtlichere Menüs: Objekt mit Untermenüs für Transformieren, Aussehen, Pfade, Einsetzen sowie Bibliothek und Quellobjekt; Tabelle mit Untermenüs für Grössen und Umbrüche; seltene Paletten unter Fenster › Text und Fenster › Animation. Jedes Menü passt bei 1280 × 720 Pixeln auf den Bildschirm, ohne zu rollen.
- «Neu» heisst jetzt «Neuheiten» und zeigt höchstens zwölf neue Funktionen; die Versionshinweise stehen unter Hilfe › Versionshinweise.
- Objekt › Transformieren › Waagrecht spiegeln und Senkrecht spiegeln. Layout › Musterseiten › Musterseite duplizieren, umbenennen und löschen; dieselben drei am Eintrag in der Seitenpalette, auch per Rechtsklick. Der Heftplan steht unter Layout.
- Einheitliche Namen: Seite einfügen, Schrift in Pfade umwandeln, Form in Pfad umwandeln, Prüfansicht, Änderungen verfolgen. Jeder Dialog heisst wie der Befehl, der ihn öffnet; «…» steht nur, wo ein Dialog folgt.
- Neue Tastenkürzel für Befehle, die der Browser abfing: ⌥⇧⌘H verborgene Zeichen, ⌥⇧⌘R Rahmen an Inhalt anpassen, ⌥⇧⌘E ganz zeigen, ⌥⇧⌘U Schritt und Wiederholen, ⌥⇧⌘L alles entsperren, ⌥⇧⌘W Textumfluss, ⌥⇧⌘] und ⌥⇧⌘[ in den Vorder- und Hintergrund, ⌥⇧⌘S Seite einfügen, ⌥⇧⌘G gehe zu Seite, ⌥⇧⌘O Schrift in Pfade umwandeln; Esc hebt die Auswahl auf. Die alten Kürzel wirken vorerst weiter und nennen einmal das neue. «Ausgabe planen …» hat kein Kürzel mehr.
- Unter 1440 Pixel Breite zeigt die Kopfzeile den Stand von Druckvorstufe und Speichern knapper.
Eigenschaften und Paletten
- Die Palette «Eigenschaften» (bisher «Design») zeigt zuerst das Wichtigste: bei einem gewählten Rahmen nur, was das Objekt betrifft: Position, seine eigenen Einstellungen, Fläche, Kontur, Darstellung, Textumfluss. Seltenes (Effekte, Anpassungsregel, Formularfeld, Verankerung, Legende, Pathfinder) steht zugeklappt mit «+» darunter und steht offen, sobald es etwas eingestellt hat.
- Jeder Abschnitt zeigt zuerst das Nötige, Seltenes steht unter «Mehr» im Abschnittskopf (zu, bis man es öffnet, und gemerkt); ein Punkt am Knopf zeigt, dass darunter etwas eingestellt ist. Textrahmen und Text brauchen so rund ein Viertel der Höhe von vorher.
- Neue Palette «Absatz & Zeichen» (Schrift › Zeichen, Absatz, Tabulatoren): alle Einstellungen zu Zeichen und Absatz an einem Ort, umschaltbar zwischen Zeichen und Absatz, mit OpenType samt Vorschau, variablen Achsen, Tabulatoren, Initialen, Absatzlinien, Umbruch, verschachtelten Formaten und GREP-Stilen. Sie ersetzt die Palette OpenType; in «Eigenschaften» sagt eine Zeile, welche OpenType-Funktionen gelten.
- Die Sprache steht beim Text nur noch einmal, im Absatz; die Sprache einzelner Zeichen unter Text › Mehr.
- Ist ein Diagramm gewählt, zeigt «Eigenschaften» Art und Daten gleich am Ort, und die Palette Diagramm steht als Reiter daneben bereit («Alle Einstellungen»).
- Die Steuerleiste läuft nicht mehr nach rechts über: was nicht Platz hat, steht unter «…» am rechten Rand. Der Tooltip der Ausrichten-Knöpfe nennt den Bezug.
- Ein Textrahmen mit Übersatz nennt die Zahl der Zeilen im Übersatz auch ohne Schreibmarke; die Textmenge steht zuletzt und zeigt den Übersatz im Kopf. Reiter, die knapp nicht Platz haben, kürzen sich, statt zu verschwinden.
- «Text formatieren →» oben zeigt Text, Absatz und Textmenge für den ganzen Text des Rahmens; «← Rahmen» führt zurück, geschrieben wird wie immer nach einem Doppelklick. Bei Gruppen und Diagrammen formatiert «Text der Auswahl formatieren →» alle Texte zugleich, bei einer Tabelle alle Zellen.
- Ausrichten steht in der Palette, sobald zwei Objekte gewählt sind, für ein Objekt in der Steuerleiste und unter Objekt › Ausrichten, alle drei mit demselben Bezug (Auswahl, Seite, Ränder).
- Zugeklappte Abschnitte bleiben zu, auch auf einer anderen Seite, in einer anderen Zelle und nach einem Sprachwechsel.
- Neue Anordnung: rechts Eigenschaften, Formate, Farbfelder, darunter Kommentare, Freigabe, Änderungen; links Seiten und Ebenen. Jede weitere Palette öffnet über Fenster in ihrer Gruppe; haben die Reiter nicht Platz, zeigt «»» die übrigen. Gilt für neue Arbeitsplätze und nach Fenster › Anordnung › Paletten zurücksetzen.
- Formate zeigt nur noch Formate, die Schriften stehen in der Palette Verknüpfungen.
Druckfarben
- Platzierte CMYK-Bilder behalten ihren Farbraum: Ein TIFF oder PSD mit eigenem CMYK-Profil geht mit diesem Profil ins PDF. Ist es das Profil der Ausgabebedingung, bleiben die Werte, wie sie sind.
- Volltonkanäle aus Graustufen- und CMYK-PSD drucken als eigene Platte. Beim Platzieren entsteht ein Farbfeld mit dem Namen des Kanals; Separationsvorschau und Überdrucken-Vorschau zeigen die Platte.
- Neu: «Druckfarben …» unter Ansicht › Separationsvorschau zeigt alle Platten mit ihrer Verwendung. Eine Sonderfarbe lässt sich auf eine andere legen oder in Prozessfarben umwandeln, nur für die Ausgabe; die Farbfelder bleiben. Medusa zeigt ähnliche Namen wie «Pantone 300 C» und «PANTONE 300 U» an.
- Die Druckvorstufe meldet ähnliche Plattennamen, Bilder mit einem anderen CMYK-Profil als die Ausgabebedingung und einen zu hohen Farbauftrag nach dem Umwandeln in Prozessfarben, auch wo eine umgewandelte Farbe überdruckt. Der Exportdialog zeigt bei Druck-Vorgaben, welche Platten das PDF bekommt.
- Eine Sonderfarbe mit Alias auf eine Farbe, die in Prozessfarben umgewandelt wird, druckt deren CMYK-Werte, im PDF, in Separations- und Überdrucken-Vorschau und im Farbauftrag der Druckvorstufe gleich.
- Auch beim Export mit «Sonderfarben in Prozessfarben umwandeln» druckt eine Farbe mit Alias die CMYK-Werte ihres Ziels; Warnung und Plattenliste im Exportdialog rechnen gleich. Haben mehrere Farbfelder mit dem Namen des Ziels verschiedene Werte, weist der Dialog «Druckfarben» darauf hin.
Kürzen und Vorschlagen mit der KI
- «Kürzen vorschlagen» zeigt beim Anhaken live, ob der Text passt, wie viele Zeilen noch fehlen oder frei bleiben. Jede Streichung lässt sich einzeln zurücknehmen; auch Absätze mit Zeichenformaten werden gekürzt, die Auszeichnung bleibt. Kürzungsrichtung verteilt oder von hinten, ohne Übersatz auf eine frei gewählte Zeichenzahl, mit «Bezug: Auswahl» nur die gewählten Absätze. Mit «Änderungen verfolgen» steht jede Streichung einzeln in der Spur.
- «Text vorschlagen»: die gewählte Variante lässt sich vor dem Übernehmen von Hand nachschärfen, mit Zeichenzahl; Titel und Untertitel als Paar.
- Alternativtexte: «Für alle fehlenden vorschlagen …» in einem Durchgang, je Bilddatei ein Vorschlag, abwählbar, ein Schritt.
Textmenge
- Normzeilen zu 55 und Normseiten zu 1800 Anschlägen mit Leerzeichen, Übersatz über das ganze Dokument summiert, Zeilen in Tabellenzellen. Im Textmodus markiert ein Klick auf «Übersatz» den Text, der nicht mehr passt.
Fussnoten
- Fussnoten tragen Auszeichnung wie jeder andere Text: Kursiv für den Werktitel, Kapitälchen für den Namen, Hoch- und Tiefstellung, Links, Querverweise, Variablen, Zeichen- und Absatzformate.
- Geschrieben wird direkt im Notenbereich unten am Rahmen, mit derselben Texteingabe wie im Fliesstext: nach «Fussnote einfügen» steht die Schreibmarke gleich in der Note, ein Klick in den Notenbereich öffnet sie, Esc springt zurück hinter das Notenzeichen. Der Dialog bleibt für Noten, die nicht im Satz stehen.
- Der Notentext wird mit Silbentrennung, Sprache und optischem Randausgleich gesetzt wie der Fliesstext; eine geteilte Note lässt keine einzelne Zeile zurück.
- PDF, EPUB, Endnotenbereich, Suchen und Ersetzen und IDML hin und zurück nehmen die Auszeichnung mit. Bestehende Noten öffnen unverändert.
Textvariablen
- Neue Variablen: Dateiname, Erstelldatum, Änderungsdatum, Ausgabedatum und Kapitelnummer. Monatsnamen folgen der Sprache an der Stelle, zwischen Tag und Monat steht ein geschütztes Leerzeichen.
- Schrift › Textvariablen › Textvariablen …: eigene Variablen anlegen, umbenennen, löschen und einsetzen, als Text oder als Datum mit eigenem Muster, dazu die Kapitelnummer mit Format. Ändert sich der Wert, ändern sich alle Stellen mit, in einem Schritt rückgängig. Eine gelöschte Variable bleibt als Text stehen.
- Fortsetzungszeilen: «Fortsetzung auf Seite …» und «Fortsetzung von Seite …» in einem kleinen Rahmen, der einen verketteten Rahmen berührt, zeigen die Seite des nächsten bzw. vorigen Rahmens der Kette, auch in einer Gruppe. Fügt man Seiten ein, zieht die Zahl mit.
Tabellen über IDML
- Tabellen im Textfluss kommen mit ihrer Breite, ihrer Ausrichtung, den Abständen davor und danach und den Zellkonturen an; die Spalten stehen in der gesetzten Breite in der Datei.
- Eine schmale Tabelle wird beim Öffnen nicht mehr auf die Rahmenbreite gedehnt; Zellkonturen ohne Farbe bleiben unsichtbar.
- «Kopierte Tabelle in den Textfluss stellen» nimmt die Vorlage von der Seite weg, im selben Schritt; ⌘Z holt sie zurück.
Satz
- Französisch: der Wortabstand vor dem Doppelpunkt dehnt im Blocksatz mit, IDML trägt die Satzzeichen-Abstände, eine mehrstellige Seitenzahl behält den Raum, EPUB nimmt die Sprache des Textabschnitts.
- Eine Ligatur über einen Farbwechsel wird aufgebrochen, jedes Zeichen behält seine Farbe. Gesperrter Text setzt ohne Ligaturen, das Kerning zum Nachbarn bleibt. Ein andersfarbiger Akzent mit Laufweite bleibt am Buchstaben, die Schreibmarke steht in Ligaturen und unechten Kapitälchen richtig.
- Konturenführung «Beide» setzt Text links und rechts vom Objekt; «Grösster» nimmt wie bisher nur den grössten freien Bereich. Dokumente mit Konturenführung können darum neu umbrechen.
- Katalog als Liste: ein Gruppenkopf hält mit so vielen Zeilen zusammen, wie sein Absatzformat verlangt.
Menüs, Dialoge und Tooltips
- Lange Menüs und Untermenüs bleiben im Fenster und rollen, auch auf dem Tablet; ein Untermenü am unteren Rand rückt hinauf.
- Menüs mit der Tastatur: der erste Eintrag hat den Fokus, ↑↓ wählt, → öffnet ein Untermenü, ← schliesst es (in der Menüleiste: Nachbarmenü), ein Buchstabe springt, Esc gibt den Fokus zurück.
- Tab bleibt im offenen Dialog. Das Prüfprofil steht in drei Spalten und passt ohne Rollen ins Fenster; Beschriftungen links stehen auf der Grundlinie ihres Felds.
- Nach der Wahl eines Absatz- oder Zeichenformats geht das Tippen wieder in den Text.
- Die PDF/X-Prüfung nennt die Fehler der Druckvorstufe (etwa Übersatz) und meldet dann «nicht druckbereit» statt «bestanden».
- Neue Dokumente tragen die Sprache der Oberfläche als Dokumentsprache. Die Druckvorstufe meldet auch ausgeblendete Objekte in Gruppen und nicht druckende Objekte.
- «Alle Links zurücksetzen» fragt im eigenen Dialog.
Beispiele
- Neues Beispiel «Funktionen im Detail»: 30 Seiten in 15 Kapiteln mit klickbarem Inhaltsverzeichnis, Kolumnentitel und Register. Jede Funktion steht als echtes Objekt da (Diagramme in allen Varianten, alle Strichcodes und QR-Codes, Fussnoten, Querverweise, eine Tabelle über zwei Seiten, Organigramm und Knotendiagramm); unten auf jeder Seite der Weg dorthin.
- Beispiele aufgeräumt: Überschriften, Tabellen, Legenden und Kästen stehen in Absatz-, Zeichen-, Tabellen- und Objektformaten statt in Einzelabweichungen; was zusammengehört, steht in einem Textrahmen, die Pagina auf der Musterseite. Ebenen und Objekte tragen sprechende Namen, jedes Beispiel hat seine Dokumentsprache, Bilder haben einen Alternativtext.
- Beispiel Druck: echtes Inhaltsverzeichnis auf der Titelseite, Grundlinienraster, Initiale und Listen, HKS 43 K als echte Sonderfarbe, ein Druckfarben-Alias HKS 43 N → HKS 43 K und ein Verlauf in Sonderfarbe im Anschnitt; die Hinweise nennen die Vorgabe «Druck und barrierefrei (PDF/X-4 + PDF/UA)».
- Beispiel Visitenkarten: vorn der Kontakt als QR-Code mit Logo in der Mitte, hinten die Website als DataMatrix.
- Prüfdokument Druckvorstufe: neue Seite 16 mit den Produktionspunkten der PDF/X-Prüfung (Farbauftrag, kleine Schrift, Haarlinie, Auflösung). Gewollte Befunde heissen «Absichtlich …».
- Beispiel Neuheiten: die Kästen wachsen mit ihrem Text, der Heftplan ist eine Tabelle, Kopf und Zwischentitel stehen im Rahmen ihres Texts.
- Anzeige und WebGL: Bedienhinweise stehen als Kommentar am Objekt statt als Text in der Fläche; der Knopf der Anzeige ist ein Objekt.
- Menüpfade in den Beispielen werden gegen die Menüleiste geprüft, damit sie nach einem Umbau stimmen.
- Behoben: Ein Zeichen, das nur einer Ersatzschrift während des Ladens fehlte, meldete die Druckvorstufe als fehlendes Zeichen.
Anmelden und Konten
- Nach einem Tippfehler beim Anmelden oder beim Anlegen eines Profils bleiben die Eingaben stehen, nur das Passwort ist neu einzugeben.
- Der Benutzername ist beim Profil freiwillig; die E-Mail-Adresse genügt.
- Ohne gewählte Sprache zeigen auch die Anmeldeseiten die Sprache des Browsers.
- Die Verwaltung ist übersichtlicher: ein Kopf, klare Knöpfe, Meldungen dort, wo man hinschaut.
- Auch die Einrichtung auf dem eigenen Webspace spricht die Sprache des Browsers.
Behoben
- Ein Redaktionslink zeigt jetzt das Schild «Redaktion» und den Hinweis, dass man Texte ändern, kommentieren und freigeben darf, nicht mehr «Nur ansehen».
- In der Freigabeleiste der Kundschaft stand manchmal das Wort «null».
Sicherheit
- Mehrere Sicherheitslücken und Fehler behoben.
Änderungen verfolgen, Grammatik, Kataloge aus Daten, Diagramme in Prozent, barrierefreies Druck-PDF
Daten in Tabellen
- Diagramm, Organigramm und Knotendiagramm nehmen ihre Daten jetzt in einer Tabelle statt in einem Textfeld: Tab und Enter wie in einer Tabellenkalkulation, am Ende kommt von selbst eine neue Zeile dazu, Zeilen und Spalten lassen sich einfügen, löschen und verschieben (Knöpfe oder ⌥-Kürzel).
- Einfügen aus Excel, Numbers oder Google Sheets füllt ab der aktiven Zelle; ein markierter Bereich lässt sich kopieren. Zahlen stehen rechtsbündig in der Zahlengliederung des Dokuments, eine ungültige Zahl ist rot markiert. ⌘Z nimmt Eingaben in der Tabelle zurück, «Übernehmen» ist ein Schritt.
- Organigramm mit den Spalten Name, Funktion und Vorgesetzt. Knotendiagramm mit einer Tabelle der Verbindungen (Von, Ausgang, Nach, Eingang, Beschriftung, Stil) und einer der Knoten (Kopfzeile, Form: Knoten, Rechteck, Raute oder Oval; benannte Eingänge und Ausgänge; Farbe aus den Farbfeldern); damit entstehen auch Flussdiagramme mit «ja»/«nein» am Pfeil. «Knotendiagramm bearbeiten …» lädt beide Tabellen, von Hand verschobene Knoten bleiben an ihrem Platz.
- «Als Text» zeigt dieselben Daten als Text wie bisher. Verknüpfte Diagrammdaten sind schreibgeschützt und lassen sich lösen.
Rechnende Tabellen und Zahlensatz
- Spalten einfügen oder löschen führt die Formeln nach, auch in anderen Tabellen, Rechenfeldern und Dokumentwerten. Neu: Tabelle › Rechnen › Tabelle benennen …; der neue Name zieht in alle Verweise mit.
- Tabelle › Rechnen › Formel nach unten füllen: Verweise ohne «$» wandern Zeile für Zeile mit, ein Schritt rückgängig. Rechnende Zellen tragen am Bildschirm eine kleine blaue Ecke, gedruckt wird sie nicht.
- Zahlenformat mit Prozent (×100 mit %), runden Beträgen als «12.–» und Ausrichtung am Dezimalzeichen (am Punkt oder am Komma); der breiteste Nachkommateil schliesst rechts ab. Der Dezimaltabulator richtet «120» und «12 %» richtig aus.
- Steht in einer Spalte eine fünfstellige Zahl, gliedern auch die vierstelligen. Neue Dokumente haben die Zahlengliederung von Anfang an; bestehende bleiben, wie sie sind.
- Tabellen im Textfluss werden höher, wenn ein Verweisziel in einer anderen Tabelle länger wird. IDML und markierte Zellen als Text tragen das Ergebnis statt der Formel. Zwei gleichzeitige Änderungen an verschiedenen Dokumentwerten bleiben beide.
- Fehlt einer Schrift das Minuszeichen, steht der Halbgeviertstrich, so breit wie eine Ziffer. «‑12,50» aus Word wird als negative Zahl gelesen.
Diagramme
- Grösse ändern rechnet das Diagramm in der neuen Fläche neu: Schrift, Linien und Marken bleiben, wie sie sind; ein Schritt rückgängig. Beschriftungen, die danach nicht mehr passen, werden gemeldet.
- Neue Arten: Balken gestapelt, Säulen 100 % und Balken 100 %. Kreis, Ring und 100 % zeigen die Werte wahlweise als Wert, als Prozent oder beides; die Prozente ergeben zusammen 100, gleiche Werte zeigen gleiche Anteile.
- Namen am Segment bzw. am Linienende statt einer Legende; liegen Beschriftungen kleiner Nachbarsegmente übereinander, rücken sie auseinander und bekommen eine feine Führungslinie. Linien mit Punktmarken; ein einzelner Wert zwischen zwei Lücken bekommt immer eine. Die Legende zeigt bei Linien ein Linienstück.
- Farben hängen am Namen der Reihe: sortiert die Quelle um, behält jede Reihe ihre Farbe, neue Reihen bekommen ein freies Farbfeld. Gehen die Farbfelder aus, sagt es ein Hinweis.
- Zahlen der Werteachse berühren sich nicht mehr, die Achse nimmt dann weniger Schritte. Ein Kreis oder Ring mit nur einer Kategorie ist ein ganzer Kreis ohne Naht. Ein Schritt mit mehr als 100 Teilstrichen wird gemeldet.
- Piktogramme aus einer Bildspalte haben nach dem Nachreichen der Bilder gleich die richtige Grösse. Ziehen an einem Zahlenfeld der Palette ist ein Schritt rückgängig, auch mit einer Pause.
Fluss- und Organigramme
- Verbinderende umhängen: mit dem Verbinderwerkzeug ein Ende eines markierten Verbinders auf eine andere Form ziehen; beim Ziehen zeigt die Vorschau den Stil des Verbinders.
- Der Verbinderstil gehört zum Dokument, nicht mehr zum Gerät. Die Beschriftung am Verbinder wächst mit ihrem Text, auch wenn er direkt im Schild geändert wird.
- Kopierte Verbinder ohne Beschriftung haben keine Lücke; wird eine Form gelöscht, schliesst die Linie die Lücke und die Beschriftung bleibt als Text. Wechseln beide Formen die Seite, geht der Verbinder mit.
- Knotendiagramm: Anschlusspunkte gehören ihrem Verbinder; er räumt sie beim Löschen, ein neu gezogener bekommt einen. Eine Verbindung auf sich selbst wird gemeldet, ein Knoten ohne Verbindung bleibt stehen, Namen mit «->» überstehen die Textansicht.
- Organigramm: von Hand verschobene Kästen bleiben bei «Organigramm bearbeiten» stehen; Füllung, Tonwert und Kontur der Kästen im Dialog; ein Kürzel unterscheidet gleiche Namen.
- Text in Formen, Kopfzeilen und Beschriftungen steht optisch mittig: zwischen Versalhöhe und Grundlinie.
- Datentabellen: Bereich mit der Maus markieren, ⌘D füllt nach unten, ⌘↩ füllt den Bereich mit dem Wert, Knopf «Wiederholen». Form, Stil und Farbe als Auswahlliste, Farbe mit Tonwert.
Dialoge
- Alle Dialoge in einer Ordnung: Abbrechen links neben der Hauptaktion, die Hauptaktion ganz rechts und hervorgehoben, Nebenaktionen wie «Vorgaben» oder «Hilfslinien löschen» links abgesetzt; in allen fünf Oberflächen gleich.
- Der Cursor steht beim Öffnen im ersten Feld. Enter bestätigt, auch aus einem Zahlenfeld heraus; Esc bricht ab.
- Beschriftungen, Felder und Häkchen stehen bündig; Gruppen haben eine kleine Überschrift statt eines Rahmens; lange Beschriftungen brechen um, statt abgeschnitten zu werden.
- Exportieren zweispaltig: links Vorgabe und Seiten, rechts die Optionen; der Dialog rollt kaum noch. Prüfprofil zwei- und dreispaltig, Dokument einrichten so breit wie die Einstellungen, Fussnotenoptionen mit Reitern oben.
- Ausgabe-Automatik zeigt die Ausgaben wieder als Felder statt als Text.
PDF/X-Prüfung
- Die Prüfung sieht tiefer: Druckprofil der Ausgabebedingung (Ausgabeprofil, passende Kanäle, Fassung), ICC- und Lab-Farbräume, Art des eingebetteten Schriftprogramms, Übertragungsfunktionen und eigene Raster im Grafikzustand, das Ebenenverzeichnis und ausgeblendete Ebenen.
- Mit dem Prüfprofil misst sie auch Bildauflösung nach Skalierung, Farbauftrag, kleine und mehrfarbige Schrift und Haarlinien, auf der Seite und in eingebetteten Formularen. Die Schwellen und Stufen kommen aus dem Prüfprofil; solche Befunde sind Druckvorstufe und entscheiden nicht über «bestanden».
- ICC-RGB, CalRGB und Lab an Flächen und Verläufen sind kein Fehler mehr, sondern ein Hinweis: der RIP rechnet sie um.
- Alle Meldungen auch auf Englisch, Französisch und Spanisch.
Änderungen verfolgen
- Neuer Schalter «Korrektur und Freigabe › Änderungen verfolgen» je Dokument. Ist er an, trägt jeder eingefügte Text Namen und Zeit der Person und ist in ihrer Farbe unterstrichen; gelöschter Text bleibt als Marke an seiner Stelle stehen. Der Umbruch zeigt dabei immer die Endfassung. Das gilt für alle, die schreiben, auch über einen Redaktionslink.
- Palette «Änderungen verfolgen»: alle offenen Änderungen mit Person, Zeit, Seite und Ausschnitt; ‹ und › springen von Stelle zu Stelle. Annehmen oder Ablehnen einzeln, alle einer Person oder alle; je ein Schritt zum Rückgängigmachen. Lehnst du eine gelöschte Stelle ab, kommt der Text mit seinen Formaten zurück.
- Eigene Tippfehler verschwinden gleich wieder, statt die Liste zu füllen. Zwei Personen können im selben Absatz schreiben, ihre Spuren vertragen sich.
- PDF, Druck, Bilder, EPUB, HTML und IDML setzen den Text, als wären alle offenen Änderungen angenommen; die Marken erscheinen nur am Bildschirm. «Mit Änderungen» oder «Endfassung» wählt die Ansicht. Die Druckvorstufe warnt vor offenen Änderungen.
Redaktion und Versionen
- Redaktionslinks können das Bild in freigegebenen Bildrahmen ersetzen: Doppelklick auf den Rahmen oder «Bild ersetzen …» in der Freigabeleiste. Rahmen, Lage und Grösse bleiben, wie die Gestaltung sie gesetzt hat. Bildrahmen werden unter «Bild» für die Redaktion freigegeben oder gesperrt, wie Textrahmen.
- Versionsverlauf: «Vergleichen» zeigt, was sich seit einem gesicherten Stand geändert hat: Texte Wort für Wort, Objekte neu, entfernt, verschoben, in anderer Grösse, mit neuem Bild oder neuer Farbe, Seiten neu oder entfernt, geänderte Formate. Ein Klick springt zur Stelle und wählt das Objekt; aus dem Vergleich heraus lässt sich der Stand wiederherstellen.
Bilder und Farbpaletten
- Mehrseitige PDF und AI-Dateien mit mehreren Zeichenflächen: ein Dialog mit Vorschaubildchen fragt, welche Seite platziert wird; «Alle Seiten platzieren» setzt je Seite einen Rahmen untereinander, die Datei wird nur einmal hochgeladen.
- Photoshop-Ebenen werden jetzt auch mit Ebenenmasken, Füllmethoden, Flächendeckkraft und 16 bit je Kanal neu zusammengerechnet, dazu Tonwertkorrektur, Gradationskurven, Schlagschatten und Farbüberlagerung. Was abweichen kann, trägt die Marke «gerechnet, nicht wie Photoshop»; was nicht gerechnet wird, bleibt gemeldet.
- TIFF mit mehreren Teilbildern: die Teilbilder sind wählbar wie Seiten, auch alle auf einmal. TIFF mit Photoshop-Ebenen zeigen ihre Ebenen wie ein PSD.
- Volltonkanäle eines PSD gehen nicht mehr wortlos verloren: Beim Platzieren steht, welche fehlen, und die Druckprüfung findet sie wieder.
- Farbpaletten laden und sichern: Adobe Swatch Exchange (.ase), Adobe Color (.aco) und GIMP-Palette (.gpl), mit Auswahl und Umgang mit gleichen Namen, in der Palette Farbfelder.
Menüs und Befehlssuche
- Bearbeiten › Korrektur und Freigabe sammelt Änderungen verfolgen, die Kommentare, Freigabe und Abnahme sowie Kommentare aus PDF einlesen.
- Neu im Menü: Layout › Musterseiten mit «Musterobjekte auf dieser Seite», «Allen Seiten zuweisen», «Auf gewählte Seiten anwenden» und «Basiert auf Musterseite»; Objekt › Ausblenden, Alles einblenden und Nicht drucken; Tabelle › Zeilen umwandeln in Kopf, Körper oder Fuss.
- Layout › Erste Seite und Letzte Seite (auf dem Mac ⇧⌘⇞ und ⇧⌘⇟), Dokument einrichten ⌥⌘P, Verpacken ⌥⇧⌘P.
- Die Befehlssuche (⌘↩) findet jede Menüzeile, auch Paletten, Tabellenbefehle und Ausrichten, versteht Fachwörter wie «preflight», «anschnitt» oder «package» und wendet auch Objektformate an.
Suchen und Ersetzen
- Suchen und Ersetzen nach Absatzformat, Zeichenformat und Schrift, auch ohne Suchtext; der Text bleibt dabei stehen.
- Ein Bereich bestimmt, wo gesucht wird: Auswahl, Textabschnitt, Dokument oder Dokument mit Musterseiten. Treffer auf den Musterseiten stehen daneben, auch wenn sie nicht mitzählen.
- Eine Schrift lässt sich auf Wunsch auch in den Absatz- und Zeichenformaten ersetzen; die Zählung nennt vorher Formate und Stellen. Ein Rückgängig nimmt den ganzen Lauf zurück.
Grammatik
- Bearbeiten › Rechtschreibung › Grammatik prüfen: LanguageTool prüft Grammatik und Stil der Auswahl, der Story oder des ganzen Dokuments, Absatz für Absatz in dessen Sprache, Schweizer Deutsch ohne ß.
- Befunde erscheinen blau unterstrichen neben der roten Rechtschreibung. Vorschläge per Rechtsklick oder in der Leiste von Befund zu Befund; «Übernehmen» ist ein Schritt zum Rückgängigmachen.
- «Regel ignorieren» gilt für das ganze Dokument und für alle; die Liste der ausgenommenen Regeln steht in der Leiste und lässt sich wieder aufheben.
- Einstellungen › Grammatik: eigener LanguageTool-Zugang (Benutzername und Schlüssel, nur im Browser), eigener Server oder die kostenlose öffentliche Schnittstelle, mit Hinweis, bevor Text hinausgeht. Abschaltbar.
Kataloge aus Daten
- Preisliste im Textfluss: Absätze mit Platzhaltern werden je Datensatz wiederholt und fliessen durch verkettete Rahmen; fehlen Seiten, kommen sie dazu. Ein Gruppenkopf je Gruppe steht nie allein am Rahmenende, auf Wunsch beginnt jede Gruppe auf einer neuen Seite; ein Eintrag wird nicht zerrissen, leere Felder lassen ihren Absatz weg.
- Tabelle aus einer Platzhalterzeile: die Zeile wird je Datensatz wiederholt, Kopf- und Fusszeilen bleiben, die Tabelle bricht über Rahmen und Seiten.
- Artikelregister: Artikelnummern mit ihrer Seite als eigenes Verzeichnis neben dem Stichwortverzeichnis, in Zahlenfolge; es fliesst über mehrere Seiten und zieht beim Neusetzen der Liste mit.
- Neu setzen ersetzt die Liste, statt sie anzuhängen, räumt leere Seiten weg und warnt vor Stellen, die im Text von Hand geändert wurden.
Nächste Ausgabe
- «Daten aktualisieren»: die neue Fassung einer Preisliste über den Schlüssel mit dem Gesetzten abgleichen. Kacheln, Listen im Textfluss und Tabellenzeilen übernehmen geänderte Werte, neue Datensätze kommen an ihre Stelle in Gruppe und Sortierung (Kacheln ans Ende), entfallene bleiben markiert stehen. Vorschau mit Zahlen; ein falscher Schlüssel oder eine umbenannte Spalte wird gemeldet, bevor etwas geschieht; ein Rückgängig-Schritt.
- Von Hand geänderter Text wird nicht überschrieben, sondern als Konflikt gemeldet: «Liste übernehmen» oder «Hand behalten». Spalten, die nicht im Layout stehen, und «12.5» statt «12.50» setzen keine Marke.
- Änderungsmarken am Bildschirm (drucken nicht), Liste der Änderungen mit Sprung und als CSV, Korrektur-PDF nur mit den geänderten Seiten und einer Notiz je Änderung an ihrer Zeile, auch auf der Bildschirmvorgabe; «Entfallene entfernen» nach der Durchsicht.
- Zweites Verteilen der Kacheln ersetzt die bisherigen, statt Dubletten anzuhängen, und sagt vorher, wie viele es sind.
- Änderungsliste einer verknüpften Tabelle: Spalten nach Namen, gelöschte Zeilen und doppelte Schlüssel werden gemeldet.
Daten und Quellen
- Werte mit Währung, Einheit oder Vorzeichen werden gelesen («CHF 12», «+5», «12.50-», «–12.50», «25 %»); das Dezimalzeichen ergibt sich je Spalte aus den Werten. Feldformat Währung wahlweise auf 5 Rappen gerundet und mit «–.80» für null Franken.
- Excel-Mappen: Datumszellen kommen als Datum in der Sprache des Dokuments, Prozentzellen schlagen das Format «Prozent» vor.
- Datenpalette: Beispielwert je Feld, Suche nach Datensätzen, Blättern mit den Pfeiltasten, «Nächster mit Problem»; ein Feld auf einen Textrahmen ziehen setzt es an der getroffenen Stelle ein; bei gewählter Gruppe nimmt der Bildrahmen das Feld; Platzhalter über einen Formatwechsel werden gemeldet und mit einem Klick repariert; Übersatz auch in Tabellenzellen und auf Musterseiten.
- <<wenn:>> und Platzhalter auf Musterseiten wirken je Datensatz, auch im PDF mit allen Datensätzen; «0», «nein» und «FALSCH» gelten als leer. Rückgängig einer Korrektur trifft den richtigen Datensatz, auch nach neuem Laden.
- Kacheln: Ausrichtung links, verteilt oder an den Spalten des Satzspiegels, Kopf auf Folgeseiten, die Vorlage druckt danach nicht mehr, schlankere Strichcodes; ein neues Dokument nimmt keine Kommentare und Hilfslinien mehr mit.
- Verknüpfte Tabellen: Bereich je Tabelle (z. B. A2:D40), Befund beim Auffrischen (Zeilen, Spalten, umbenannte Spalten), «veraltet» für Adressen, Formelzellen bleiben beim Auffrischen, Diagramme lesen deren Ergebnis; «Beim Öffnen auffrischen» läuft nur einmal.
Zweisprachige Kataloge und Fotos im Kundenformular
- Ausgabesprache für die Datenzusammenführung, Kacheln und Listen: <<Name>> nimmt die Spalte «Name_fr», Zahlen und Beträge folgen der Sprache (DE 1’234.50, FR 1 234,50), Bedingungen namens «de» oder «fr» schalten feste Texte mit, sortiert wird nach der Sprachspalte; eine leere Übersetzung wird gemeldet. Ein Katalog je Sprache: Dokument duplizieren und die Sprache umstellen.
- Kundenformular: Personen laden ihr Foto selbst hoch (JPEG oder PNG bis 10 MB) und sehen gleich, ob die Auflösung für den Druck reicht; ein neues Foto ersetzt das alte, nach der Freigabe ist das Feld gesperrt.
PDF öffnen
- Hochgestellte Ziffern, Fussnotenzeichen, unechte Kapitälchen und Initialen bleiben in ihrer Zeile; gesperrter Text wird ein Wort mit Laufweite. Erstzeileneinzug, hängender Einzug, Absatzabstand und Füllzeichen im Inhaltsverzeichnis kommen als Absatzeigenschaften an.
- Getaggte PDF liefern ihre Tabellen sicher, auch zweispaltige. Eine Tabelle über zwei Seiten wird eine Tabelle mit Umbruch, Doppel- und Punktlinien werden eine Kante, Zahlenspalten stehen am Dezimalzeichen, und die Tabellen bekommen Tabellen- und Zellenformate.
- Die Meldung nennt die Seiten der erkannten Tabellen. Tabellen, deren Text mehr Platz braucht als im Original, wachsen mit und werden gemeldet.
- Unsichtbarer Text (die Texterkennung über einem Scan) wird weder Tabelle noch Textrahmen; beschnittene und gestrichelte Linien werden richtig gelesen.
- Mehrere PDF lassen sich in ein Dokument öffnen, mit gemeinsamen Formaten; Seiten anderer Grösse behalten ihr Format. Hinweise zum Lesen erscheinen auch beim Öffnen einer einzelnen Datei.
PDF ausgeben
- Kommentare als Anmerkungen stehen im barrierefreien PDF in der Lesereihenfolge beim kommentierten Inhalt. Ein ausgegebenes PDF mit Kommentaren lässt sich nach der Bearbeitung in Acrobat wieder einlesen, ohne dass Kommentare doppelt entstehen; Antworten hängen sich an ihren Kommentar.
- In Pfade umwandeln: markierte Zeichen im Text werden ein Pfad an ihrer Stelle im Satz, Unterlängen inbegriffen. Nach dem Auflösen der Gruppe liest sich umgewandelter Text im barrierefreien PDF weiter, nach einer Pfadbearbeitung gilt der alte Text nicht mehr. Seitenzahlen auf Musterseiten bleiben Text.
- Barrierefreies PDF: Wortzwischenräume stehen als Leerzeichen in der Datei; kopierter Text behält seine Wortgrenzen, auch bei weiter Laufweite. Text der Musterseite wie ein Impressum wird vorgelesen; Kolumnentitel und Seitenzahlen bleiben Kopf- und Fusszeile. Verankerte Bilder stehen in der Lesereihenfolge an ihrer Stelle im Absatz, Listen sagen, wie sie nummeriert sind, und ein platziertes PDF bringt die Struktur nicht mehr durcheinander.
- Neue Vorgabe «Druck und barrierefrei (PDF/X-4 + PDF/UA)»: eine Datei mit Druckprofil und Strukturbaum, ohne Verknüpfungen und Formulare. Beide Kennungen stehen nur drin, wenn die fertige Datei beide eigenen Prüfungen besteht.
- Kommentare als Notizen drucken im PDF nicht mehr mit, nur im Korrekturabzug, wo man sie auf dem Papier will.
- Der SVG-Export zeichnet verankerte Bilder und Objekte mit.
Korrekturabzug
- Jedes Blatt trägt am Rand eine Zeile mit Dokumentname, Seite, Blatt, Datum und «Korrekturabzug, keine Druckdatei», ein verkleinertes Blatt auch den Massstab. Der Titel der Datei beginnt mit «Korrekturabzug».
- «Auf das Papier anpassen» lässt ringsum den Rand, den ein Bürodrucker braucht, und zeigt die Seitenkante als feine Linie. Bei «100 %» sagt der Dialog, wenn der Drucker die Ränder abschneidet.
- Druckt der Browser den Abzug nicht selbst, bietet eine Meldung ihn zum Herunterladen an.
Blätterkatalog
- Filme stehen im Katalog an ihrer Stelle und starten auf Klick, im ZIP wie online.
- Scharf beim Vergrössern: je Seite kommt ein grösseres Bild mit, das der Leser erst beim Zoom lädt. Wahlweise kleinere Dateien mit Bildqualität «mittel».
- Die Vorschau im Programm rendert nur die Seiten, die gerade zu sehen sind; auch lange Dokumente öffnen sofort. Das PDF zum Herunterladen gibt es auch dort.
- «Neuen Link erzeugen»: der bisherige Link zeigt danach nichts mehr. Ein abgebrochenes Hochladen setzt beim nächsten Veröffentlichen dort fort, wo es aufgehört hat.
Erwähnen
- Gesammelte Erwähnungen gehen nach zehn Minuten von selbst als Mail hinaus, nicht erst mit der nächsten Erwähnung.
- Im Kontomenü lassen sich die Mails bei Erwähnungen aus- und wieder einschalten.
Formatvarianten und Seiten mit eigenem Format
- Musterobjekte auf Seiten mit eigenem Format folgen ihrer Anpassungsregel jetzt ganz: ein Kopfbalken dehnt sich mit, ein Kolumnentitel bricht in der neuen Breite um und behält seine Schrift, auf Seiten mit «Skalieren» wird alles gleichmässig kleiner oder grösser; am Bildschirm, im PDF und im SVG gleich. «Musterobjekt lösen» übernimmt genau diese Lage.
- Formatvariante mit «Schrift mitskalieren» zieht auch Kontur, Ecken, Innen- und Spaltenabstand, den Grundlinienraster des Rahmens, Absatzlinien, Schattierung und Fussnotenabstände mit. Zeilenabstand und Raster werden gleich gerundet, der Text bleibt am Raster.
- «Ganzes Dokument umstellen» skaliert auf Wunsch die Ränder und den Grundlinienraster mit. Gedrehte Objekte werden an ihrem gedrehten Umriss am Rand erkannt. Verkettete Rahmen folgen der Schriftregel des ersten Rahmens.
- Die Meldung danach listet den Übersatz zum Anklicken und nennt Konturen unter 0,25 pt. Der Dialog sagt, warum man Varianten immer vom Original ableitet.
Heftplan
- Wird eine fertige Seite danach geändert (auch über die Musterseite oder weil Text nachfliesst), zeigt ein Warnzeichen es in der Seitenpalette und im Heftplan; erneut «Fertig» setzen quittiert.
- Status per Rechtsklick in der Seitenpalette, für alle gewählten Seiten. Zählung je Status, die zugleich filtert; ein × leert ein Feld auf allen gewählten Seiten; Pfeiltasten wählen die Nachbarseite, Umschalt erweitert.
- «Heftplan zurücksetzen» für die nächste Ausgabe: Status und Notizen leer, Rubrik und Zuständig bleiben; ein Schritt. Miniaturen im offenen Heftplan zeigen Änderungen gleich.
Lückenwerkzeug
- Zieht jetzt die ganze Spalte: alle Rahmen mit derselben Kante an der Lücke passen sich an; mit Umschalt nur die zwei nächsten.
- Der Satzspiegel ist eine Lückengrenze wie der Seitenrand; je nachdem, wo der Zeiger steht. Die Kanten fangen beim Ziehen an Hilfslinien, Satzspiegel und Objekten.
Manuskript und Buch
- Kapitelanfänge ohne Kolumnentitel und Pagina, Vakatseiten leer, oder je eine eigene Musterseite, wählbar im Dialog «Manuskript zusammenstellen». Ein Motto oder eine Widmung vor dem Kapitel wird nicht mehr zur Überschrift.
- Aus Word kommen Bildausschnitte mit, Endnoten landen in einem Bereich «Anmerkungen» nach dem letzten Kapitel, hoch- und tiefgestellte Zeichen bleiben; zu grobe Bilder nennt der Bericht mit ihrer Auflösung. Markdown-Fussnoten dürfen über mehrere Zeilen und Absätze gehen.
- Das Inhaltsverzeichnis wächst über zwei Seiten hinaus, auf Doppelseiten paarweise, damit das erste Kapitel rechts bleibt. Bei Kapiteln als Buchteile kommt es als eigener Teil vorne ins Buch.
- Buchteile nehmen die Bilder und Schriften ihrer Musterseiten mit. Wird «Manuskript zusammenstellen» zurückgenommen, verschwinden auch die angelegten Buchteile wieder.
Word-Formate
- Verknüpfte Zeichenformate («Überschrift 1 Zchn») stehen im Dialog unter dem Namen ihres Absatzformats; eingebaute Formate heissen deutsch («Zitat», «Listenabsatz»). Eine Datei, die nur Standard und Listenabsatz mitbringt, fragt nicht mehr nach.
- «Neu anlegen» für mehrere Formate ist ein Schritt zum Rückgängigmachen. Bringt eine verknüpfte Word-Datei beim Auffrischen neue Formate mit, sagt es eine Meldung.
Kontaktbogen
- Die Bildunterschrift kommt auf Wunsch aus den Metadaten des Bildes (XMP-Beschreibung oder -Titel, IPTC-Bildunterschrift), sonst aus dem Dateinamen.
Kalender
- Mondphasen jetzt mit erstem und letztem Viertel ◐ ◑, gerechnet wie Neu- und Vollmond. Die Zeichen setzt Noto Sans Symbols 2, mitgeliefert als kleine Teilmenge.
- «Als Folgejahr setzen» im Dialog «Kalender bearbeiten»: derselbe Kalender ein Jahr später auf neuen Seiten, mit Lage, Formaten, Einstellungen und Feiertagsdateien; ein Schritt.
Strichcodes und QR-Codes
- Neue Codes: DataMatrix, GS1 DataMatrix und GS1-128, als Vektor, in jeder Farbe aus den Farbfeldern. GS1-Inhalte stehen mit Datenbezeichnern in Klammern, etwa (01)…(17)…(10)…; die Prüfziffer wird ergänzt oder geprüft.
- Die Klarschrift unter EAN, UPC, Code 128 und GS1-128 steht in OCR-B, wie GS1 es empfiehlt, mit dem Abstand zu den Balken nach Norm.
- QR-Codes: freie Fläche für ein Logo in der Mitte (Fehlerkorrektur H), invertiert hell auf dunkel und im Verlauf, mit Warnung, wenn ein Ende zu hell ist oder nicht jeder Leser mitkommt.
- Datenzusammenführung: Rahmen <<DataMatrix:Feld>>, <<GS1:Feld>> und <<GS1 DataMatrix:Feld>> tragen je Datensatz ihren Code; Logo und Invertiert gelten auch für <<QR>>.
- PDF417: der gestapelte Code für viel Text auf wenig Höhe, als Vektor, in jeder Farbe aus den Farbfeldern, mit Fehlerkorrektur von Stufe 0 bis 8 (ohne Vorgabe nach der Datenmenge) und wählbarem Seitenverhältnis; Umlaute und Sonderzeichen bleiben erhalten. In der Datenzusammenführung als <<PDF417:Feld>>.
Behoben
- Winzige Objekte lassen sich in der Mitte greifen und verschieben, skaliert wird an der Aussenhälfte der Griffe. Haarlinien und kleine Objekte sind auch bei kleinem Zoom treffbar.
- Rechtsklick auf ein nicht gewähltes Objekt wählt es zuerst; «Löschen» im Kontextmenü traf sonst das vorher gewählte.
- Seitenliste: Auf die rechte Hälfte einer Seite gezogen, landet eine Seite dahinter; so auch am Ende. Mehrere gewählte Seiten ziehen gemeinsam, eine Musterseite lässt sich auf eine Seite ziehen.
- Gesperrte Objekte und Objekte auf gesperrten oder ausgeblendeten Ebenen bleiben bei Pfeiltasten, Löschen und Ausschneiden stehen.
- Nach der Wahl in einer Auswahlliste (etwa Füllmethode) wirken die Tastenkürzel wieder; M setzte sonst «Multiplizieren» statt das Rechteckwerkzeug.
- Menüs lassen sich mit den Pfeiltasten bedienen, Enter führt aus. Bei offenem Menü schieben die Pfeile nicht mehr das gewählte Objekt.
- Pfeiltasten schieben in Punkt und Zoll um runde Schritte (2 pt, 0,05 in). Die Masse beim Ziehen stehen in der gewählten Einheit.
- Tablet: Zahlenfelder (Ziehen an der Beschriftung), Leistenbreite, Palettengrösse und Reiter lassen sich mit dem Finger ziehen.
- Emoji mit Hautton oder aus mehreren Zeichen lassen sich mit ⌫, Entf und den Pfeiltasten als Ganzes löschen und überspringen; ein Klick oder Doppelklick landet nie mehr mitten darin.
- Doppelklick markiert Wörter in Devanagari, Thai und Arabisch samt Vokalzeichen.
- Ende und Pos1 auf einer getrennten Zeile bleiben auf dieser Zeile, ebenso ein Klick rechts daneben.
- Eine Markierung lässt sich über den Rand des Textrahmens hinaus ziehen, bis zur letzten Zeile oder zum Zeilenanfang.
- Wandert die Schreibmarke in einen verketteten Rahmen, wählt Esc diesen Rahmen.
- Nach einem Klick auf ein Format in der Palette schreibt man gleich weiter.
- ⇧⌘V fügt Text ohne Formatierung ein, im Format an der Schreibmarke.
- In Tabellen führen die Pfeiltasten am Rand einer Zelle in die Nachbarzelle, auch aus verbundenen Zellen.
- In einer Tabelle im Textfluss setzt ein Klick in dieselbe Zelle die Schreibmarke dorthin.
- Musterseiten-Buchstaben werden nicht mehr übersetzt; neue Musterseiten heissen fortlaufend.
- Rechtschreib-Wellenlinien erscheinen nicht mehr über einem Bild, das den Text verdeckt.
- Englisch: Einzahl und Mehrzahl stimmen («1 error»), Kommentarzeiten und fehlende Meldungen sind übersetzt.
- Neues Dokument: der Titel ist markiert und gleich überschreibbar; die Formatliste nennt Masse nicht mehr doppelt.
- Kleinigkeiten: Teilen beginnt bei «Kopieren», Kommentare zeigen «⌘↩ zum Senden», der Reiter Formate zeigt keine Farbfelder mehr doppelt.
Sicherheit
- Mehrere Sicherheitslücken und Fehler behoben.
Bedienung
- Die Oberfläche spricht zuerst die Sprache des Browsers (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch); eine gewählte Sprache bleibt. Das Sprachmenü nennt jede Sprache in ihrer eigenen.
- Auf dem Tablet liegt die Werkzeugleiste frei im Arbeitsbereich und bricht, wenn nötig, in eine zweite Zeile um; kein Werkzeug mehr unter Seitenliste oder Chatknopf.
- Viele Palettenreiter: Pfeile an den Rändern, das Mausrad rollt waagrecht, der aktive Reiter bleibt sichtbar.
- Tab blendet die Paletten nur noch aus, wenn die Arbeitsfläche den Fokus hat; mit der Tastatur kommt man durch Menüs und Felder.
- Beim Schreiben bleibt die Schreibmarke im Text, auch nach einem Klick auf Reiter oder Formate.
- Neue Textrahmen nehmen das Standard-Absatzformat. Ein Format wird nur zur Vorgabe, wenn man es ohne Auswahl wählt.
- Bildrahmen: ein Griff schneidet an der gezogenen Kante zu, das Bild bleibt stehen; mit ⌘ skaliert es wie bisher mit.
- Neue Diagramme und Formen legen sich an eine freie Stelle statt über bestehende Objekte. Das Datenraster zeigt zwölf Zeilen ohne Rollen.
- Formeln ohne eigenes Zahlformat zeigen so viele Nachkommastellen wie die Zahlen, auf die sie zeigen: 9.70 statt 9.7.
- Kontextmenüs: im Text Ausschneiden, Kopieren, Einfügen und Hyperlink; bei Objekten, was zur Art gehört (Textrahmen-Optionen, Anpassen, In Gruppe bearbeiten, Tabelle), beide Drehrichtungen.
- Unter Windows ist Strg+Y Wiederholen; AltGr-Zeichen wie «@» und «\» lösen beim Schreiben keinen Befehl mehr aus.
- Löschen von Seiten, Ebenen und Musterseiten und das Sichern eines Arbeitsbereichs fragen in eigenen Dialogen.
- Befehlssuche findet auch «Übersatz», «Musterseite zuweisen», «Sprache» und «Bild einpassen», auch mit mehreren Wörtern.
Rechnende Tabellen, Blätterkatalog, flexibles Layout, Kalender mit Feiertagen
Produktkacheln
- Datenzusammenführung › Produktkacheln: eine Gruppe mit Platzhaltern wird zur Produktvorlage. «Datensätze verteilen …» legt je Datensatz eine gefüllte Kachel in den Satzspiegel, Zeile für Zeile, und fügt Seiten an, als neues Dokument oder hinter den bestehenden Seiten, mit einem Schritt rückgängig.
- Reihenfolge nach der Sortierung der Palette, wahlweise nur gefilterte oder freigegebene Datensätze.
- Gruppieren nach einem Feld: Kopfkachel je Gruppe aus der Vorlage «Gruppenkopf», auf Wunsch jede Gruppe auf einer neuen Seite; Gruppen folgen der Reihenfolge der Liste. Der lebende Kolumnentitel liest den Gruppennamen über das Absatzformat des Kopfs.
- Vorlage je Feldwert, etwa «Typ = Set»: eigene Kachel, auch über mehrere Zellen; sonst gilt die Standardvorlage.
- Bilder, QR-Codes, Strichcodes und «Nur zeigen, wenn …» wirken je Kachel. Fehlende Bilder, Übersatz und Werte ohne Zahl werden je Datensatz gemeldet, mit Sprung zur Kachel.
Zahlengliederung
- Dokument einrichten › Typografie: Tausendertrenner (Apostroph, schmaler Leerraum, Punkt, Komma oder keiner), Dezimalzeichen und «Gliedern ab 4 oder 5 Stellen» einmal für das ganze Dokument. Rechenzellen, Diagramme, Feldformate der Datenzusammenführung und «Zahlen gliedern» folgen der Einstellung; Diagramme werden gleich neu gesetzt.
- Jahreszahlen bleiben ungegliedert: im Fliesstext wird erst ab fünf Stellen gegliedert, in Tabellenzellen gibt es das Zahlenformat «ohne Tausendergliederung». Frankenbeträge behalten den Dezimalpunkt.
- «Zahlen gliedern» hält «1,500 kg» nicht mehr für 1500 kg.
- Bestehende Dokumente sehen unverändert aus, bis jemand die Einstellung einschaltet.
Satzzeichen nach Sprache
- Dokument einrichten › Typografie: «Satzzeichen-Abstände nach Sprache». In französischen Absätzen setzt der Satz den schmalen geschützten Raum vor ; ! ? und den geschützten Wortabstand vor : und innerhalb « »; der Text bleibt, wie er getippt ist, Suchen und Kopieren finden «Quoi?». Französisch (Schweiz) mit schmalem Raum überall, Französisch (Kanada) ohne Raum vor ; ! ?; Deutsch, Englisch, Italienisch und Spanisch ohne.
- Getippte Leerzeichen vor dem Zeichen werden ersetzt, nicht verdoppelt, und die Zeile bricht dort nicht mehr um. Ein Sprachwechsel wirkt sofort; Bildschirm, PDF und SVG gleich, im EPUB und HTML als echte Zeichen.
- Die Abstände je Sprache lassen sich im Dokument ändern. Neue Dokumente haben die Einstellung an, bestehende sehen unverändert aus, bis jemand sie einschaltet.
Datenzusammenführung
- Mit dem Redaktionslink lassen sich Felder aus der Palette in den Text einsetzen; Quelle laden und Rahmen zuordnen bleiben der Gestaltung vorbehalten.
- Kommt eine neue Liste, während schon Datensätze da sind, fragt Medusa: zusammenführen (neue dazu, geänderte aktualisiert, Korrekturen und Freigaben bleiben) oder ersetzen, mit der Zahl der neuen, geänderten und entfallenen Datensätze.
Anpassungsregeln
- Palette «Anpassungsregel»: je Objekt festlegen, wie es auf ein anderes Seitenformat reagiert. Waagrecht links, rechts, links und rechts (dehnt), Mitte oder skaliert, senkrecht ebenso; dazu Seitenverhältnis halten, Bildinhalt mitskalieren oder den Ausschnitt halten und Schrift mitskalieren. Die Ankergrafik lässt sich anklicken; ohne Regel gilt wie bisher die automatische Randerkennung.
- Je Seite oder Musterseite eine Grundhaltung: aus, neu zentrieren, skalieren oder objektbasiert. Sie wirkt bei der Formatvariante, beim Seitenformat, beim Dokumentformat und für Musterobjekte auf Seiten mit eigenem Format; Hilfslinien ziehen mit.
- Neues Seitenwerkzeug (⇧P): die Kante einer Seite ziehen, eine Vorschau zeigt schon beim Ziehen, wo die Objekte landen. Umschalt hält das Seitenverhältnis, ein Schritt zum Rückgängigmachen.
Rechnende Tabellen
- Beginnt der Text einer Tabellenzelle mit «=», rechnet die Zelle: Summe, Mittelwert, Minimum, Maximum, Anzahl, Runden (auch auf 5 Rappen mit RUNDEN(x;0,05)), Wenn, die Grundrechenarten, Prozent und Klammern, Bereiche wie B2:B9. In der Zelle schreibst du die Formel, im Layout und im PDF steht das Ergebnis.
- Verweise in andere Tabellen über deren Namen (Preise!C4) und Dokumentwerte wie «MwSt = 8.1 %» unter Tabelle › Rechnen › Dokumentwerte … Ändert sich ein Wert, rechnet jede Tabelle mit, auch bei allen, die gerade im Dokument arbeiten.
- Zahlen folgen der Sprache des Dokuments (1’234.50 in der Schweiz, 1.234,50 in Deutschland). Tabelle › Rechnen › Zahlenformat … legt Nachkommastellen und Einheit fest, etwa «CHF» davor oder «.–» danach.
- Schrift › Textvariablen › Rechenfeld … setzt eine Zelle oder einen Dokumentwert in den Fliesstext; «Total CHF 12’480.–» stimmt dann immer mit der Tabelle überein.
- Tabelle › Nach Spalte sortieren … ordnet die Zeilen als Text, Zahl oder Datum, auf- oder absteigend. Kopf- und Fusszeilen bleiben stehen, ein Rückgängig stellt alles wieder her.
- Fehlerhafte Formeln und Zirkelbezüge zeigen #FEHLER bzw. #ZIRKEL und erscheinen in der Druckvorstufe.
Manuskript zusammenstellen
- Datei › Zusammenstellen › Manuskript zusammenstellen …: mehrere Word-, Markdown- oder Textdateien als Kapitel hintereinander in einen Textfluss, der Seiten und Rahmen selbst anlegt. Reihenfolge durch Ziehen, je Datei ein Kapiteltitel.
- Du ordnest die Word-Formate aller Dateien einmal zu; gleiche Formate fragt der Dialog nur einmal. Jedes Kapitel beginnt wahlweise im Anschluss, auf einer neuen oder auf einer rechten Seite; Fussnoten zählen je Kapitel neu.
- Unlesbare Dateien stehen im Schlussbericht, der Rest wird trotzdem gesetzt. Alles ist ein Rückgängig-Schritt; danach lässt sich ein Inhaltsverzeichnis davor anlegen.
- Wahlweise wird jedes Kapitel ein eigenes Dokument und Teil des Buchs.
- Word-Fussnoten und eingebettete Bilder kommen jetzt auch beim normalen Platzieren mit, ebenso Fussnoten in Markdown ([^1]).
PDF öffnen mit Formaten
- Ein geöffnetes PDF bringt jetzt Absatzformate mit sprechenden Namen mit: der häufigste Text wird «Grundtext 9,5 pt», Grösseres «Überschrift 1 24 pt», «Überschrift 2 14 pt» und so weiter, Kleineres «Kleintext». Jeder Absatz trägt sein Format ohne lokale Abweichung; Fettes oder Kursives, das mehrfach vorkommt, wird ein Zeichenformat.
- Abschaltbar im Dialog «PDF öffnen». Das Dokument bleibt optisch angenähert: Schriften werden ersetzt, Zeilen neu umbrochen.
Tabellen aus dem PDF
- Beim Öffnen eines PDF werden Tabellen jetzt echte Tabellen: aus Linienraster, Kopf- und Zeilenlinien oder aus Spalten, deren Kanten über mehrere Zeilen gleich stehen. Zeilen und Spalten, Zellinhalt mit Formaten («Tabellenkopf», «Tabellentext»), Linien als Zellkonturen, Flächen als Zellfarbe, Ausrichtung je Spalte (rechtsbündige Zahlen bleiben rechtsbündig), Kopfzeile aus fetter Schrift oder Fläche und verbundene Zellen, wo sie sicher erkennbar sind.
- Wo es unsicher ist, bleibt es Text: Fliesstext in zwei oder drei Spalten wird keine Tabelle. Abschaltbar im Dialog «PDF öffnen» unter «Tabellen erkennen»; nach dem Öffnen sagt eine Meldung, wie viele Tabellen erkannt wurden.
Kalender mit Feiertagen
- Layout › Kalender … liest Feiertage und Ferien aus .ics- oder CSV-Dateien (Datum;Name, auch Zeiträume), mehrere auf einmal, etwa kantonale Feiertage, Firmenferien und Schulferien. Feiertage tragen das Zellen- und Absatzformat «Kalender Feiertag» mit roter Zahl, Ferien und andere Zeiträume nur den leisen Ton «Kalender Ferien»; auf Wunsch steht der Name im Tagesfeld.
- «Ein Monat je Seite» setzt die Tageszahl gross oben links («Kalender Tag gross»). Neu- und Vollmond lassen sich als Zeichen einblenden.
- Layout › Kalender bearbeiten … zeigt die gespeicherten Dateien wieder: hinzufügen, entfernen, Mond an oder aus. Was in den Tagesfeldern getippt ist, bleibt stehen.
Mehrere Dateien auf einmal importieren
- «Aus Datei …» auf der Übersicht nimmt mehrere IDML-, PDF- und Paketdateien auf einmal; ebenso lassen sie sich auf die Übersicht ziehen. Jede wird ein eigenes Dokument, der Fortschritt steht in der Meldung, Fehler werden je Datei gesammelt gemeldet.
- Danach lassen sich die neuen Dokumente mit einem Klick gemeinsam über die Stapelausgabe ausgeben.
Schneller
- Schneller: das Programm startet mit fast einem Megabyte weniger Code, und eine nachgeladene Schrift setzt nur noch die Texte neu, die sie benutzen; das Stocken nach dem Öffnen grosser Dokumente ist weg.
Dialoge
- Dialoge wachsen mit ihrem Inhalt bis an den Fensterrand und passen sich an, wenn das Fenster kleiner oder grösser wird. Nur wenn der Platz nicht reicht, rollt der Inhalt; Titel und Knöpfe bleiben stehen. Waagrechte Rollbalken gibt es nicht mehr.
- An der Ecke unten rechts lässt sich jeder Dialog grösser oder kleiner ziehen; die Grösse bleibt je Dialog gemerkt.
Blätterkatalog
- Exportieren › Blätterkatalog: das Dokument als Katalog zum Durchblättern im Browser. Doppelseiten mit Umblättern, Inhaltsverzeichnis und Miniaturen in der Seitenleiste, klickbare Links, Zoom und Vollbild, am Handy mit Wischen. Das ZIP läuft auf jedem Webspace und auch direkt von der Festplatte.
- Jede Seite hat ihre eigene Adresse (#s12), damit Links auf eine bestimmte Seite zeigen können. Der Text jeder Seite steht für Vorleseprogramme bereit.
- Datei › Weitere Formate › Als Blätterkatalog ansehen zeigt dieselbe Ansicht direkt im Programm, Esc schliesst sie.
Blätterkatalog online
- Ein Klick auf «Online veröffentlichen» (im Export, in der Vorschau oder unter Datei › Weitere Formate › Blätterkatalog online) legt den Blätterkatalog auf den Server. Er bekommt einen eigenen Link, den jede Person ohne Konto im Browser öffnet; das Dokument selbst bleibt geschützt.
- Zum Link gibt es Kopieren, Öffnen, einen QR-Code und einen Einbettcode für die eigene Website. «Aktualisieren» ersetzt die Seiten durch den jetzigen Stand, der Link bleibt gleich; «Zurückziehen» nimmt den Katalog vom Netz.
- Der Link steht auch unter «Teilen», neben den Links zum Bearbeiten und Ansehen.
- Im Katalog lässt sich der Text durchsuchen, die Treffer stehen mit Seitenzahl in einer Liste. Der Knopf «Teilen» gibt den Link weiter, und Chats zeigen als Vorschau die erste Seite.
- «PDF zum Herunterladen anbieten» (im Export und beim Veröffentlichen, eingeschaltet): der Katalog bekommt einen gut sichtbaren Knopf «PDF herunterladen» mit Dateigrösse, der Dialog nennt den direkten PDF-Link zum Kopieren. Die PDF-Vorgabe ist wählbar, Links und Inhaltsverzeichnis bleiben im PDF klickbar.
- Die Suche markiert die Treffer auf der Seite, Weiter und Zurück springen von Treffer zu Treffer, auch am Handy. Sie findet «Grüsse» auch als «GRÜSSE» oder «Grüße» und Wörter, die am Zeilenende getrennt sind. ⌘F bzw. Strg+F oder «/» öffnen sie.
Tooltips
- Alle Knöpfe, Werkzeuge und Felder erklären sich beim Zeigen mit einem Tooltip im Stil der gewählten Oberfläche, mit Tastenkürzel, wo es eines gibt. Er erscheint auch beim Wechseln mit der Tabulatortaste und in Dialogen; wer weiterfährt, sieht den nächsten sofort.
- Einstellungen › Allgemein: Tooltips ein- oder ausschalten und die Verzögerung von 0 bis 2000 ms wählen.
Palette Datenzusammenführung
- Fenster › Datenzusammenführung: Datenquelle laden (CSV, Excel oder eine verknüpfte Tabelle), alle Felder mit der Zahl ihrer Verwendungen im Layout. Ein Klick setzt das Feld an der Schreibmarke ein, mit der Auszeichnung dort, oder ordnet es dem gewählten Rahmen zu: Bildrahmen erhalten das Bild je Datensatz, Rechtecke werden zum QR-Code oder Strichcode (EAN, ISBN, Code 128). Felder lassen sich auch auf einen Rahmen ziehen.
- Die Zuordnungsliste springt zum Objekt, entfernt Zuordnungen und warnt vor Platzhaltern ohne Feld in der Quelle und vor unbenutzten Feldern.
- «Vorschau» zeigt die Seiten mit dem gewählten Datensatz direkt auf der Arbeitsfläche, mit Blättern und den Problemen dieses Datensatzes. Das Dokument bleibt unverändert.
- Fehlt das Bild zu einem Datensatz, bleibt der Rahmen leer und wird gemeldet, statt das Bild der Vorlage zu drucken. Bildnamen mit Pfad oder ohne Endung werden gefunden, CSV-Dateien aus Excel unter Windows kommen mit richtigen Umlauten an.
Preislisten aus Daten
- Datenzusammenführung: je Feld ein Format (Zahl, Währung oder Prozent) mit Nachkommastellen, Einheit, Tausender (auch Schweizer Apostroph), Dezimalzeichen, echtem Minuszeichen und «12.–» für ganze Beträge. «19.899999999999999» aus Excel wird «CHF 19.90», in Vorschau, Ausgabe und PDF. Werte, die keine Zahl oder mehrdeutig sind («1.234»), bleiben stehen und werden gemeldet.
- Die Palette zeigt alle Datensätze als Tabelle: nach Spalte sortieren (gilt fürs ganze Team und die Ausgabe), mit mehreren Bedingungen filtern, einen Wert direkt korrigieren und mit einem Klick zur Vorschau des Datensatzes springen.
- Objekte je Datensatz ein- und ausblenden: ein Feld auf ein Objekt ziehen oder klicken und «Nur zeigen, wenn das Feld etwas enthält» wählen, etwa für einen Aktionsstern.
- Excel-Mappen mit mehreren Blättern: beim Laden das Blatt wählen, für Datenzusammenführung, verknüpfte Tabellen und Diagramme. Das Blatt bleibt gemerkt.
- Verknüpfte Tabellen behalten beim Auffrischen die Formatierung jeder Zelle; neue Zeilen übernehmen die der letzten Zeile.
- Statt einer neuen Mappe gibt es für Excel und CSV die «Änderungsliste»: was im Dokument anders ist als in der Quelle, als CSV mit Schlüssel, Feld, alt und neu; zum Nachtragen im Original. «Beidseitig» gibt es nur noch für Word und heisst «Kopie nachführen».
Konturansicht
- Ansicht › Konturansicht (⌘Y) zeigt alle Objekte nur als feine Umrisse: ohne Füllung, Konturstärke, Transparenz, Effekte und Bilder. Bildrahmen tragen ein Kreuz, Tabellen ihr Zellraster, Text steht in Schwarz.
- In der Konturansicht wählst du ein Objekt an seinem Umriss an, auch wenn es von anderen verdeckt ist. Die Ansicht gilt nur am Bildschirm; PDF, PNG und Druck bleiben, wie sie sind. «Wiederholen» liegt auf ⇧⌘Z.
Beispiel «Neuheiten»
- Neues Beispiel «Neuheiten» auf der Übersicht: sechzehn Seiten A4 mit den neuen Funktionen als echte Objekte zum Ausprobieren (Diagramme, Organigramm und Ablauf, Kalender, Hebräisch und Arabisch, bedingter Text, Konturen und gedrehte Bilder, Kommentare und Heftplan, KI-Helfer, Kundenformular, dazu eine rechnende Offerte mit Rechenfeld im Text, ein Piktogramm-Diagramm, eine Preisliste mit Feldformaten, ein Logo mit Anpassungsregel und ein Dezember mit Feiertagen und Mond). Ein Kasten je Seite sagt, wo die Funktion steht.
Flussdiagramme und Organigramme
- Objekt › Einsetzen › Form mit Text … setzt ein Rechteck, eine Raute oder ein Oval mit Text im gewählten Absatzformat, vertikal mittig und so weit innen, dass der Text die Kontur nicht schneidet.
- Objekt › Verbinden zieht zwischen zwei markierten Objekten eine rechtwinklige Linie mit Pfeil, angedockt an den Seitenmitten. Verschieben, Skalieren oder Drehen einer Form zieht die Linie mit, im selben Rückgängig-Schritt. Duplizieren und Einfügen nehmen die Verbindung mit.
- Objekt › Einsetzen › Organigramm … baut das Organigramm aus einer eingerückten Liste («Name – Funktion») oder aus einer markierten Tabelle mit Name, Funktion und Vorgesetzt: gleich grosse Kästen, Name und Funktion je im eigenen Absatzformat, echte Linien. «Organigramm bearbeiten …» baut es neu und übernimmt Korrekturen, die direkt in den Kästen gemacht wurden. Passt es nicht in die Breite, steht da, um wie viel.
- Verbinder gibt es in vier Stilen: gerade, rechtwinklig, abgerundet (Eckenradius in mm, an kurzen Stücken von selbst kleiner) und als Kurve. Umschalten in der Palette unter Kontur oder unter Objekt › Verbinderstil; neue Verbinder nehmen den zuletzt benutzten Stil.
- Das Verbinderwerkzeug (C) zieht einen Verbinder von Form zu Form. Beim Überfahren zeigt eine Form ihre Andockstellen; wer an einer Seitenmitte loslässt, dockt dort fest an.
- Objekt › Verbinder beschriften … setzt «ja», «nein» oder anderen Text in die Mitte der Linie, im gewählten Absatzformat. Die Linie spart die Beschriftung aus und nimmt sie beim Verschieben mit.
- Neue Pfeilspitze Raute; alle Spitzen wachsen mit der Linienstärke.
- Objekt › Einsetzen › Knotendiagramm … baut aus einer Liste «A → B» oder einer Tabelle mit Von und Nach Kästen mit Kopfzeile, Eingängen links und Ausgängen rechts, verbunden mit Kurven, Ebene für Ebene von links nach rechts.
Textmenge und Textmodus
- Die Design-Palette zählt Zeichen mit und ohne Leerzeichen, Wörter, Zeilen und Absätze, für die Auswahl, den Textabschnitt oder das ganze Dokument.
- Läuft ein Text über, steht daneben, wie viel nicht mehr passt: Zeichen, Wörter und Zeilen. Die Druckvorstufe nennt die Menge ebenfalls.
- Ansicht › Textmodus (⌥⌘Y) zeigt den Textabschnitt fortlaufend, ohne Satz, zum Schreiben und Redigieren. Änderungen landen sofort im Layout, auch bei allen, die gleichzeitig im Dokument sind; Escape führt zurück.
Kürzen mit KI
- Läuft ein Text über, schlägt «Kürzen vorschlagen …» in der Design-Palette eine kürzere Fassung vor, die passt. Der Dialog zeigt je Absatz wortweise, was wegfällt; du hakst an, was übernommen wird.
- Übernommen wird in einem Schritt, der sich mit einem Rückgängig zurücknehmen lässt; danach steht da, ob der Text passt oder wie viel noch übersteht. Absatzformate bleiben, Absätze mit Zeichenformaten werden nicht angetastet.
- Braucht Gemini, Claude oder OpenAI mit eigenem Schlüssel (Einstellungen › KI); beim ersten Mal fragt ein Hinweis, ob der Text verschickt werden darf. Auch Redaktionslinks können kürzen, ausser bei gesperrten Texten.
Titel und Text mit KI
- Schrift › Text vorschlagen … (auch im Kontextmenü) lässt die KI einen neuen Titel oder Text schreiben: aus dem Absatz mit der Schreibmarke oder dem ganzen Text eines gewählten Rahmens. Du wählst Titel oder Text, Tonfall und Länge und kannst der KI einen Hinweis mitgeben; ein leerer Rahmen braucht diesen Hinweis.
- Drei Varianten stehen wortweise im Vergleich zum bisherigen Text. Übernommen wird eine davon mit einem Klick, in einem Schritt, den ein Rückgängig zurücknimmt; Absatzformate bleiben, Zeichenformate im ersetzten Absatz gehen verloren.
- Braucht Gemini, Claude oder OpenAI mit eigenem Schlüssel (Einstellungen › KI). Absätze mit Feldern bleiben unberührt; Redaktionslinks können es auch, ausser bei gesperrten Texten.
Intelligente Hilfslinien und Lückenwerkzeug
- Beim Verschieben rastet ein Objekt auf denselben Abstand ein, den seine Nachbarn untereinander haben, oder mittig zwischen zwei Nachbarn; rosa Marken zeigen alle gleichen Lücken mit Mass in mm. Beim Skalieren rastet die Breite oder Höhe auf die eines anderen Objekts ein.
- Während des Ziehens steht dezent der Abstand zum nächsten Nachbarn. Als Nachbarn zählen nur Objekte desselben Druckbogens, die sich in der Gegenrichtung überdecken. ⌘ bzw. Strg setzt das Einrasten beim Ziehen aus; ganz abschalten unter Ansicht › Raster und Hilfslinien › Intelligente Hilfslinien.
- Neues Lückenwerkzeug (U): zeigt den Zwischenraum zwischen zwei Objekten oder zum Seitenrand. Ziehen verschiebt die Lücke und passt beide Nachbarn in der Grösse an, mit ⌘ bzw. Strg ändert sich die Breite der Lücke. Ein Rückgängig-Schritt je Zug.
Erwähnen mit @
- Wer im Kommentar «@» tippt, bekommt Namen vorgeschlagen: Verfasser, Leute aus dem Chat und wer gerade im Dokument ist. So erreicht ein Kommentar die richtige Person.
- Die Palette Kommentare hat den Filter «Für mich» und zeigt an, wie viele offene Kommentare dich erwähnen. Beim Öffnen sagt ein Hinweis, wenn dich seit dem letzten Besuch jemand erwähnt hat.
- Mit Konto und Mailadresse kommt eine Mail mit Link zur Stelle; höchstens eine je Dokument in zehn Minuten, weitere Erwähnungen gesammelt in der nächsten.
Korrekturen aus dem PDF
- Datei › Korrektur und Freigabe › Kommentare aus PDF einlesen … (auch in der Palette Kommentare) holt die Anmerkungen aus einem korrigierten Abzug: Notizen, Markierungen, Unterstreichungen, Durchstreichungen, Einfügezeichen, Freitext und Freihand werden Kommentare an derselben Stelle, mit Verfasser, Datum und dem markierten Text.
- Antworten bleiben Antworten. Wer dasselbe PDF zweimal einliest, bekommt keine Doppel; am Ende steht, wie viel übernommen und was übersprungen wurde.
- Auch mit einem Kommentierlink möglich. Der Text selbst bleibt unverändert; die Korrektur steht im Kommentar.
Schrift in Pfade
- Die Umwandlung ändert die Druckfarben nicht: Schwarz überdruckt und Sonderfarben bleiben wie beim Text. Im barrierefreien PDF lesen Vorlesehilfen die Pfade weiter als Text.
Besserer Umbruch auch in langen Absätzen
- Der Absatz-Setzer wägt die Umbrüche jetzt in jedem Absatz ab: auch in sehr langen, in Absätzen mit Tabulatoren oder Initiale und wenn ein Wort breiter ist als die Spalte. «Zeilen ausgleichen» rechnet dabei mit demselben Setzer.
- Silbentrennung auch bei zerlegten Akzenten, nach Apostroph («l’information») und bei Sprachen mit Region wie Französisch (Schweiz); ein Absatzformat mit ausdrücklich gewählter Sprache gilt auch in einem anderssprachigen Text.
- Ligaturen und Unterschneidung bleiben über einen Farbwechsel im Wort erhalten; Laufweite rückt Akzente und Emoji-Folgen nicht mehr auseinander; ein erzwungener Umbruch teilt kein Zeichen mehr.
- Ein Wort, das breiter ist als die Spalte, wird an seinen Silben getrennt und nur im Notfall ohne Strich zerteilt; ein Wort mit «Keine Trennung» rückt als Ganzes in die nächste Zeile.
- Bestehende Dokumente können darum an einzelnen Stellen neu umbrechen.
Word-Formate zuordnen
- Bringt eine Word-Datei eigene Formate mit, fragt das Platzieren, was aus jedem wird: je Absatz- und Zeichenformat eine Zeile mit der Anzahl Absätze und einer Auswahl der Formate im Dokument. Vorgeschlagen ist ein Format gleichen Namens, sonst Titel, Überschrift oder Grundtext.
- «Neu anlegen» macht aus einem Word-Format ein leeres Format gleichen Namens auf dem Grundtext; die Gestaltung kommt aus dem Dokument, nicht aus Word. Fett und kursiv bleiben wie bisher.
- Das Dokument merkt sich die Wahl: der nächste Import schlägt sie vor, und das Auffrischen einer verknüpften Word-Datei setzt die Absätze gleich wieder richtig. Dateien ohne eigene Formate werden ohne Rückfrage platziert.
Kommentare im PDF
- Der PDF-Export gibt Kommentare auf Wunsch als Notizen mit (offene oder alle), jeweils an ihrer Stelle mit Verfasser, Zeit und Antworten; Erledigtes trägt den Status «Erledigt». In Acrobat und Vorschau lassen sie sich lesen und beantworten.
- Im Korrekturabzug sind offene Kommentare vorgewählt, wenn die Seiten in Originalgrösse gedruckt werden. PDF/X-4 erlaubt keine Anmerkungen; dort ist die Wahl gesperrt. Im barrierefreien PDF steht jede Notiz im Strukturbaum.
Diagramme
- Beschriftungen werden gemessen statt geschätzt und nie abgeschnitten: haben die Werte keinen Platz, fallen sie weg, und der Dialog sagt es. Zahlen mit echtem Minus, Einheiten brechen nicht um, Dezimalzeichen automatisch aus der Sprache oder fest Komma bzw. Punkt. Ein gelöschtes Farbfeld hinterlässt keine leeren Diagrammfarben; im barrierefreien PDF ist ein Diagramm mit Alternativtext eine Abbildung.
- Diagramme bleiben mit ihren Daten verbunden: im Diagramm-Dialog «Daten aus Datei …» (Excel oder CSV) oder «Daten aus Adresse …» (Google Sheets oder CSV). Auffrischen in der Palette «Verknüpfungen» (einzeln, alle oder beim Öffnen) rechnet das Diagramm an derselben Stelle mit Art, Farben und Zahlformat neu, in einem Schritt zum Widerrufen. Ein Diagramm aus einer verknüpften Tabelle zieht mit, wenn die Tabelle aufgefrischt wird. Fehlt die Quelle oder steht keine Zahl mehr drin, bleibt das Diagramm stehen und eine Meldung sagt, wo.
- Neue Palette «Diagramm» (Fenster › Diagramm) mit allen Einstellungen des markierten Diagramms: Art (dazu neu gestapelte Säulen, Fläche und Ring), Titel, Farbe je Reihe aus den Farbfeldern, Deckkraft und Kontur; Achse mit Minimum, Maximum und Schritt von Hand, Gitterlinien, Teilstrichen und gedrehter Beschriftung; je ein Absatzformat für Werte, Achsen, Legende und Titel; Abstände der Säulen, Innenrand und Legende unten, oben oder rechts. Jede Änderung baut das Diagramm sofort an Ort und Stelle neu, ein Schritt zum Widerrufen.
- Bilder am Diagramm: je Kategorie ein Bild über dem Balken, am Balkenfuss, in der Achsenbeschriftung oder als Piktogramm aus gestapelten Symbolen, das letzte angeschnitten. Die Bilder hängen am Namen der Kategorie und gehen mit, wenn sich Werte, Reihenfolge, Art oder Quelle ändern. Eine Spalte «Bild» in den Daten verknüpft Bilder über den Dateinamen; im PDF stehen sie als Bilder im richtigen Ausschnitt.
Behoben
- Der Grundlinienraster erscheint auch in neuen Dokumenten und bei ausgeblendeten Hilfslinien (Ansicht › Grundlinienraster einblenden, ⌥⌘Ü).
- Text in indischen Schriften erscheint wieder: Devanagari, Bengali, Tamil und die anderen indischen Schriften mit OpenType-Tabellen werden mit Konjunkten, Reph und vorgestelltem i-Matra gesetzt, am Bildschirm wie im PDF, und bleiben dort durchsuchbar.
- Die Knöpfe in der Palette «Verknüpfungen» liegen nicht mehr übereinander, und «Datei …» merkt sich die neue Fassung auch fürs nächste Auffrischen.
- Das Inhaltsverzeichnis ist im PDF klickbar: jeder Eintrag springt über die ganze Zeile auf seine Seite. Das Druck-PDF (PDF/X) darf keine Verweise enthalten; der Exportdialog sagt das jetzt und empfiehlt «Bildschirm»; die Lesezeichen bleiben. Steht die Seitenzahl vor dem Eintrag, bleibt der Text auf derselben Zeile.
- Mehrspaltige Textrahmen: Klick, Doppelklick, Ziehen und Shift-Klick treffen den Text in der zweiten und jeder weiteren Spalte; vorher sprang die Marke in die erste Spalte.
- Formate leichter wählen: Suchfeld zuoberst in der Palette Formate (Enter wendet den ersten Treffer an), Zeichenformate stehen gleich unter den Absatzformaten, und die Befehlssuche (⌘↩) findet und wendet Absatz- und Zeichenformate an; die zuletzt benutzten stehen oben.
- Mehrere Fehler behoben.
- Dialoge lassen sich an der Ecke auch breiter ziehen als ihre Grundbreite.
Formatvariante
- Layout › Formatvariante … rechnet Seiten einmalig in ein anderes Format um. Aus dem A4-Plakat wird eine A5-Karte oder ein Quadrat: die aktuelle Seite als neue Seite hinter dem Original, alle Seiten als eigene Strecke am Ende (verkettete Rahmen bleiben verkettet) oder das ganze Dokument samt Musterseiten.
- Was am Rand oder im Anschnitt liegt, bleibt dort; was über die ganze Breite läuft, wird gestreckt; der Rest liegt proportional im Satzspiegel. Bilder und Grafik skalieren ohne Verzerrung, Textrahmen je Richtung.
- Schriftgrösse beibehalten oder mitskalieren (samt Zeilenabstand, Abständen und Einzügen); beim deutlichen Verkleinern ist «Mitskalieren» vorgewählt. Danach meldet ein Hinweis Übersatz und Objekte ausserhalb der Seite. Ein Schritt zum Rückgängigmachen.
Heftplan
- Fenster › Heftplan … zeigt das ganze Heft auf einen Blick: Druckbögen als Kacheln in Heftreihenfolge, je Seite Pagina, Rubrik, wer daran arbeitet und der Status (Offen, In Arbeit, Korrektur, Fertig) mit Farbe und Zeichen.
- Mehrere Seiten markieren (⇧, ⌘, Klick auf den Bogenrand für den ganzen Druckbogen) und gemeinsam setzen, in einem Schritt; jede Seite merkt sich, wer sie wann geändert hat. Vorschläge für Namen aus dem Dokument und von den Anwesenden.
- Filter «Meine Seiten» und nach Status, Zählung «12 von 48 Seiten fertig», Hinweis, wenn die Seitenzahl nicht durch 4 teilbar ist. Der Status erscheint auch an der Miniatur in der Seitenpalette. Ändern dürfen nur, wer bearbeiten darf; lesen alle.
Menüs in gewohnter Ordnung
Schrift in Pfade
- Schrift › In Pfade umwandeln (⇧⌘O) macht aus einem Textrahmen Vektorpfade: je Zeile und Farbe ein Pfad, zusammen eine Gruppe an derselben Stelle. Farbe, Kontur, Unterstreichung, Deckkraft und Effekte bleiben; danach lässt sich die Schrift wie jede Form bearbeiten, und das PDF braucht für sie keine Schrift mehr.
- In einer Kette wird nur der markierte Rahmen umgewandelt, der Rest bleibt Text. Rahmen mit Übersatz, Tabellen oder verankerten Objekten werden nicht umgewandelt; eine Meldung sagt, warum.
- Als Pfad verliert Schrift die Optimierung für kleine Grössen am Bildschirm und im Laserdruck; gedacht für Logos und grosse Titel.
Schriften und Akzente im PDF
- Eingebettete Schriften zeigen im PDF jede Glyphe richtig; bei EB Garamond erschienen manche Buchstaben als Kästchen.
- Zerlegte Akzente (etwa aus kopierten Dateinamen) sitzen im PDF so wie am Bildschirm; getippter, eingefügter und importierter Text wird dafür gleich in die zusammengesetzte Form gebracht.
- Kopierter Text aus dem PDF verliert keine Satzzeichen mehr.
- Keine Zeile ragt mehr über die Spalte hinaus: im Flattersatz wird nie gestaucht, im Blocksatz auch die letzte Zeile, wenn nötig. In engen Rahmen kann sich darum der Zeilenfall ändern.
Druck-PDF
- Platzierte PDF behalten ihre Transparenzgruppe und bringen keinen Ballast der Quelldatei mehr mit.
- Nur Seiten, die Transparenz enthalten, tragen eine Transparenzgruppe.
- RGB-Bilder behalten ihr eigenes Farbprofil, wenn die Farben nicht umgewandelt werden.
- Der Ersatzwert einer Sonderfarbe in Verläufen kommt aus derselben Lab-Definition wie für sich allein.
- Gleiche Schatten und weiche Kanten stehen nur einmal in der Datei; Dokumente mit Musterseiten werden deutlich kleiner.
- Jeder Export bekommt eine eigene Dateikennung, die Infozeile der Marken nennt die Zeit des Exports, und nah beieinanderliegende Deckkräfte bleiben verschieden.
- Seitenbilder zeigen auch sehr kleinen Text als Schrift statt als grauen Balken.
Arabisch und Hebräisch
- Text von rechts nach links wird richtig gesetzt: Arabisch und Hebräisch laufen von rechts, Zahlen und lateinische Wörter darin von links nach rechts, Klammern stehen gespiegelt.
- Arabische Buchstaben verbinden sich, auch über einen Farbwechsel mitten im Wort; Lam-Alif und hebräische Vokalzeichen sitzen, wie die Schrift es vorsieht. Arabisch-indische Ziffern stehen nicht mehr verkehrt.
- Neue Absatzeigenschaft «Absatzrichtung» (automatisch, links nach rechts, rechts nach links): im Absatz von rechts nach links spiegeln Ausrichtung, Einzüge, Tabulatoren und Listenmarker mit.
- Schreibmarke, Klick und Markierung finden in gemischten Zeilen die richtige Stelle.
- Im PDF steht der Text wie am Bildschirm; Kopieren und Suchen liefern ihn in Lesereihenfolge.
Kalender
- Layout › Kalender … setzt Monats- und Jahreskalender: Jahr, Startmonat, bis 24 Monate, ein Monat je neuer Seite oder im Raster ab der aktuellen Seite; reicht sie nicht, geht es auf neuen Seiten weiter, statt dass die Ziffern überlaufen.
- Woche ab Montag oder Sonntag, Kalenderwochen nach ISO 8601 auf Wunsch; Monats- und Tagesnamen kommen aus der Dokumentsprache.
- Jeder Monat ist eine gewöhnliche Tabelle mit eigenen Formaten («Kalender Monat», «Kalender Wochentag», «Kalender Tag», Zellenformat «Kalender Wochenende»). Wer sie ändert, gestaltet alle Kalender des Dokuments um.
Menüs
- Die Menüs folgen der Ordnung, die man aus den Fachprogrammen kennt: Schrift steht vor Objekt, Rechtschreibung, Texte reinigen und Übersetzen stehen unter Bearbeiten, Verzeichnisse unter Layout.
- Das Menü Schrift ordnet neu: Fuss- und Endnoten, Hyperlinks und Querverweise und Textvariablen haben je ein Untermenü; Sonderzeichen, Leerräume und Umbruchzeichen stehen getrennt, der harte Zeilenumbruch bei den Umbrüchen.
- Objekt ist gegliedert in Lage, Aussehen, Anpassen, Text und Pfade. «Drehen» heisst jetzt «Transformieren», der Bezug fürs Ausrichten steht im Untermenü Ausrichten.
- Unter Fenster stehen die Paletten nach dem Alphabet; «Zweite Ansicht» ist unter Fenster › Anordnung.
- «Sonderzeichen einblenden» heisst jetzt «Verborgene Zeichen einblenden» und steht unter Schrift.
- «PDF/X prüfen …» und «Verpacken …» stehen direkt in Datei, bei den Vorstufenschritten; «Dokument duplizieren», «Einstellungen …» und «Tastenkürzel …» haben einen Platz in der Menüleiste.
Hilfe-Suche
- Im Menü Hilfe steht ein Suchfeld: Funktion eintippen, und Medusa zeigt, wo sie steht: das Menü klappt bis zur Zeile auf und markiert sie, eine Palette kommt nach vorn, ein Abschnitt der Design-Palette klappt auf und leuchtet kurz auf.
- Die Befehlssuche (⌘↩) hat je Zeile «Zeigen» (⌥↩): die Suche geht zu, das Menü öffnet sich mit markierter Zeile.
- Schrift › Zeichen …, Absatz … und Tabulatoren … springen zum passenden Abschnitt der Design-Palette; Textumfluss … ebenso.
- Neues Menü «Neu» vor Hilfe: die Funktionen der letzten Lieferungen auf einen Blick zum Ausprobieren; jede steht weiterhin auch an ihrem Platz.
Diagramme
- Objekt › Einsetzen › Diagramm …: Säulen, Balken, Linien oder Kreis aus einer kleinen Tabelle (eingetippt, aus einer Tabellenkalkulation eingefügt oder aus der markierten Tabelle im Dokument).
- Das Diagramm besteht aus echten Rechtecken, Pfaden und Textrahmen: Farben aus den Farbfeldern (auch Sonderfarben), Beschriftung im gewählten Absatzformat, im PDF als Vektor.
- Achse ab null mit runden Teilstrichen, Werte an den Säulen mit Einheit und Nachkommastellen, Legende und Rasterlinien nach Wunsch; Zahlen im Format der Sprache des Absatzformats. Leere Zellen bleiben Lücken, negative Werte hängen unter der Nulllinie.
- Objekt › Einsetzen › Diagramm bearbeiten …: Daten und Einstellungen ändern, das Diagramm entsteht an derselben Stelle neu.
Strichcodes
- Objekt › Einsetzen › Strichcode oder QR-Code …: EAN-13, ISBN, ISMN und ISSN, EAN-8, UPC-A und Code 128, auf Wunsch mit Zusatz (2 oder 5 Ziffern, etwa der Preis auf dem Buchumschlag). Eine zehnstellige ISBN wird umgerechnet, eine fehlende Prüfziffer ergänzt, eine falsche gemeldet.
- Vektor in reinem Schwarz, überdruckend, Klarschrift als Umriss und bei Büchern die Zeile «ISBN …» darüber. Grösse von 80 bis 200 %, dazu eine Balkenbreitenreduktion nach Angabe der Druckerei. Doppelklick öffnet den Code wieder.
- In der Datenzusammenführung wird ein Rechteck <<EAN>>, <<ISBN>> oder <<Code128>> zum Strichcode aus der Spalte gleichen Namens; ungültige, zu kleine oder gekürzte Codes stehen im Bericht.
- QR-Code auch einzeln, ohne Datenzusammenführung: im selben Dialog als Art «QR-Code», für einen Link, einen Text oder eine Telefonnummer, als Vektor in reinem Schwarz.
- QR-Codes gestalten: Module als Quadrat, abgerundet, Punkt oder Raute, die drei Augen als Quadrat, abgerundet oder Kreis, dazu eine Farbe aus den Farbfeldern. Timing- und Ausrichtungsmuster bleiben massiv, damit der Code lesbar bleibt; ist die Farbe für Scanner zu hell, sagt es der Dialog. Auch für <<QR>> in der Datenzusammenführung.
- Objekt › Einsetzen › QR-Code …: zwei Reiter, Inhalt und Farbe. Als Inhalt ein Web-Link, ein Text, eine SMS, eine E-Mail oder eine Visitenkarte, je mit eigenen Feldern.
- Abschnitt «Code» in der Design-Palette: Art, Inhalt, Grösse, Farbe und beim QR-Code Modulform und Augen; jede Änderung wirkt sofort.
- QR-Code: Telefon, WhatsApp, WLAN (das Handy verbindet sich direkt), Ort (Kartenlink) und Termin (Kalendereintrag) als weitere Inhalte.
- Den Inhalt eines QR-Codes bearbeitest du direkt im Abschnitt «Code» der Design-Palette: Typ wählen, die Felder stehen darunter.
Gleichzeitiges Schreiben
- Gleichzeitiges Schreiben ist zuverlässiger: Verliert jemand die Verbindung, entsteht nach dem Wiederverbinden kein doppelter Text mehr, und wenn zwei an derselben Stelle markieren und überschreiben, sehen am Ende alle denselben Text, auch mit Emoji im Absatz.
Übersicht
- Die Startseite ist aufgeräumt: zuerst die eigenen Dokumente, darunter «Neues Dokument» mit den leeren Formaten und, getrennt davon, den Beispielen zum Ausprobieren. Die langen Kataloge «Alle Formate» und «HTML5-Anzeigen» sind zu Beginn zugeklappt, der Bereich Offline zeigt ohne Dokumente nur noch seinen Knopf.
- Die Eckdaten einer Kachel dürfen zwei Zeilen belegen, statt abgeschnitten zu werden.
Bilder
- «Rahmen folgt dem Bild» im Abschnitt Bild der Design-Palette: verkleinerst oder vergrösserst du das Bild im Rahmen (per Skalierungsfeld oder an der Ecke im Ausschnittmodus), bekommt der Rahmen Bildgrösse. Ohne die Option bleibt der Rahmen stehen wie bisher; «Rahmen an Inhalt anpassen» (⌥⌘C) gibt es weiterhin.
- Alternativtext vorschlagen lassen: neben dem Feld «Alternativtext» steht «Vorschlagen». Die KI beschreibt das Bild in ein, zwei Sätzen in der Dokumentsprache; der Vorschlag steht im Feld, übernommen wird er erst mit Enter oder beim Verlassen. Das Bild geht verkleinert an den Anbieter, und beim ersten Mal fragt Medusa, ob es verschickt werden darf. Geht mit Google Gemini, Anthropic und OpenAI (Einstellungen › KI).
- «Platzieren …» (⌘D) nimmt mehrere Dateien auf einmal. Bilder, PDF und PSD warten dann am Zeiger mit Vorschau und Zähler: jeder Klick setzt das nächste mit der linken oberen Ecke an den Klickpunkt (oder in einen leeren Bildrahmen, wenn er einen trifft); Aufziehen setzt es im Seitenverhältnis des Bildes (mit Umschalttaste frei). Mehrseitige PDF liegen mit jeder Seite im Stapel, Medusa fragt nur einmal. Pfeiltasten blättern, Esc verwirft den Rest.
- Mehrere Dateien auf die Arbeitsfläche gezogen landen in Reihen nebeneinander statt aufeinander.
- Datei › Kontaktbogen …: Bilder wählen, Spalten, Abstand, Zellenformat und Einpassung festlegen, auf Wunsch den Dateinamen (mit oder ohne Endung) als Bildunterschrift im gewählten Absatzformat. Die Bilder füllen den Satzspiegel der aktuellen Seite, reicht er nicht, kommen Seiten dazu. Ein Rückgängig nimmt alles zurück.
Kundenformular
- Datenzusammenführung › Kundenformular: ein Link je Person aus der Liste. Der Link zeigt nur die eigene Karte; die Person füllt ihre Felder aus, sieht die Karte live und gibt frei, ohne Konto. Felder wie Firma oder Adresse lassen sich festlegen, die Links laufen nach 30 Tagen ab (einstellbar) und sind einzeln widerrufbar.
- Nach der Freigabe ist die Karte gesperrt; im Dialog steht je Person der Stand mit «Wieder öffnen». Der Filter «Nur freigegebene» holt genau diese Karten als Druck-PDF.
- Korrigierte Liste nachladen, ohne etwas zu verlieren: über eine Schlüsselspalte (etwa E-Mail oder Name) behält jede Person ihren Link, ihren Stand und ihre Eingaben. Neue Personen kommen dazu, fehlende bleiben stehen und werden genannt; freigegebene Karten bleiben, wie sie freigegeben wurden.
- Korrekturnachweis: was eine Person gegenüber der Liste geändert hat, ist in der Tabelle markiert. «Daten als CSV sichern» gibt alle Datensätze mit Stand und «geändert: alt → neu» heraus.
- Eigener Einleitungs- und Kontakttext oben im Formular; der Tab heisst «Karte für …». Je Link steht das Ablaufdatum, «Kopieren» legt ihn in die Zwischenablage.
- «Wieder öffnen» erreicht auch eine offene Formularseite ohne Neuladen.
Tastenkürzel
- ⌘D platziert, ⌥⇧⌘D dupliziert.
- ⌘B öffnet die Textrahmen-Optionen auch beim Schreiben; fett ist ⇧⌘B, kursiv ⇧⌘I, unterstrichen ⇧⌘U.
- ⇧⌘L, ⇧⌘C, ⇧⌘R, ⇧⌘J und ⇧⌘F richten den Absatz links, zentriert, rechts, im Blocksatz und im Blocksatz über alle Zeilen aus.
- Die Befehlssuche liegt auf ⌘↩, auch beim Schreiben. Mit Esc verlässt man den Text.
Visitenkarten
- Neues Beispiel «Visitenkarten» auf der Übersicht: Vorder- und Rückseite mit Platzhaltern und fünf Musterpersonen, bereit für die Datenzusammenführung.
- QR-Code je Person: Ein Rechteck mit dem Namen <<QR>> wird bei der Datenzusammenführung zum QR-Code, als Kontakt (vCard) aus den gewählten Spalten oder als Link mit Platzhaltern. Vektor in reinem Schwarz; ist ein Code zu klein für den Druck, meldet es der Bericht.
- Datenzusammenführung: «Leere Felder: Absatz entfernen». Fehlt ein Wert, entfällt die Zeile samt Beschriftung; aus «T <<Telefon>> M <<Mobile>>» wird ohne Mobilnummer «T 044 …». Bei neuen Datenquellen eingeschaltet.
Seitenzahlen
- Seitenzahlen zählen je Datensatz: Ein zweiseitiger Serienbrief zeigt auf jedem Brief «Seite 1 von 2» und «Seite 2 von 2», auch im PDF-Seitenverzeichnis.
- Die Seitenanzahl zählt im Abschnitt: Beginnt ein Abschnitt mit eigener Nummer, nennt sie dessen Seiten statt die des ganzen Dokuments. Das gilt auch für bestehende Dokumente mit Abschnitten.
PDF/X-Prüfung
- Die PDF/X-Prüfung ist strenger und sagt, was sie ist: Sie meldet «Plausibilitätsprüfung bestanden» statt «Bestanden als PDF/X-4». Verbindlich bleibt der Preflight der Druckerei.
- Als Fehler gelten jetzt auch: eine PDF-Fassung über 1.6, fehlende Trapping-Angabe oder Dateikennung, eine Ausgabebedingung ohne Kennung, unvollständige XMP-Angaben, JavaScript an beliebiger Stelle (auch beim Öffnen, an Seiten und an Verknüpfungen) und Bilder mit RGB-Farbpalette.
- Ist ein Inhalt zu gross, um ihn ganz durchzusehen, steht das im Bericht; die Prüfung heisst dann «unvollständig» statt «bestanden».
Konturen, Bilder, Tabellen
- Konturen mit Strichmuster (gestrichelt, weit gestrichelt, gepunktet, Strich-Punkt), Linienenden (stumpf, rund, eckig) und Ecken (spitz, rund, schräg); an Linien und offenen Pfaden Pfeilspitzen am Anfang und am Ende (Dreieck, Pfeil, Kreis, Balken). Bildschirm, PDF und SVG zeigen sie gleich, IDML nimmt sie mit.
- Bildinhalt im Rahmen drehen (in 90°-Schritten oder frei) und waagrecht oder senkrecht spiegeln. Der Rahmen bleibt stehen.
- Tabelle › Text in Tabelle umwandeln: jeder markierte Absatz wird eine Zeile, Tabulator, Komma oder Strichpunkt trennt die Spalten. Die Tabelle steht danach im Textfluss; «Tabelle in Text umwandeln» macht daraus wieder Absätze.
Rechtschreibung
- Bearbeiten › Rechtschreibung › Rechtschreibung im Dokument: von Fehler zu Fehler durch alle Texte, mit Ersetzen, Ignorieren und «Ins Wörterbuch».
- Das Wörterbuch steht jetzt im Dokument und gilt für alle, die daran arbeiten, auch «ins Wörterbuch aufnehmen» im Kontextmenü.
Kleinigkeiten
- Die Mauszeiger der anderen bleiben auf ihrer Seite, auch wenn jemand das Format einer früheren Seite ändert.
- Google Fonts: variable Schriften kommen mit allen ihren Achsen (Breite, optische Grösse, eigene Achsen), nicht nur mit dem Gewicht.
- Lädt eine Schrift nicht, sagt es eine Meldung mit ihrem Namen, statt still eine Ersatzschrift zu zeigen.
- Buch › Formate angleichen übernimmt auch das aktive Prüfprofil, und der Buchbericht nennt es.
Behoben
- Beim Wechsel zwischen den Menüs mit der Maus blieben die vorher geöffneten Menütitel markiert.
Farbe
- Der Farbproof zeigt RGB-Farben, CMYK-Farben und Bilder auf demselben Weg: über die CMYK-Werte, die auch im PDF stehen. RGB-Schwarz erscheint so dunkel wie das Vierfarbschwarz, zu dem es im Druck wird, und «Papier simulieren» schaltet jede Farbe ein und aus.
- Bilder in weitem Farbraum (Display P3, Adobe RGB) gehen im Farbproof mit ihren eigenen Werten ins Druckprofil, statt vorher auf sRGB beschnitten zu werden; in Safari auch im PDF-Export (dort bis zum Umfang von Display P3).
- Neue Prüfung in der Druckvorstufe: «RGB-Schwarz wird vierfarbig», für Text, Konturen sowie Strich- und QR-Codes in einem RGB-Schwarz, das im Druck zu 78/68/58/94 wird. Der Code-Dialog sagt es schon bei der Farbwahl.
- RGB-Farbfelder gelten immer als sRGB; der RGB-Arbeitsfarbraum des Dokuments gilt nur noch für Bilder ohne eigenes Profil. Wer Adobe RGB als Arbeitsfarbraum eingestellt hat, erhält für RGB-Farbfelder im PDF leicht andere CMYK-Werte.
- Der CMYK-Ersatzwert von Sonderfarben aus Lab (etwa Pantone) wird genauer gerechnet.
Sicherheit
- Mehrere Sicherheitslücken und Fehler behoben.
Sicherung und Wiederherstellung
Tabellen laufen im Text mit
- Eine Tabelle lässt sich an der Schreibmarke einfügen. Sie nimmt die Breite der Spalte, wandert mit dem Text davor und schiebt den Text darunter weiter.
- Wird sie länger als die Spalte, bricht sie zeilenweise in den nächsten verketteten Rahmen, mit Kopf- und Fusszeilen, wahlweise in jeder Spalte, in jedem Rahmen oder auf jeder Seite.
- Zeilen wachsen mit ihrem Inhalt; wer feste Höhen braucht, stellt «Zeilenhöhe genau» ein.
- Über eine Bruchstelle hinweg verbundene Zellen bleiben zusammen; bisher ging dabei Inhalt verloren.
- Cursor und Tabulator führen in die Zellen und wieder hinaus; Escape geht stufenweise zurück.
- Tabellen aus einem IDML kommen jetzt als Tabellen in den Text, auch wenn Text davor und danach steht; bisher wurden sie zu Tabulatorzeilen. Zurück gehen sie genauso.
- Abstand über und unter der Tabelle, Breite in Prozent der Spalte und Ausrichtung links, zentriert oder rechts.
- Eine freie Tabelle lässt sich in den Textfluss stellen und wieder daraus lösen.
- Bricht eine freie Tabelle über Seiten mit verschiedenen Formaten, rechnet jeder Teil mit der Höhe seiner eigenen Seite.
Kleinkram
- «An Originalposition einfügen» (⌥⇧⌘V) setzt ein kopiertes Objekt auf der neuen Seite genau dorthin, wo es auf der alten stand. Dazu «Auf allen Seiten einfügen».
- Die Druckvorstufe meldet neu, wenn einer Schrift ein Zeichen fehlt, mit Schrift, Zeichen und Unicode-Nummer. Im Satz steht dafür ein Fragezeichen statt eines leeren Nichts.
- Neu unter Ansicht: «Verkettungen einblenden» zeigt mit gestrichelten Pfeilen, in welcher Reihenfolge die Textrahmen verkettet sind.
- «Link auf diese Stelle kopieren» gibt einen Link, der beim Öffnen auf die Seite springt, das gewählte Objekt zeigt oder einen Kommentar öffnet, also das, was man in eine E-Mail schreiben will.
- ⌘P druckt einen Korrekturabzug auf dem Bürodrucker: Seitenbereich, Papierformat, Querformat, «auf das Papier anpassen» oder 100 %, eine oder mehrere Seiten je Blatt, wahlweise Druckbögen.
- Der Abzug geht über denselben Weg wie der Export und ist RGB; eine Druckdatei ist er nicht, und das steht auch so im Dialog.
- Passen die Seiten nebeneinander nicht aufs gewählte Papier, sagt das Programm es und legt einen grösseren Bogen an, statt den Abzug zu verweigern.
- ⌘E bleibt für den Export. Bisher öffnete auch ⌘P den Exportdialog.
Photoshop-Dateien: Ebenen sehen und ausblenden
- Ein platziertes PSD zeigt in der Gestaltungspalette seine Ebenen mit Namen. Einzelne lassen sich ausblenden und wieder einblenden; das Bild im Rahmen wird daraufhin neu gerechnet, ohne die Datei noch einmal zu laden.
- Ohne Eingriff steht weiter das Bild da, das Photoshop selbst zusammengefügt hat. Wer schaltet, sieht die Marke «gerechnet, nicht wie Photoshop».
- Enthält die Datei Ebenenmasken, Einstellungsebenen, Ebenenstile, andere Füllmethoden oder Gruppen, sagt das Programm es und zeigt weiter das zusammengefügte Bild, statt etwas Falsches zu rechnen.
- Dateien über 58 MB bleiben wie bisher: platziert wird das zusammengefügte Bild, mit einem Hinweis, dass die Ebenen nicht mitkommen.
Die Vorschau zeigt, was herauskommt
- Kennt eine Schrift ein Leerzeichen nicht (etwa das Interpunktionsleerzeichen), bleibt die Lücke eine Lücke. Bisher stand dort ein Fragezeichen.
- Ein Objekt oder eine Ebene auf «nicht drucken» wird in der Vorschau (W) nicht mehr gezeigt. Beim Arbeiten bleibt beides sichtbar, wie bisher.
Zeichenflächen ohne neuen Import wechseln
- Ein platziertes PDF mit mehreren Seiten (eine AI-Datei mit mehreren Zeichenflächen ist dasselbe) lässt sich in der Gestaltungspalette umschalten. Die Datei bleibt liegen, neu gerechnet wird nur die Vorschau.
- Hat der Rahmen noch die Originalgrösse der alten Zeichenfläche, nimmt er die der neuen an; wer ihn von Hand geändert hat, behält seine Grösse.
Grosse Bilder bleiben klein, und die Auflösung der Datei zählt
- Ein AVIF wird beim Platzieren nicht mehr nach PNG umgeschrieben. Es blähte dabei um ein Vielfaches; ein Bild von 1 MB lag als 61 MB auf dem Server und fiel durch die Schranke. Jetzt liegt es als AVIF da, so gross wie es ist.
- Ein Bild mit 300 ppi kommt in seiner echten Grösse auf die Seite, egal ob es in RGB, in Graustufen oder in CMYK vorliegt. Bisher ergaben dieselben Bildpunkte einmal 50,8 mm und einmal 120 mm.
- Beim Ersetzen über die Verknüpfungspalette geht die Auflösung der neuen Datei mit.
Platzierte Bilder behalten ihren Farbraum
- Ein TIFF oder PSD mit eingebettetem Farbprofil behält es jetzt: das Profil wird gelesen und in die umgeschriebene Datei übernommen. Bildschirm und PDF rechnen damit dieselbe Rechnung; ein Adobe-RGB-Bild sieht aus wie ein Adobe-RGB-Bild, nicht wie sRGB.
- Die Palette zeigt neu, ob ein platziertes Bild ein eigenes Profil mitbringt.
- Graustufenbilder behalten bewusst die bisherige Annahme: dort nimmt der Export den Grauwert direkt als Schwarzanteil, und ein Profil würde nur am Bildschirm wirken. Ungleich wäre schlechter als einfach.
- AVIF und HEIC werden über eine Display-P3-Leinwand geöffnet, damit weite Farben nicht schon beim Öffnen verlorengehen.
Musterseitenobjekt auf einer Seite lösen
- Ein Objekt von der Musterseite lässt sich auf einer einzelnen Seite lösen und dort ändern: den Kolumnentitel verschieben, das Logo grösser machen. Bisher konnte man ein Musterobjekt nur ganz ausblenden.
- «Zurück zur Musterseite» stellt den Ausgangszustand her. Beide Richtungen sind ein Rückgängig-Schritt.
- Die Ebenenliste zeigt mit einem «M», dass ein Objekt von einer Musterseite stammt. Eine Änderung an der Musterseite zieht bei der gelösten Kopie nicht mit; das steht im Werkzeugtipp.
Mehrere Seiten auf einmal
- In der Seitenliste lassen sich mehrere Seiten wählen: Umschalt-Klick für einen Bereich, Cmd- oder Strg-Klick einzeln, Escape hebt auf.
- Das Kontextmenü wirkt auf die ganze Auswahl: Musterseite, Seitenformat, Farbetikett, duplizieren, löschen. Ein Rückgängig nimmt alles zusammen zurück.
- Neu «Seiten einfügen …» im Layoutmenü: Anzahl, Ort und Musterseite in einem Dialog, statt Seite für Seite anzuhängen.
Löschen mit «Ersetzen durch …»
- Wer ein Farbfeld löscht, das benutzt wird, bestimmt jetzt, was an seine Stelle tritt. Der Dialog nennt die Zahl der Verwendungen; «Ohne Farbe» ist eine Wahl, keine stille Nebenwirkung.
- Das Programm ersetzt überall in einem Zug: Fläche, Kontur, Effekte, Text, Absatz- und Zeichenformate, Verlaufsstufen, mit einem Rückgängig-Schritt zurück.
- Dasselbe beim Löschen eines Absatz- oder Zeichenformats: die Absätze tragen danach das gewählte Format, nicht das erste der Liste.
- Ein Farbfeld, das nirgends vorkommt, geht wie bisher ohne Rückfrage weg. Und die Druckvorstufe meldet neu eine Fläche, die weder Farbe noch Kontur hat.
IDML: Umbrüche kommen als Umbrüche an
- Ein Spalten-, Rahmen- oder Seitenumbruch im Text geht jetzt als echter Umbruch in die IDML-Datei, statt als Sonderzeichen, das im anderen Programm ein Kästchen ergäbe.
- Kennt Medusa die Naturgrösse eines platzierten Bildes, steht sie in der Datei; sonst gilt weiterhin die Annahme von 72 ppi, und die Anzeigegrösse stimmt in beiden Fällen.
Befehle suchen statt suchen
- ⌘⇧L öffnet eine Suche über alle Befehle. Getippt wird der Name, angezeigt werden Menüpfad und Kürzel; die Pfeiltasten wählen, die Eingabetaste führt aus.
- Das Programm nennt den Grund, wenn etwas gerade nicht geht: «Nichts gewählt» statt einer grauen Zeile ohne Erklärung.
- Zuletzt Benutztes steht beim nächsten Öffnen oben.
- Wer nur kommentieren oder ansehen darf, sieht ein Menü aus dem, was er darf. Ebenen und Lesereihenfolge bleiben, sonst wäre ein verdecktes Objekt unerreichbar.
Mehrere Dokumente auf einmal
- Dokumente lassen sich in der Übersicht auswählen. Sobald etwas gewählt ist, erscheint eine Zeile «n gewählt» mit «Stapelausgabe …», «In Ordner verschieben …» und «Löschen».
- «Stapelausgabe …» steckt nicht mehr im Überlaufmenü bei den Ansichtsschaltern: was man mit Dokumenten tut, ist eine andere Frage als die, wie man sie ansieht.
Die Menüs sind wieder lesbar
- Datei zählt 16 statt 26 Einträge, Text 17 statt 34. Datei ist nach der Frage gegliedert, die man im Kopf hat: womit fange ich an, was kommt rein, stimmt es, was geht raus, Serienarbeit, wer sieht es.
- Text hat die Untermenüs «Einfügen», «Verzeichnisse», «Noten bearbeiten», «Zeichen und Umbrüche» und «Schriften und Formate».
- Ansicht ist in Hilfsmittel, Arbeitsmodus und Druckvorschau getrennt, Fenster hat ein Untermenü «Anordnung».
- Klarere Namen: «Markensätze», «Ausgabe planen …», «Schritt und Wiederholen …», «Zweite Ansicht», «Freigabe und Abnahme …».
Barrierefreies PDF mit Struktur
- Neues Ausgabeziel «Barrierefrei» im Exportdialog und in den Vorgaben. Das PDF bekommt eine Strukturhierarchie: Überschriften, Absätze, Tabellen mit Kopfzeile und Kopfspalte, Bilder mit Alternativtext, Dekoratives als Artefakt.
- Der Baum folgt der Lesereihenfolge aus der neuen Palette, nicht dem Stapel; das ist nicht dasselbe.
- Barrierefrei und PDF/X-4 sind zwei Ziele, nicht eines: das eine verbietet Verknüpfungen, das andere verlangt sie getaggt.
- Ein Bild ohne Alternativtext bricht den Export ab, statt still ein falsches PDF zu liefern. Die Druckvorstufe nennt die Bilder vorher.
- Fehlt einer Schrift ein Zeichen, steht im Satz jetzt ein Fragezeichen statt eines leeren Nichts; am Bildschirm sichtbar, nicht erst im PDF.
- **Das barrierefreie PDF wird gegen ISO 14289-1 (PDF/UA-1) geprüft; die Prüfdokumente bestehen veraPDF ohne Abweichung.** Geprüft an Dokumenten mit Verknüpfung, Liste, Tabelle mit verbundenen Zellen, Fussnote, halbdurchsichtigem Rahmen, Doppelseite, Rahmen mit Hintergrundfarbe, Kontur, Spaltenlinie und Schatten.
- Die Kennzeichnung steht nur auf einer Datei, die die Prüfung besteht. Fällt sie, sagt das Programm beim Export, warum.
- Ein Textrahmen mit Hintergrundfarbe, Kontur, Spaltenlinie oder Schatten ergab bisher eine Datei, die sich barrierefrei nannte und es nicht war. Diese Malerei ist jetzt als Schmuck ausgewiesen.
- Ein Sprung in der Überschriftenfolge nimmt der Datei die Kennzeichnung, statt nur einen Hinweis zu zeigen.
- Verknüpfungen stehen im Strukturbaum und tragen eine Beschreibung. Eine Verknüpfung über einen Zeilenumbruch bleibt eine einzige, mit mehreren Feldern statt zwei Verweisen.
- Aufzählungen und nummerierte Listen des Programms kommen als Liste mit Einträgen an, nicht als lose Absätze, auch ohne dass jemand die Rolle von Hand setzt.
- Ein halbdurchsichtiger Rahmen zerriss bisher den Baum für seinen ganzen Inhalt; jetzt hängt auch er darin.
- Verbundene Tabellenzellen sagen im PDF, über wie viele Spalten und Zeilen sie gehen.
- Der Trennstrich am Zeilenende steht im PDF als weicher Trennstrich, damit ihn ein Vorlesegerät von einem echten Bindestrich unterscheiden kann.
- Und das Taggen verändert das Satzbild nicht mehr: getaggt und ungetaggt ergeben Zeichen für Zeichen dieselbe Datei.
- Kolumnentitel von der Musterseite gelten als Seitenzahlbeiwerk, nicht als Inhalt; Bildlegenden als Legende; eine Vektorgrafik mit Alternativtext steht jetzt auch im Baum.
- Auf Doppelseiten stand die rechte Seite vor der linken. Jetzt nicht mehr.
- **Eine einzeln exportierte Seite trägt nur noch ihren eigenen Text.** Bisher stand der ganze Text der Gegenseite unsichtbar mit in der Datei: weggeschnitten, aber lesbar für jeden, der Text aus dem PDF entnimmt. Was über den Bund ragt, ist weiterhin da.
- Ein Sprung in der Überschriftenfolge (Ebene 1 auf Ebene 3) wird beim Export gemeldet.
Das Dokument weiss, was seine Teile bedeuten
- Jedes Absatzformat hat eine Rolle: Überschrift 1 bis 6, Fliesstext, Bildlegende, Zitat und weitere. Ohne Zutun kommt sie aus der Verzeichnisebene; von Hand gesetzt gewinnt sie, und am einzelnen Absatz lässt sie sich überschreiben.
- Bilder bekommen einen Alternativtext: am Bild selbst für alle Platzierungen, am Objekt überschreibbar. Ein Bild als «dekorativ» zu kennzeichnen heisst etwas anderes, als das Feld leer zu lassen.
- Tabellen kennen jetzt neben der Kopfzeile auch Kopfspalten links.
- Neue Palette «Lesereihenfolge»: in welcher Reihenfolge eine Seite gelesen wird, ist eine eigene Angabe und nicht mehr der Stapel. Vorbelegt mit den Textketten zuerst.
- Neu unter Datei › Dokument einrichten der Reiter «Barrierefrei» mit der Sprache des Dokuments.
- Die Druckvorstufe hat eine neue Kategorie «Barrierefreiheit» mit sechs Prüfungen, dazu das eingebaute Profil «Barrierefrei», in dem sie Fehler statt Warnungen sind.
Fussnoten aus Tabellen und unter mehreren Spalten
- Eine Fussnote lässt sich jetzt auch in einer Tabellenzelle setzen. Der Notentext steht unten in der Spalte, in der Reihenfolge der Zellen, und die Nummer zählt im Lauftext weiter.
- Bricht die Tabelle um, geht die Note mit ihrer Zeile auf die neue Seite.
- Neu je Rahmen: «Noten über die volle Rahmenbreite». Der Notenblock steht dann unter allen Spalten, und alle Spalten werden gleich weit gekürzt.
- Stehen Noten im Lauftext und in einer Tabelle, zählen sie jetzt in einer Reihe. Bisher liefen zwei Zählwerke über denselben Zahlen, und dieselbe Nummer kam zweimal vor.
- Eine Note in der Kopf- oder Fusszeile einer Tabelle wird gesetzt: einmal, nicht bei jeder Wiederholung der Zeile. Bisher stand nur die Nummer da, der Text nirgends.
- Eine Note in einer Zelle nimmt der Zelle keine Zeile mehr weg.
- Ein langer Notenblock über die volle Rahmenbreite überdruckt den Text nicht mehr. Passt er nicht, ist es sichtbar Übersatz.
- Beim Verbinden von Zellen zieht der Notentext mit dem Absatz um. Bisher blieb die Nummer stehen und zeigte ins Leere.
Der Farbproof zeigt nicht mehr ungefragt das Papier
- Der Farbproof simuliert jetzt nur noch den Farbumfang der Druckbedingung: Weiss bleibt Weiss. Wer sehen will, wie Papierweiss und Druckschwarz wirken, setzt den neuen Haken «Papier».
Kleinigkeiten
- Der SVG-Export brach bei gestrichelten Konturen ab. Das Strichmuster kommt jetzt so heraus, wie es am Bildschirm aussieht.
- Ein frisch gesetzter Haken in der Steuerungsleiste zieht die davon abhängigen Felder sofort nach.
Dokumente überleben einen Absturz
- Jede Änderung geht sofort auf die Platte, der vollständige Stand folgt gebündelt. Bricht der Server mitten in der Arbeit ab, ist nach dem Neustart alles da, was quittiert war; bisher fehlten die letzten Sekunden.
Sicherung und Wiederherstellung
- Ein Befehl legt Dokumente, Dateien, Versionen und Konten in ein Archiv, ein zweiter spielt sie zurück.
- Auf dem Server lädt die Verwaltung die Sicherung mit einem Knopf herunter.
- Ein Bericht zeigt Dateien, auf die kein Dokument und keine Version mehr zeigt, samt Alter und Platzbedarf. Gelöscht wird nichts.
Musterseiten im Buch
Die Dokumentenübersicht ist aufgeräumt
- Die Liste gliedert sich nach Heute, Diese Woche, Diesen Monat und Älter; man sieht auf einen Blick, was frisch ist, statt auf eine Wand gleicher Kacheln zu schauen.
- In der Listenansicht stehen Name, Seiten, Format und Geändert in ausgerichteten Spalten; über die Kopfzeile lässt sich sortieren. Auf schmalen Fenstern fallen die hinteren Spalten weg.
- Über der Liste stehen nur noch die Dinge, die man oft braucht; Seltenes wie «Neuer Ordner …» und «Stapelausgabe …» liegt im Menü «…». Auf dem Telefon belegt die Zeile damit eine Reihe statt drei.
- Die Suche sagt, wie viele Dokumente übrig bleiben, und aus einem leeren Ergebnis führt ein Weg zurück.
Offline und ohne Anmeldung bleiben Bilder und Schriften erhalten
- Ohne Konto oder offline findest du nach dem Neuladen deine hochgeladenen Bilder und Schriften wieder; bisher waren die Rahmen leer und die Schriften weg.
- Dieselben Dateien stehen jetzt auch für PDF-Export, Verpacken, Druckvorstufenprüfung und Bibliothek bereit; bisher schlug das im Offline-Betrieb still fehl.
- Der Platzbedarf im Browser lässt sich ansehen und aufräumen, und das Programm sagt, wenn der Browser den Speicher von sich aus räumen darf.
- Geht ein Offline-Dokument später auf den Server, reicht Medusa fehlende Dateien nach, und ein abgebrochener Versuch lässt sich wiederholen, ohne eine Kopie anzulegen.
Gemeinsames Arbeiten reagiert schneller
- In der Fassung ohne WebSocket erscheinen Änderungen der anderen jetzt sofort statt nach bis zu einer Sekunde. Die Anfrage bleibt offen, bis es etwas Neues gibt; sind zu viele Leute im selben Dokument, gilt weiter der bisherige Takt.
Nummerierte Listen zählen über Ketten und Buchteile weiter
- Eine benannte Liste kann über alle Textketten eines Dokuments weiterzählen und über die Teile eines Buchs hinweg; Abbildungs- und Tabellennummern laufen damit durch das ganze Werk, statt in jedem Kapitel wieder bei eins zu beginnen.
Pfadoperationen behalten ihre Kurven
- Addieren, Subtrahieren, Schnittmenge und «Überlappung ausschliessen» rechnen mit Bézierkurven statt mit abgetasteten Vielecken. Aus Kreis minus Quadrat wird ein Pfad mit wenigen Punkten, sauber bis in jede Vergrösserung und in den Druck.
Animationen werden Bild für Bild ausgegeben
- Der Videoexport rechnet jetzt so schnell, wie der Rechner kann, statt in Echtzeit aufzunehmen; vier Sekunden Animation brauchen unter einer Sekunde. Die Qualität bleibt gleichmässig, die Datenrate ist wählbar, Fortschritt und Abbrechen sind da.
- Kann ein Browser das nicht, sagt das Programm es und nimmt wie bisher in Echtzeit auf.
Gleichzeitig im selben Absatz schreiben
- Was zwei Leute gleichzeitig in denselben Absatz tippen, geht nicht mehr verloren: die Anschläge werden gegeneinander verschoben, statt dass der letzte gewinnt. Rückgängig nimmt nur die eigenen Schritte zurück und lässt fremde Änderungen stehen.
- Was weiterhin als Ganzes geschrieben wird und deshalb gleichzeitige Anschläge verdrängen kann: einen Absatz teilen oder zusammenfügen, Formate, Suchen und Ersetzen, Felder und Fussnoten.
Ausschiessen: Klebebindung, mehrere Seiten je Bogen, Nutzen
- Neben der Rückendrahtheftung gibt es jetzt die Klebebindung in Lagen, mehrere Seiten je Bogen und mehrfache Nutzen, mit Vorschau des Bogens, Schnitt- und Falzmarken, gerechnetem Bundzuwachs und Fräszugabe am Rücken.
- Der Bogen behält die Ausgabebedingung und die PDF/X-Kennzeichnung des Dokuments.
Ausgabe als EPUB und HTML
- Der gesetzte Text fliesst in Kapitel, Absatz- und Zeichenformate werden zu CSS, Bilder, Listen, Tabellen, Fussnoten und Querverweise kommen mit. Schriften werden nicht eingebettet, Flächen und Linien nicht mitgenommen; der Dialog sagt es vorher.
Datenzusammenführung für grosse Mengen
- Serienbriefe mit Tausenden Datensätzen laufen in einem einzigen Durchgang: 500 Datensätze brauchen drei Sekunden statt siebzig, und die Schrift liegt einmal in der Datei statt fünfhundertmal.
- Mit Fortschritt und Abbrechen, wahlweise in Blöcke zu mehreren Dateien aufgeteilt. Datensätze mit Übersatz oder fehlendem Bild stehen in einem Bericht.
Mehr Bildformate lassen sich platzieren
- Neu: AVIF, TIFF mit JPEG- oder ZIP-Komprimierung und in Kacheln, TIFF und PSD mit 16 bit sowie PSB.
- Graustufenbilder gehen jetzt in reinem Schwarz ins Druck-PDF statt im Vierfarbaufbau; das spart Farbe und vermeidet zu hohen Farbauftrag.
- HEIC sagt, dass die Datei vorher umgewandelt werden muss, statt stumm nichts zu tun.
Prüfprofile: Stufen je Prüfung, und sie gelten überall
- Jede Einzelprüfung lässt sich auf Fehler, Warnung, Hinweis oder aus stellen. Der Randabstand ist ein eigener Wert, Textprüfungen laufen auch in Tabellen, und der Farbauftrag wird am Objekt mit seinem Tonwert gemessen.
- Das gewählte Profil gilt im Bericht, in der Vorprüfung vor der Ausgabe, im Inspektor und im Buch. Sind Prüfungen abgeschaltet, heisst das Ergebnis nicht mehr «als PDF/X-4 bestanden», sondern nennt die Lücke.
- Das Profil reist mit dem Hausstil und mit «Formate laden …» mit.
Auf dem Tablet lässt sich arbeiten
- Zwei Finger zoomen und schieben die Ansicht, Griffe und Menüpunkte sind fingergross, die Menüleiste klappt auf schmalen Schirmen zu einem Knopf zusammen, und gelöste Paletten liegen als Blatt am unteren Rand.
- Schreibmarke und Textauswahl lassen sich an zwei Griffen ziehen.
Menüs aufgeräumt
- «Platzieren …» nimmt weiterhin alles; die doppelten Einträge für Film und Lottie sind weg.
- «Importieren» steht jetzt bei «Neues Dokument» und heisst auch so; es legt ein neues Dokument an, statt das offene zu ersetzen.
- Alle Verknüpfungsbefehle wohnen in einem Untermenü unter Datei und heissen «nachreichen» statt «hochladen».
- Neue Menüeinträge für Aufzählung und Nummerierung, Textumfluss, Bildeinpassung und «Gehe zu Seite …» (⌘J), dazu Blättern mit Umschalt und Bild auf/ab.
Grosse Dokumente laufen flüssiger
- Nach dem Blättern durch alle Seiten setzt der Text sofort weiter, statt eine Zehntelsekunde stillzustehen; Tippen kostet nur noch halb so viel Rechenzeit.
Buch: Abweichungen und Verzeichnisse
- Der Buchbericht weist aus, wo ein verknüpftes Objekt bewusst abweicht, und sagt, wo man es einzeln zurücksetzt.
- Buchweite Verzeichnisse nennen den Teil, wenn er seine Seiten selbst zählt.
Druckdaten folgen der Norm genauer
- PDF mit Deckkraft oder Füllmethoden lassen sich jetzt fehlerfrei weiterverwenden (ausgeschossen, platziert oder zusammengefügt).
- Sprungziele stehen in der Reihenfolge, in der Leseprogramme sie suchen.
- Die eigene PDF/X-Prüfung sieht genauer hin und meldet keine Fehler mehr, die es nicht gibt.
Kleinere Verbesserungen
- Querverweise auf die Absatznummer zeigen den Absatztext, wenn das Ziel keine Nummer hat, statt ein Fragezeichen, und sie ziehen mit, wenn sich die Nummerierung ändert.
- Listen aus Word behalten ihren Namen im Dokument: zwei Listen aus derselben Datei zählen getrennt weiter, auch nachdem man sie im Listendialog angefasst hat.
Englische Oberfläche: verwechselte Begriffe berichtigt
- In den Wörterbüchern stand mancher deutsche Begriff zweimal mit verschiedener Übersetzung; die zweite gewann still. Darum hiess «Fehler» im Prüfbericht «Bug» statt «Error», «Sperren» am Objekt «Block» statt «Lock» und «Lösen» einer Verknüpfung «Release» statt «Unlink». Alle 26 Verwechslungen sind bereinigt, und eine Prüfung verhindert neue.
- Wo derselbe deutsche Begriff zwei Dinge meint, heisst er jetzt eindeutig: im Meldeformular «Programmfehler», in der Kontenverwaltung «Konto sperren» und «Konto freigeben».
IDML-Import: Ränder, Rahmenoptionen und Textumfluss
- Die Seitenränder kommen jetzt von der Seite statt aus den Voreinstellungen der Datei. Wer sie im Ursprungsprogramm nachträglich geändert hat, bekam bisher die alten Werte; ebenso Spaltenzahl und Bundsteg.
- Der Abstand zum Rahmen kommt an: Er steht in der Datei als Liste, nicht als einzelner Wert, und wurde deshalb übergangen; vier Kanten, jede für sich.
- Beim Textumfluss kommen alle vier Kantenabstände mit, nicht nur der obere, dazu «nur links» und «nur rechts».
Listen aus Word und Markdown bleiben Listen
- Eine Word-Datei bringt ihre Aufzählungen und Nummerierungen jetzt als echte Listen mit: Ebene, Art und Zahlformat kommen aus der Datei, jede Nummernfolge wird eine eigene Liste. Bisher stand ein Aufzählungszeichen samt Tabulator als Text im Absatz und liess sich nicht mehr umstellen.
- Markdown ebenso: die Einrückung ergibt die Ebene, und eine Nummerierung, die nicht bei eins beginnt, beginnt auch im Layout dort.
Querverweise auf die Absatznummer
- Ein Querverweis kann jetzt die Nummer des Zielabsatzes zeigen: «Absatznummer», «Absatznummer und Text» oder «Absatznummer auf Seite N»; damit steht «siehe 3.2.1» im Text und zieht beim Aktualisieren mit.
Geteilte Links nennen ihre Adresse
- Die Vorschau eines geteilten Links trägt jetzt auch die Adresse des Dokuments, ohne den Schlüssel, der im Zwischenspeicher fremder Dienste nichts verloren hat.
Aufzählungszeichen und Nummerierung wie im Fachprogramm
- Die Lage lässt sich jetzt so setzen, wie man es aus Layoutprogrammen kennt: linker Einzug, Einzug der ersten Zeile (negativ ergibt den hängenden Einzug) und Tabulatorposition, an der der Text beginnt. Das Zeichen richtet sich links, zentriert oder rechts im Feld davor aus. Wer nichts umstellt, behält die bisherige Lage und denselben Umbruch.
- Das Aufzählungszeichen kommt aus einem Raster: neun eingebaute, dazu eigene, die man hinzufügt und wieder löscht. Sie liegen im Dokument und reisen mit dem Hausstil mit. «Text danach» bestimmt, was dem Zeichen folgt: mit ^t springt der Text auf die Tabulatorposition, ohne schliesst er unmittelbar an.
- Im Muster der Nummerierung wirkt ^t jetzt ebenfalls; die Vorgabe ist ^#.^t.
- Neu lässt sich einstellen, wann eine Ebene wieder bei eins beginnt: nach jeder höheren Ebene, erst nach einer bestimmten oder nie.
- Benannte Listen: mehrere Nummernfolgen im selben Text zählen unabhängig voneinander, etwa Kapitel und Abbildungen.
- Ein grosses Aufzählungszeichen macht die erste Zeile jetzt höher, statt die Zeile darüber zu überdrucken. Läuft das Zeichen über die Tabulatorposition hinaus, springt der Text auf den nächsten Tabulator des Absatzes; dieselbe Regel wie für jeden anderen Tabulator. Neben einem Bild mit Textumfluss und in sehr schmalen Spalten bleiben Zeichen und Text zusammen.
Inhaltsverzeichnis: nummerierte Absätze und erzwungene Zeilenumbrüche
- Bei nummerierten Überschriften lässt sich jetzt wählen, was im Verzeichnis steht: Nummer und Text, nur die Nummer oder nur der Text.
- Steht in einer Überschrift ein erzwungener Zeilenumbruch, wird er im Verzeichnis wie bisher zu einem Leerzeichen; neu lässt sich das abwählen, dann bricht der Eintrag an derselben Stelle um.
Nach einem Import: fehlende Bilder und Schriften nachreichen
- Ein IDML bringt nur die Namen von Bildern und Schriften mit, nicht die Dateien. Beim Öffnen fragt jetzt ein Dialog, ob du sie hochladen willst; er nennt, wie viele Bilder und welche Schriften fehlen, und führt zur Dateiauswahl. Wählst du «Später», findest du beides im Menü unter «Verknüpfte Bilder hochladen …» und «Fehlende Schriften hochladen …».
- Nachgereichte Schriften treten an die Stelle des Ersatzes: Jeder Absatz und jedes Format, das ursprünglich diese Schrift verlangte, bekommt sie über den Familiennamen zurück; Umbruch und Zeilenfall stimmen damit wieder.
Eine Musterseite für alle Teile eines Buchs
- In der Buchpalette gibt es «Musterseite in alle Teile …»: Ein Teil gibt die Musterseite vor, alle übrigen bekommen eine Kopie samt Verweis auf diesen Teil. Beim nächsten «Buch aktualisieren» ziehen sie Änderungen von selbst nach, und der Bericht sagt, welcher Teil wie viele Musterseiten nachgezogen hat.
Prüfprofile: auch die Auswahl, welche Prüfungen laufen
- Ein Prüfprofil der Druckvorstufe hielt bisher nur die Schwellen. Jetzt lässt sich darin auch abschalten, was geprüft wird, je Sachgebiet: Text, Bilder, Vektoren, Schriften, Farben, Transparenz, Lage und Anschnitt. Die Auswahl reist mit dem Profil und mit der Profildatei mit.
«Was ist neu» kommt nur noch bei neuen Hinweisen
- Das Fenster mit den Versionshinweisen merkte sich die Programmfassung und erschien darum nach jeder Lieferung wieder. Jetzt merkt es sich den Stand der Hinweise und meldet sich erst, wenn neue dastehen.
Oberfläche im Windows-Stil
Anmeldeseite: «Angemeldet bleiben» sitzt wieder richtig
- Das Häkchen ist wieder ein Kästchen, die Beschriftung steht daneben statt am rechten Rand, in allen vier Sprachen.
Vorschau, wenn man einen Dokumentlink teilt
- Wer einen Dokumentlink in einen Chat oder ein soziales Netz stellt, sieht dort jetzt den Namen des Dokuments und die erste Seite als Bild statt nur die nackte Adresse. Es genügt der Link selbst; das Dokument bleibt geschützt wie zuvor, und wer es öffnen will, meldet sich an wie bisher.
Passwort vergessen? Neu setzen per E-Mail
- Auf der Anmeldeseite gibt es jetzt «Passwort vergessen?». Man gibt Benutzernamen oder E-Mail-Adresse an und bekommt einen Link zugeschickt, mit dem sich in zwei Stunden ein neues Passwort setzen lässt. Der Link gilt einmal; das Zurücksetzen meldet alle bisherigen Sitzungen ab.
Anmelden auch mit der E-Mail-Adresse
- Beim Anmelden kann man jetzt entweder den Benutzernamen oder die hinterlegte E-Mail-Adresse eingeben; das Feld heisst neu «Benutzername oder E-Mail». Gross- und Kleinschreibung spielt bei der E-Mail keine Rolle.
IDML-Dateien: Schriften bleiben, Fehlendes wird gemeldet
- Beim Öffnen einer IDML-Datei behält Medusa jetzt die Schriften, die es kennt, und meldet die fehlenden, statt sie stillschweigend zu ersetzen. Nach dem Import steht oben, welche Schriften fehlen; ihr Originalname bleibt erhalten, damit Umbruch und Zeilenfall stimmen, sobald man sie hochlädt.
Fernöstlicher und thailändischer Zeilenumbruch
- Japanischer, chinesischer und thailändischer Text bricht jetzt richtig um, auch ohne Leerzeichen zwischen den Wörtern. Die wichtigsten Satzregeln gelten: ein schliessendes Zeichen, ein Komma oder Auslassungspunkte stehen nie am Zeilenanfang, nach einer öffnenden Klammer wird nicht umbrochen.
Ruhigerer Flatterrand
- Der Absatz-Setzer wägt jetzt auch bei linksbündigem, rechtsbündigem und zentriertem Satz den ganzen Absatz ab, nicht nur beim Blocksatz. Er trennt sparsamer und verteilt die Zeilen gleichmässiger; der Flatterrand wird ruhiger, ohne dass der Absatz länger wird.
Textumfluss mit vier Abständen und Seitenwahl
- Beim Umfliessen eines Objekts lassen sich der Abstand oben, unten, links und rechts jetzt einzeln einstellen, und man kann wählen, ob der Text nur links, nur rechts oder auf der breiteren Seite fliesst.
Suchen und Ersetzen auf Musterseiten und in Noten
- «Suchen und Ersetzen» durchsucht jetzt auch die Musterseiten sowie Fuss- und Endnoten. «Alle ersetzen» übergeht diese Texte nicht mehr.
Beobachtungsmodus für Admins
- Admins können unter Ansicht einen Beobachtungsmodus einschalten: Sie sehen ein laufendes Projekt live mit, ohne es zu verändern. Die anderen im Dokument sehen dabei einen deutlichen Hinweis «schaut zu» mit einem Auge statt des Mauszeigers; heimliches Mitlesen ist es also nicht.
Grafiken aus SVG mit ihren Ebenen
- Ein SVG lässt sich jetzt als bearbeitbare Grafik einfügen statt nur als Bild: Gruppen, Pfade, Flächen, Text und eingebettete Bilder werden einzelne Objekte, und der Ebenenbaum des SVG bleibt erhalten. Beim Platzieren fragt ein Dialog, ob bearbeitbar oder als ganzes Bild.
- Wer eine Grafik aus einem Zeichenprogramm kopiert und mit ⌘V (Strg+V) einfügt, bekommt sie ebenfalls zerlegt, sobald sie als SVG in der Zwischenablage liegt. Farben, Linienstärken, Deckkraft, Verläufe und runde Ecken kommen mit; was Medusa noch nicht übernimmt (etwa Schnittmasken oder Filter), steht danach in der Meldung.
Neuer Oberflächenstil «Windows»
- Neben Figma, Spectrum, Studio und Mac steht jetzt «Windows»: die Oberfläche im Stil einer Anwendung unter Windows 11 (Systemschrift, eckige Ecken, 32 Pixel hohe Bedienelemente, die blaue Linie unter dem Feld, in das gerade geschrieben wird, und die Auswahlmarke links neben der gewählten Zeile).
- Die Farben und Masse stammen aus den offenen Gestaltungsdateien von Windows selbst. Wer die Transparenzeffekte abschaltet, bekommt deckende Menüs.
Lange Dokumente, Formate, Vorschau
Lupe mit der Leertaste
- ⌘ (Strg) zusammen mit der Leertaste macht den Zeiger zur Lupe: Ziehen zoomt auf das aufgezogene Rechteck, ein Klick vergrössert, mit Alt verkleinert er. Die Leertaste allein verschiebt die Ansicht wie bisher, ⌘⇧ bleibt daneben bestehen.
- Auf dem Mac zuerst die Leertaste drücken und dann ⌘ dazu, sonst fängt Spotlight die Kombination ab. Verliert das Fenster den Fokus, bleibt die Hand nicht mehr hängen.
Neuer Oberflächenstil «Mac»
- Unter Fenster › Oberfläche steht neben Figma, Spectrum und Studio neu «Mac»: Medusa sieht damit aus wie eine native Anwendung auf macOS 27 (Systemschrift, Systemfarben, kapselförmige Knöpfe, durchscheinende Leisten und Paletten, deckende Leinwand).
- Farben und Masse stammen aus dem System selbst, nicht aus einer Nachempfindung. Wer in den Bedienungshilfen weniger Transparenz wählt, bekommt deckende Flächen statt Glas.
Ehrlicher Hinweis zu PDF/X-4
- Medusa ist ein Proof of Concept: Die PDF entstehen nach dem Aufbau von PDF/X-4 und werden vom Programm selbst geprüft, eine unabhängige Zertifizierung gibt es nicht. Der Hinweis steht jetzt im Exportdialog beim Standard PDF/X-4, im Ergebnis der PDF/X-Prüfung, im Buchbericht und unter Hilfe › Lizenzen und Werke Dritter, in allen vier Sprachen.
Lizenzen im Hilfe-Menü
- Hilfe › «Lizenzen und Werke Dritter …» zeigt die Lizenz des Programms, alle mitgelieferten Werke Dritter mit ihren Rechteinhabern und die vollständigen Lizenztexte zum Nachlesen.
Buch als ein PDF
- Das zusammengefügte Buch-PDF trägt den Titel und eine eigene Kennung des Buchs statt derer des ersten Teils. Seitenzahlen, Lesezeichen und Sprungmarken aller Teile stehen darin, auch Verweise aus einem Teil in einen anderen.
- Die Kennzeichnung als PDF/X-4 steht nur noch drin, wenn die fertige Datei die Prüfung besteht; sonst nennt der Buchbericht die Gründe. Schriften bekommen je Teil ein eigenes Untergruppen-Präfix.
- Teile mit verschiedenen Druckprofilen lassen sich nicht mehr zu einem PDF zusammenfügen, in der Stapelausgabe wie im Buch.
Ordner mit Unterordnern
- Die Dokumentübersicht zeigt die Ordner als Baum neben der Liste: «Alle Dokumente», «Ohne Ordner» und die eigenen Ordner eingerückt, jeder mit einer Zahl, welche die Unterordner mitzählt.
- Unterordner legst du mit dem «+» an der Zeile an, bis zu vier Ebenen tief. Dokumente ziehst du auf eine Ordnerzeile, Ordner ineinander, und auf «Ohne Ordner» holst du beides wieder heraus. Der Klappzustand bleibt.
- Beim Löschen eines Ordners bleiben die Dokumente: sie und die Unterordner rücken eine Ebene auf. Das Menü am Dokumentnamen im Editor zeigt denselben Baum.
Erweiterungen selber bauen
- Neu unter Hilfe › «Erweiterungen bauen …»: eine Seite, die zeigt, wie man Medusa mit eigenem JavaScript um Befehle und Paletten ergänzt, mit der vollständigen Schnittstelle und drei Beispielen zum Abschreiben.
Ordner direkt im Dokument
- Im Menü am Dateinamen lässt sich das offene Dokument einem Ordner zuweisen, in einen neuen legen oder wieder herausnehmen. Der Eintrag zeigt, wo es gerade liegt; die Übersicht sortiert es sofort ein.
Satz und Ausgabe behoben
- Zeilenformate: Zeilen mit unterschiedlich grossen Zeichenformaten halten die Spaltenbreite wieder ein; Wörter laufen nicht mehr ineinander. Gemessen liefen sie vorher bis 36 mm aus der Spalte, und der Wortabstand wurde bis ins Negative gestaucht.
- Fussnoten, die länger sind als die Spalte, werden geteilt und laufen in der nächsten Spalte weiter, statt aus dem Rahmen zu kippen.
- Fussnoten- und Endnotennummern zählen durch, auch wenn bedingter Text ausgeblendet ist; «Nicht vom nächsten trennen» und «Abstand zwischen Absätzen gleichen Formats» wirken über ausgeblendete Absätze hinweg.
- In der Separationsvorschau zeigen platzierte CMYK-TIFF und -PSD ihre eigenen Druckkanäle statt einer nachgerechneten Trennung; Bildschirm und Druck-PDF stimmen überein. Vorher wich die Platte bis 46 Prozentpunkte ab.
- Die Druckvorstufe prüft die Auflösung platzierter CMYK-TIFF und -PSD; der Hinweis zu platzierten PDF erscheint auch im Zusammendruck.
- Eine Sonderfarbe, die wie eine Prozessfarbe heisst, liegt in der Vorschau auf derselben Platte wie im PDF; zwei gleichnamige Sonderfarben ergeben eine Platte.
Formate aus einem anderen Dokument
- Beim Laden von Formaten reisen alle Verweise mit: Zeichenformate aus verschachtelten Formaten, GREP-Stilen, Zeilenformaten und Aufzählungen, Farben aus Absatzlinien, Hinterlegungen und Rahmen sowie die Verweise in Objekt-, Tabellen- und Zellenformaten. Neu gehen auch Verzeichnisformate, Bedingungen, Prüfprofile und die Vorgaben für Fussnoten, Endnoten und Grundlinienraster mit.
- Der Dialog zeigt, was sich ändert («Schriftgrad: 34 → 40»), und nimmt ein Format auf Wunsch unter eigenem Namen dazu, statt das gleichnamige zu ersetzen.
- Musterseiten, die auf einer anderen beruhen, gehen beim Aus- und Einlesen in beide Richtungen mit, samt der Objekte, die sie erben.
Import und Druckvorstufe
- Hinweise aus einem Import werden beim Öffnen des Dokuments einmal angezeigt und lassen sich wegklicken.
- Die Druckvorstufe meldet Strichbilder, die noch in der alten Form abgelegt sind und im Druck decken statt auszusparen.
- Text in Tabellenzellen folgt jetzt auch am Bildschirm der Regel «Schwarz überdrucken».
- Die Meldungen der PDF/X-Prüfung erscheinen in allen Sprachen.
Verknüpfte Objekte
- Du wählst, wer die veröffentlichten Objekte eines Dokuments lesen darf: alle, die die Dokumentkennung haben (Vorgabe), oder nur, wer Zugang zum Dokument hat. Bei «nur mit Zugang» zieht ein Buchlauf die Kopien nur noch für Leute nach, die die Quelle öffnen können; alle anderen Teile nennt der Buchbericht beim Namen, statt sie zu überspringen.
- Ein Objekt lässt sich in seinem Dokument als Quellobjekt veröffentlichen und danach in jedem anderen einsetzen: Es kommt als vollständige Kopie samt Text, Bildern, Schriften, Farben und Formaten und bleibt mit dem Original verbunden. Ändert sich das Original, ziehen alle Kopien nach, auf Knopfdruck oder bei jedem Buchlauf. Lage, Grösse, Drehung und Ebene gehören dem Dokument, in dem das Objekt steht.
- Eine Kopie ist gesperrt. Wer bewusst abweichen will, erklärt die Abweichung für einen Text: Er bleibt beim Aktualisieren, wie er ist, die Palette zählt die Abweichungen, und ein Klick verwirft sie wieder.
Einzelne Musterobjekte ausblenden
- Im Kontextmenü einer Seite lässt sich jedes einzelne Objekt der Musterseite für diese Seite ausblenden (das Logo auf dem Kapitelanfang, die Pagina auf dem Titel). Die Musterseite bleibt zugewiesen, auch wenn sie aus einem anderen Dokument stammt.
Buch: Formate angleichen und Verzeichnisse über alle Teile
- «Formate angleichen …» vergleicht Farbfelder, Absatz-, Zeichen-, Objekt-, Tabellen- und Zellenformate, Trennausnahmen und PDF-Vorgaben zwischen Buch und Teilen. Zeile für Zeile steht vorher da, was sich ändern würde: alt und neu, einzeln anhakbar. Würde aus einer Prozessfarbe eine Sonderfarbe, ist die Zeile abgehakt und gewarnt. Jeder Teil legt vorher eine Version an und übernimmt alles in einem Schritt.
- Ein Schalter in der Buchpalette, und Inhalts- und Stichwortverzeichnis sammeln die Einträge aller Teile mit ihren Buchseitenzahlen. Die Sprungmarken führen bei Bedarf in den anderen Teil.
Bilder aus fremden Systemen
- Bilder aus einem Ordner im Netz (WebDAV oder HTTP) oder aus Adobe Experience Manager Assets lassen sich im Layout platzieren. Die Datei wird ins Dokument geladen und merkt sich, woher sie kam; «Verknüpfung aktualisieren» holt später die neue Fassung. Adressen und Konten bleiben im Browser.
Erweiterungen
- Eigene Befehle im Menü und eigene Paletten, beschrieben in einer kleinen Datei. Der Code läuft abgeschottet und darf nur, was die Schnittstelle erlaubt; jede Änderung ist ein Schritt im Protokoll.
Musterseiten aus anderen Dokumenten
- Eine Musterseite lässt sich aus einem anderen eigenen Dokument übernehmen: Layout › «Musterseite aus anderem Dokument verknüpfen …» kopiert sie mit allem, was darauf liegt (Objekten, Texten, Bildern, Schriften, Farbfeldern und Formaten).
- Die Palette «Verknüpfungen» zeigt, ob die Quelle inzwischen weitergezogen ist, und frischt auf Knopfdruck auf; ein Rückgängig nimmt das zurück. Die Kopie bleibt im Dokument, auch wenn die Quelle gelöscht wird, und im Dokument steht nie ein Zugangsschlüssel.
Musterseiten aufeinander aufbauen
- Eine Musterseite kann auf einer anderen beruhen, bis zu vier Stufen tief. Was sie erbt, liegt unter ihren eigenen Objekten und kommt am Bildschirm wie im PDF mit. Eingestellt wird es in der Seitenpalette und in den Eigenschaften.
Zeilenformate als Liste
- Statt eines einzigen Zeichenformats für die ersten Zeilen lassen sich mehrere nacheinander setzen: erste Zeile in Kapitälchen, zweite kursiv, dritte farbig. Mit «Wiederholen» fängt die Liste nach dem letzten Eintrag wieder von vorne an.
Formate aus einem anderen Dokument laden
- Der neue Befehl im Menü Text listet die eigenen Dokumente und zeigt vor dem Übernehmen, was neu ist, was abweicht und was gleich bleibt. Medusa übernimmt nur, was angehakt ist, in einem Schritt, mit einem Rückgängig.
Abweichungen auch bei Zeichenformaten sichtbar
- Weicht markierter Text vom Zeichenformat ab, steht hinter dem Namen ein «+», in der Steuerleiste, in den Eigenschaften und neu auch in der Formateliste.
Eigene Prüfprofile in der Druckvorstufe
- Die Schwellen für Bildauflösung, Haarlinien, kleine Schrift, Farbauftrag und Falzabstand stehen in einem benannten Profil. Eingebaut ist «Vorgabe» mit den bisherigen Werten; eigene Profile lassen sich sichern, weitergeben und wie die PDF-Vorgaben aus einer Datei laden.
Ordner für die eigenen Dokumente
- Auf der Startseite lassen sich eigene Ordner anlegen, umbenennen und löschen. Dokumente ziehst du auf einen Ordner oder schickst sie per Rechtsklick über «Verschieben nach …» hinein.
- Über der Liste stehen «Alle Dokumente», «Ohne Ordner» und die eigenen Ordner mit Zähler; ein Klick filtert, Suche und Sortierung wirken weiter mit. Einen Ordner zu löschen löscht keine Dokumente; sie stehen danach unter «Ohne Ordner». Die Ordner gehören der jeweiligen Person.
Buchdateien
- Mehrere Dokumente lassen sich als Buch führen: Datei › Buch anlegen, dann sammelt die Palette «Buch» die Teile. «Buch aktualisieren» vergibt durchgehende Seitenzahlen über alle Teile; auf Wunsch beginnt jeder Teil auf einer ungeraden Seite, und fehlt dafür eine Vakatseite, sagt es der Bericht und hängt sie erst auf Knopfdruck an.
- «Buch ausgeben» liefert ein PDF für das ganze Buch oder ein ZIP mit einem PDF je Teil; «Buch prüfen» vergleicht Format, Anschnitt, Druckprofil, Sonderfarben und Seitenzahl über alle Teile.
- Im Buch steht nur, welche Dokumente dazugehören, nie ein Zugangsschlüssel.
Bedingter Text
- Textstellen lassen sich Bedingungen zuweisen und ein- oder ausblenden: Ausgeblendetes wird nicht gesetzt und nicht exportiert, der Satz fliesst sofort neu. Bedingungssätze schalten mehrere Bedingungen in einem Schritt.
- Am Bildschirm zeigt eine Wellenlinie oder eine Farbmarke, was bedingt ist; im PDF steht sie nie. Suchen, Rechtschreibung und Verzeichnisse übergehen ausgeblendeten Text.
Vorschau
- Separations- und Überdrucken-Vorschau lesen jetzt die Druckdaten selbst: CMYK-Bilder behalten ihre Kanalwerte, RGB-Bilder gehen über ihr eingebettetes Profil, Graustufenbilder stehen nur auf der Schwarzplatte. Gemessen weicht die Platte am Bildschirm noch um höchstens 1 % vom Druck-PDF ab, vorher waren es bis 51 %.
- Bei platzierten PDF sagt die Vorschau, dass sie deren Platten nicht genau zeigt, statt sie zu raten.
Tabellen- und Zellenformate
- Tabellen und Zellen lassen sich als benannte Formate sichern und wiederverwenden: Ein Klick in der Palette «Formate» überträgt Linien, Flächen, Wechselfarben und Abstände, «Aus Auswahl neu definieren» zieht alle Tabellen mit diesem Format in einem Schritt nach.
- Objektformate bekommen ein Basisformat und ein Folgeformat und zeigen mit «+», wenn ein Objekt von seinem Format abweicht.
Inhaltsverzeichnis
- Verzeichnisse folgen benannten Verzeichnisformaten: Titel mit Absatzformat, je aufgenommenem Absatzformat die Ebene, das Eintragsformat, die Lage der Seitenzahl (danach, davor oder ohne), die Trennung (Tabulator, Füllzeichen oder eigene Zeichen) und je ein Zeichenformat für Seitenzahl und Trennung.
- Einträge einer Ebene lassen sich alphabetisch sortieren oder aneinanderreihen; wählbar sind Text auf ausgeblendeten Ebenen, Absatznummern und Lesezeichen im PDF. Die Lesezeichen folgen derselben Gliederung.
Fussnoten und Endnoten
- Fussnoten haben eigene Optionen fürs ganze Dokument: Zahlformat (1, i, I, a, A oder die Reihe *, †, ‡, §), Startzahl, Neubeginn auf jeder Seite, in jedem Abschnitt oder Textabschnitt, Präfix und Suffix, Absatzformat der Note, Zeichenformat des Zeichens und Abstände. Einzelne Rahmen dürfen weiterhin abweichen.
- Die Trennlinie über den Fussnoten lässt sich abschalten und in Stärke, Farbe, Ton, Länge, Versatz und Art einstellen, am Bildschirm wie im PDF. Auf Wunsch stehen die Fussnoten am Ende des Textabschnitts.
- Neu gibt es Endnoten mit eigenem Bereich und «Endnoten aktualisieren».
Ebenen und Objekte
- In der Ebenenliste lassen sich Gruppen auf- und zuklappen, Objekte in Gruppen ziehen und einzeln ausblenden.
- Ebenen bekommen eine wählbare Farbe und lassen sich als «nicht drucken» festlegen.
- Objekte können als Ganzes überdrucken (Fläche und Kontur) und als «nicht drucken» gesetzt werden: am Bildschirm sichtbar, aber nicht im PDF, PNG oder SVG.
Prüfdokument Druckvorstufe
- Ein neues Beispiel auf der Startseite: 15 Seiten, je eine Prüfung mit Legende (Sonderfarben in CMYK, Lab und RGB, Verläufe, Überdrucken, Deckkraft und Füllmethoden, Aussparungs- und isolierte Gruppen, Strichbild mit 1200 ppi, 16-bit-Bilder, Adobe RGB, sRGB mit Alpha, CMYK-JPEG, platzierte PDF, Schatten und weiche Kanten in Sonderfarbe, Schriften, Anschnitt, Marken und gemischte Seitenformate). Zum Öffnen, Exportieren und Nachmessen in der Ausgabevorschau oder an der Druckmaschine.
Sprache und Umbruch
Sprache
- Sprache pro Textrahmen: Die Sprache eines Textes wird aus ihm selbst erkannt (16 Sprachen, dazu Kyrillisch und Griechisch) und bestimmt Silbentrennung und Rechtschreibung. In der Rahmenpalette lässt sie sich fest wählen, einzelne Absätze können abweichen. Trennmuster gibt es jetzt für 25 Sprachen, Wörterbücher für Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch.
Typografie
- Formate wie im Profisatz: Zeichenformate bauen auf einem Basisformat auf und kennen alle Zeichenattribute; Absatzformate haben ein Folgeformat (nach Enter geht es z. B. vom Titel in den Grundtext) und ein Zeilenformat (die erste Zeile etwa in Kapitälchen); verschachtelte Formate zählen auch Sätze, kennen «bis ausschliesslich» und wiederholen sich bis zum Absatzende.
- Neue Zeichenattribute unter «Zeichen erweitert»: horizontal und vertikal skalieren, Neigung, Kontur mit Farbe und Stärke, Zeichenhintergrund, Unter- und Durchstreichen mit Stärke, Versatz, Farbe und Art (voll, gestrichelt, gepunktet, doppelt), «Keine Trennung» und Sprache je Zeichen. Dazu Knöpfe für Kapitälchen, hoch- und tiefgestellt; Kapitälchen echt aus der Schrift, wo sie welche hat, sonst nachgebildet.
- Gross- und Kleinschreibung ändern: VERSALIEN, gemeine Buchstaben, Erster Buchstabe Gross, Satzanfang gross.
- «Texte reinigen» arbeitet nach den Regeln der Bundeskanzlei, des Dudens und der französischen Typografie: schmale geschützte Räume bei «z. B.», vor Einheiten, Prozent und Währung, bei «S. 12», «§ 5», «1. Januar»; einfache Anführungszeichen ‹…›; Apostroph auch in «Rock ’n’ Roll» und «l’été»; Bis-Strich nur zwischen Zahlen (Telefonnummern und Daten bleiben); «20.–»; Uhrzeit «14.30 Uhr»; Zahlen ab fünf Stellen gegliedert; im Französischen schmale geschützte Räume vor ; ! ? und in « ». Jeder Absatz nach seiner Sprache.
- Typografische Anführungszeichen schon beim Tippen, passend zur Sprache des Absatzes (Text › Typografische Anführungszeichen).
- Keine Zeile beginnt mehr mit einem Gedankenstrich oder einer Auslassung, und «10–20» bricht nicht um.
- Neue Vorgaben: mindestens zwei Zeilen am Absatzanfang und -ende (keine Schusterjungen und Hurenkinder), Titel bleiben beim folgenden Text, Nachsilbe mindestens drei Buchstaben, Aussensteg grösser als der Bund.
- Sonderzeichen-Menü mit allen Leerräumen, geschütztem Trennstrich, Geviertstrich, Minus, Malzeichen, bedingtem Umbruch und «Ligatur hier auflösen»; fehlt ein Zeichen in der Schrift, springt ein gleichwertiges ein.
- Kerning über Formatwechsel: Wechselt zwischen zwei Buchstaben nur die Farbe oder ein anderes Zeichenattribut, gilt das Kerningpaar der Schrift trotzdem. Bisher setzte etwa «To» mit farbigem «T» wie ohne Kerning.
- Manuelles Kerning zwischen zwei Zeichen: Alt+←/→ am Cursor (20/1000 Geviert, mit Cmd 100), mit Markierung ändert es die Laufweite; dazu das Feld «KP» in der Zeichenpalette. Cmd+←/→ springt wortweise. Der Wert geht ins PDF und ins IDML.
- Leerräume wie im Profisatz: Geviert, Halbgeviert, Drittel-, Viertel-, Sechstel-, Achtel- und Haarleerzeichen, Ziffern- und Interpunktionsleerzeichen, geschützter und schmaler geschützter Leerschlag. Jeder hat die richtige Breite, auch wenn die Schrift ihn nicht kennt; kein Kästchen mehr. Geschützte brechen nicht um, feste bleiben im Blocksatz fest, der geschützte Leerschlag dehnt sich wie ein normaler.
Seiten und Druckbögen
- Klappen, Altarfalz und Wickelfalz: Seiten lassen sich an den vorherigen Druckbogen anfügen (Rechtsklick in der Seitenliste › An vorherigen Druckbogen anfügen), auch links vom Bund. Angefügte Seiten zählen in doppelseitigen Dokumenten nicht mit; ungerade Seiten bleiben rechts, die Klappe heisst z. B. «3a».
- Seiten mit eigenem Format (Rechtsklick › Seitenformat …), mit Knöpfen für Einklappseiten 2 oder 3 mm schmaler. Auf linken Seiten behalten die Objekte ihren Abstand zum Bund; Musterobjekte haften an der nächsten Seitenkante.
- Seiten, die nicht dem Dokumentformat entsprechen, tragen einen Hinweis: ein Schild mit ihrer Grösse über der Seite und «≠» in der Seitenliste.
- Im PDF hat jede Seite ihre eigenen Seitenboxen. Neu: «Bögen mit Klappen als Bogen, übrige Seiten einzeln»; so wie Druckereien Umschlag und Innenteil haben wollen. Falzlinien an jeder inneren Kante des Bogens, IDML übernimmt Formate und Klappen.
Falzprodukte
- Falzarten als Vorlage im Seitenformat: Wickelfalz (je Einklappstufe 2 mm schmaler), Zickzackfalz (gleich breit) und Klappenbroschur legen Aussen- und Innenseite als Druckbögen an. Die Breiten sind Startwerte, jede Teilseite lässt sich danach ändern. Dazu ein Rechner für die Rückenbreite aus Seitenzahl, Grammatur und Papiervolumen.
- Faltvorschau: Fährt die Maus über einen Falzbogen in der Seitenliste, klappen die Teilseiten ein.
- Die Druckvorstufe warnt bei Text im Falz oder weniger als 4 mm davor und wenn die Breiten nicht zur Falzart passen.
- PDF: gestrichelte Falzmarken ausserhalb des Anschnitts, Schnitt- und Falzmarken in Passerfarbe (auf allen Platten, auch Sonderfarben), Seitenbeschriftungen mit den Seitenzahlen des Dokuments. Die PDF/X-Prüfung kontrolliert, dass Endformat, Anschnitt und Medienformat ineinander liegen.
- «Pagina aus» je Seite (Rechtsklick in der Seitenliste): Die Seitenzahl aus der Musterseite entfällt, gezählt wird weiter.
Variable Schriften
- Variable Schrift direkt am Text (Text › Variable Schrift am Text, oder «Griffe am Text» im Panel): Um den markierten Text liegt ein Kasten mit Griffen. Das Quadrat an der Ecke zieht die Breite, der Stiel darunter das Gewicht, der Kreis auf dem Bogen die Neigung, das Lesezeichen die optische Grösse. Eigene Achsen wie Kontrast oder Rundung bekommen freie Griffe, alle weiteren stehen als Ziehschilder darunter. Umschalt zieht fein, Doppelklick setzt zurück, ein Zug ist ein Schritt beim Rückgängigmachen.
- Einstellungen speichern: die aktuellen Achsen unter einem Namen ablegen und mit einem Klick wieder anwenden, am Text oder im Menü der benannten Instanzen. Die Einstellungen gehören zum Dokument.
- Neues Beispiel «Variable Schriften» auf der Startseite: Roboto Flex mit 13 Achsen und Source Serif 4 mit automatischer optischer Grösse.
Satz
- Umbruchzeichen (Text › Umbruchzeichen): Spalten-, Rahmen- und Seitenumbruch sowie Umbruch auf die nächste ungerade oder gerade Seite. Ein Absatz kann auch selbst auf der nächsten ungeraden oder geraden Seite beginnen.
- Neue Absatzoptionen: «Mit vorherigem» zusammenhalten, gleicher Abstand zwischen Absätzen desselben Formats, letzte Zeile im Blocksatz links, zentriert oder rechts, Trennung über Spalten hinweg abschaltbar.
- Trennausnahmen (Text › Trennausnahmen …): pro Sprache eigene Trennstellen festlegen oder Wörter ganz von der Trennung ausnehmen; die Liste gehört zum Dokument.
- Der bedingte Zeilenumbruch bricht jetzt ohne Trennstrich und ohne Breite.
- Mehr OpenType: Zähler und Nenner, wissenschaftlich tiefgestellt, Titelschriftvarianten, Versalausgleich, Unicase, historische Formen und Ligaturen, Anfangs-, Mittel- und Endformen und bis zu 20 Zeichenvarianten; Medusa zeigt nur an, was die Schrift kann.
Tempo
- Grosse Dokumente reagieren deutlich schneller: Im Test mit 500 Seiten braucht ein Tastendruck statt 750 nur noch rund 220 ms bis zum Bild, herausgezoomt zeichnet ein Bild in 17 statt 700 ms, und der Speicher sinkt von über 500 auf rund 150 MB. Beim Tippen geht nur noch der geänderte Absatz über die Leitung statt des ganzen Textabschnitts.
- Tippen in langen Textketten: Medusa bricht nur den bearbeiteten Absatz neu um; alle übrigen behalten ihre Zeilen und rücken nur an ihre neue Stelle, mit genau demselben Satz wie bisher. Im Test mit 500 Seiten braucht ein Tastendruck statt rund 190 nur noch rund 35 ms bis zum Bild; auch das erste Setzen einer Kette ist schneller, und grosse Dokumente müssen nach vielen Änderungen nicht mehr alles auf einmal neu setzen.
- Änderungen an Grösse und Lage von Hoch-, Tiefgestellt und Kapitälchen in den Dokumentvorgaben wirken sofort, ebenso ein verschobener Satzspiegel beim Grundlinienraster.
Oberfläche
- Die Startseite ist eine Übersicht wie in einer App: oben eine schmale Leiste mit Suche, «Neues Dokument» und «Importieren», gleich darunter die eigenen Dokumente, als dichte Kacheln oder als Liste, neueste zuerst oder nach Name. Jede Karte zeigt Seitenzahl, Format, wann zuletzt bearbeitet und ob der Link nur zum Kommentieren oder Ansehen geteilt ist. Vorlagen und Formate folgen darunter, kleiner.
- Tastatur: «/» springt in die Suche, Enter öffnet den ersten Treffer, die Pfeiltasten wandern durch die Dokumente.
- Neue Symbole: ruhige, dünne Linien in einem Guss, vom Werkzeug bis zur Tabellenlinie. Einzüge, Abstände und Initialen in der Steuerungsleiste haben jetzt eigene Symbole statt Pfeilzeichen.
- Einstellungen enthalten nur noch, was für dich in diesem Browser gilt: zwei Reiter, Allgemein und Übersetzung. Was für alle im Dokument gilt, steht unter Datei › Dokument einrichten.
- Dokumentname und «Seite 1 von 5» stehen oben in der linken Spalte über den Seiten; die Kopfzeile ist frei für die Menüs.
- Aufgeräumte Menüs: Schriften nur noch unter Text, «Dokument übersetzen» unter Text, «Werkzeugleiste links» unter Fenster, keine doppelten Einträge im Logo-Menü.
- Tastenkürzel: ⌘, öffnet die Einstellungen, ⌥⌘2 das geteilte Fenster, ⌘P das Exportieren; ⌘[, ⌘] und ⌘D führen nicht mehr aus dem Dokument; ⌥⌘L und ⌥⌘Ü greifen auch auf dem Mac.
- Neues Menü «Layout»: Seiten hinzufügen, duplizieren und löschen, Nummerierung und Abschnitt, Seitenformat, Musterseite anwenden, Hilfslinien; bisher nur im Kontextmenü der Seitenliste. Datei ist in klare Blöcke geordnet: Einrichten, Platzieren, Prüfen und Verpacken, Exportieren, Versionen und Teilen.
- Menü am Dokumentnamen: der Pfeil neben dem Namen zeigt, was das Dokument als Ganzes betrifft (Umbenennen, Dokument einrichten, Farbeinstellungen, Teilen, Freigabe, Versionen, Exportieren, Druckvorstufe, Verpacken).
- Die Liste der Tastenkürzel entsteht aus den Menüs und ist damit immer vollständig; ⇧⌘[ und ⇧⌘] greifen wieder.
- «Dokument einrichten» hat Reiter: Seite, Raster (Grundlinienraster und Farben der Hilfslinien), Farbe (Druckprofil, RGB-Arbeitsfarbraum) und Interaktiv. «Farbeinstellungen …» öffnet direkt den Reiter Farbe. Medusa übernimmt nur, was du im Fenster geändert hast; was andere gleichzeitig ändern, bleibt stehen.
- Dokument duplizieren und löschen direkt im Menü am Namen: die Kopie nimmt alle Bilder mit, aber keine Versionen und Kommentare; auch wer nur ansehen darf, kann sich mit Konto eine eigene Kopie ziehen. Löschen dürfen die Person, die das Dokument angelegt hat, und Admins.
- Layout › Musterseite anlegen und bearbeiten; Datei führt in der Reihenfolge der Druckvorstufe (aufräumen, prüfen, exportieren, abgeben) und zurück zur Übersicht. Grundlinienraster und Farben der Hilfslinien stehen nur noch in Dokument einrichten › Raster.
- Beim ersten Öffnen fragt Medusa, welche Oberfläche (Figma, Spectrum, Studio) und welche Darstellung (wie System, hell, dunkel) du willst; die Wahl wirkt sofort.
- Die Übersicht hat wieder eine dunkle Kopfzeile mit Medaillon, halb so hoch wie früher.
- Der Dokumentname steht fett ganz oben in der linken Spalte, Seiten und Ebenen darunter; umbenennen durch Anklicken des Namens.
- Mehr Luft in der Steuerungsleiste, grössere Knöpfe an schwebenden Paletten.
- Ebenen: die ganze Zeile lässt sich ziehen, umbenennen per Doppelklick, Auge und Schloss sind immer zu sehen. Objekte in der Liste per Ziehen vor oder hinter andere legen oder in eine andere Ebene schieben, und jedes Objekt einzeln mit dem Auge aus- und einblenden; ausgeblendet erscheint es weder am Bildschirm noch im PDF.
- Seiten koppeln per Ziehen: eine Seite in der Seitenliste auf eine andere ziehen und kurz halten, dann hängt sie an deren Druckbogen.
- Admins ordnen die Dokumentliste nach Person, mit einer Zwischenzeile je Person.
- Neue Palette «Farbfelder»: Fläche und Kontur oben wählen, Farbe auf Rahmen oder Text anwenden, Farbton, Fläche und Kontur tauschen, [Ohne], [Papier], [Schwarz] und alle eigenen Felder; Doppelklick bearbeitet.
- Eckenoptionen (Objekt › Eckenoptionen …): Grösse und Form je Ecke (gerundet, abgeschrägt, eingelassen, nach innen gerundet), am Bildschirm, im PDF, SVG und IDML.
- Kompaktere Dialoge: «Neues Dokument» und «Dokument einrichten» mit Beschriftung links, Gruppen Seite, Ränder, Spalten und Anschnitt, Hoch- und Querformat per Knopf, verkettete Ränder und einer kleinen Vorschau der Seite.
Konto
- Das eigene Konto lässt sich löschen: im Menü unter dem eigenen Namen › Konto löschen. Vorher zeigt ein Dialog, welche Dokumente mit verschwinden; gelöscht wird erst mit Passwort und dem eingetippten Benutzernamen. Die letzte Admin-Person kann sich nicht selbst löschen.
- Wer sein Passwort ändert, meldet damit alle anderen Sitzungen dieses Kontos ab.
- Rückmeldungen auch ohne Konto: Unter /ideen lassen sich Ideen, Wünsche und Fehler einreichen, wahlweise mit E-Mail-Adresse für Rückfragen.
- «PDF/X-4» steht nur noch im PDF, wenn die Datei die Bedingungen erfüllt: Farben in CMYK umgewandelt, keine Verknüpfungen, Formularfelder oder Filme, Druckprofil eingebettet. Sonst entsteht das PDF ohne Kennzeichnung, und der Export sagt, warum.
- Farbproof und Separationsansicht am Bildschirm wirken nicht mehr auf den Export.
- Schlagschatten und weiche Kanten bleiben im Druck-PDF in ihrer Farbe: 100 % Schwarz bleibt reines Schwarz, eine Sonderfarbe bleibt eine eigene Platte. Nur die Form des Schattens und der Verlauf der Kante sind gerastert (300 ppi), das Objekt selbst bleibt Vektor. Schatten multiplizieren, am Bildschirm wie im PDF, und sparen darunterliegende Farben nicht mehr aus.
- Deckkraft und Füllmethoden wirken auf das Objekt als Ganzes: Fläche und Kontur bei 50 % decken sich nicht mehr doppelt, am Bildschirm wie im PDF.
- Überdrucken gilt nur noch für Fläche bzw. Kontur, nicht für Text und Bilder im selben Rahmen; Weiss überdruckt nie.
- RGB-Bilder werden mit ihrem eigenen Farbprofil in das Druckprofil des Dokuments umgerechnet, Bilder ohne Profil im RGB-Arbeitsfarbraum des Dokuments. CMYK-JPEG bleiben unverändert.
- Platzierte PDF: Vorschau ohne Kommentare und mit durchsichtigem Grund, Seiten mit JPEG-2000-Bildern und asiatischer Schrift erscheinen vollständig; im Druck-PDF gilt der sichtbare Ausschnitt und die Drehung der Seite. «PDF/X-4» steht nur noch im PDF, wenn die fertige Datei die Prüfung ohne Fehler besteht.
- Farbproof mit Papierweiss und Druckschwarz, jetzt auch für CMYK-Farben.
- 100 % Schwarz überdruckt nach Farbwert, auch in eigenen Farbfeldern; Sonderfarbnamen mit Umlauten kommen richtig an.
- Die PDF/X-Prüfung ist strenger: RGB in Bildern, Flächen, Verläufen und Transparenzgruppen ist ein Fehler, überdrucktes Weiss und eingebettete Dateien werden gefunden. Hochgeladene Profile wie PSO Coated v3 werden ihrer Druckbedingung zugeordnet.
Export
- Neuer Exportdialog: oben die Vorgabe und der Standard (keiner oder PDF/X-4; der sperrt, was dort nicht erlaubt ist), darunter die Reiter Allgemein, Marken und Anschnitt, Ausgabe und vor dem Herunterladen eine Zusammenfassung mit Warnungen.
- Vorgaben gehören jetzt zum Dokument: Wer sie speichert, stellt sie dem ganzen Team zur Verfügung, rückgängig machen inklusive. Sie lassen sich als Datei sichern und laden, reisen mit dem Brandkit und stehen in der Ausgabe-Automatik zur Wahl.
- Marken mit Schnittmarken, Passkreuzen, Seiteninformationen und Falzmarken, Stärke 0,125 bis 0,5 pt und Versatz in Millimetern; Anschnitt wie im Dokument oder mit eigenen Werten für oben, unten, innen und aussen, auf linken Seiten gespiegelt.
- Ausgabe nach sRGB für den Bildschirm (ohne CMYK im PDF), Sonderfarben auf Wunsch in Prozessfarben, jede Seite als eigenes PDF im ZIP mit Namensmuster, Öffnungsansicht und Vollbild, Hyperlinks, Lesezeichen sowie Formulare und Medien einzeln wählbar. Titel und Sprache stehen immer im PDF.
- Das PDF entsteht im Hintergrund: Der Dialog schliesst sofort, man arbeitet weiter, und die Datei kommt, sobald sie fertig ist.
Druckvorstufe nachgeschärft
- Verläufe zwischen Sonder- und Prozessfarben mischen im Zusammendruck wie am Bildschirm.
- 100 % Schwarz überdruckt nicht in transparenten Gruppen; die Plattenansicht folgt derselben Regel.
- Strichbilder (1 bit) drucken nur ihr Schwarz, Weiss bleibt durchsichtig; Graustufenbilder erscheinen in der Plattenansicht nur auf Schwarz.
- Sonderfarben mit Namen wie «Cyan» oder «All» werden beim Import zu Prozessfarben.
- Die PDF/X-Prüfung findet mehr: Passerfarbe im Endformat, fehlerhafte Mehrkanal-Farben, überdrucktes Weiss auch in Sonderfarben.
- Lab-Sonderfarben auf P3-Bildschirmen in voller Sättigung.
Platzierte PDF
- Platzierte PDF zeigen überdruckende Sonderfarben und Lackplatten in der Vorschau richtig, statt darunterliegende Farben zu verdecken.
- Fehlerhafte, geschützte oder leere Seiten melden sich mit einem Hinweis und einem Platzhalter, statt still zu fehlen.
Sonderfarben
- Verläufe mit Sonderfarben bleiben im PDF auf ihrer eigenen Druckplatte, auch zwischen Sonder- und Prozessfarben.
- Sonderfarben lassen sich in Lab oder RGB anlegen und gehen mit ihrem Lab-Wert ins PDF. Wechselt das Druckprofil, wird ihr CMYK-Ersatz neu gerechnet.
- Reservierte Namen wie «Cyan» sind gesperrt; die PDF/X-Prüfung meldet Sonderfarben mit gleichem Namen, aber verschiedenem Ersatz.
Druck-PDF
- «Schwarz überdrucken» gilt jetzt auch für Flächen und Konturen in 100 % Schwarz, nicht nur für Text. Papierweiss spart weiterhin aus, transparente Objekte bleiben unverändert.
- Strichbilder (1-bit-PNG, Schwarzweiss-PNG mit Palette, 1-bit-TIFF) kommen in voller Auflösung, scharf und nur auf der Schwarzplatte ins PDF.
- 16-bit-TIFF lässt sich platzieren und wird auf 8 bit reduziert; bei 16-bit-PNG meldet der Export die Reduktion.
Bildschirmfarben
- Auf Bildschirmen mit weitem Farbraum (Display P3) zeigt die Arbeitsfläche CMYK-Farben, Farbproof und Überdruckenvorschau in voller Sättigung, statt sie auf sRGB zu beschneiden.
Druckprofile
- Mitgeliefert werden jetzt die Standardprofile der ECI: ISO Coated v2 300 % (FOGRA39) und PSO Uncoated ISO12647 (FOGRA47), dazu ISO Newspaper 26 (IFRA26) für Zeitungsdruck. Bilder und RGB-Farben werden damit so separiert wie in den gängigen Programmen mit denselben Profilen.
Arbeiten auf der Seite
- Mit gedrückter Alt-Taste gezogen entsteht ein Duplikat, das Original bleibt stehen, auch wenn Alt erst während des Ziehens dazukommt. Ein Rückgängig nimmt beides zurück.
- Textrahmen-Optionen kompakt: kleine Gruppen in zwei Spalten; Einstellungen, die an einem Häkchen hängen, erscheinen erst, wenn es gesetzt ist.
- Die Palette Farbfelder zeigt wieder bei jedem Feld, ob es Vollton, CMYK, RGB oder ein Verlauf ist.
Verknüpfungen und Dateiformate
- Die Palette «Verknüpfungen» zeigt alle platzierten Bilder und PDF mit Seite und Status; von dort springst du hin, lädst das Original herunter oder ersetzt die Datei in allen Rahmen auf einmal.
- Neu lassen sich TIFF, PSD und AI platzieren; CMYK-Bilder bleiben bis ins Druck-PDF CMYK.
Schriften im PDF
- Schriften werden als Untergruppe eingebettet, das PDF wird deutlich kleiner. OpenType-Schriften mit PostScript-Umrissen (OTF) werden korrekt als CFF eingebettet.
- Auch Schriften, deren Lizenz das Einbetten einschränkt, werden eingebettet; die Lizenz liegt bei dir.
Mehr Effekte
- Schatten nach innen, weiche Kante je Seite und Globales Licht für Schatten. Gruppen lassen sich isolieren und als Aussparungsgruppe setzen.
- Neues Fenster «Effekte» mit Vorschau für Objekt, Kontur, Fläche und Text.
- Sehr grosse Effekte werden mit geringerer Auflösung ausgegeben statt weggelassen. Die Druckvorstufe warnt bei Effekten mit Sonderfarben und bei nicht separierbaren Füllmethoden.
Farbwähler
- Der Farbwähler zeigt, was zur Farbe passt: bei CMYK die vier Kanäle mit Farbauftrag, bei Sonderfarben nur den Ton, bei RGB, OKLCH und P3 eine Farbfläche mit Farbtonregler und Zahlen (RGB, Hex, HSB).
- Ton und Deckkraft stehen getrennt; die Deckkraft gilt für Fläche, Kontur oder Schatten.
- Wer Werte ändert, ändert nur die gewählten Objekte: es entsteht eine eigene Farbe, das benannte Farbfeld bleibt, wie es ist. «In CMYK umrechnen» rechnet über das Druckprofil.
- «Auf dieser Seite» und «Farben der Auswahl» zeigen die verwendeten Farben mit Ton; eine Änderung dort gilt nur für die Auswahl. Dazu eine Pipette für Farbe und Ton.
Exportdialog
- Seitenbereich mit den Seitenzahlen des Dokuments, auch «iv», «B-1», «7-» (bis zum Ende) und «+3» (dritte Seite von vorne); kommt eine Nummer in mehreren Abschnitten vor, fragt der Dialog nach, statt still die letzte zu nehmen.
- Der Dialog öffnet mit der zuletzt benutzten Vorgabe des Dokuments; nach einer Änderung steht da, von welcher Vorgabe man ausging («… (geändert)»). Überschreiben einer eigenen Vorgabe fragt nach, eingebaute bleiben unangetastet.
- Die Meldung zum Export im Hintergrund nennt die Uhrzeit des exportierten Stands.
Hilfslinien und Freigabe
- Hilfslinien wie im Profisatz: Auf einer Seite gezogen gelten sie nur für diese Seite und enden an ihrer Kante; neben der Seite auf der Montagefläche gezogen gehen sie über den ganzen Druckbogen.
- Redaktion und Freigabe: Neben einzelnen Textrahmen lässt sich eine ganze Seite freigeben (Rechtsklick in der Seitenliste); alle Texte darauf kann die Redaktion dann ändern.
Inspect
- Mauszeiger über leerem Papier zeigt die Grösse der Seite, mit Anschnitt und bei Doppelseiten auch die des ganzen Druckbogens; die Palette nennt Einzelseite und Druckbogen.
Bilder im PDF
- Bilder werden beim Export je Platzierung neu berechnet: nur der sichtbare Ausschnitt, und über einer Schwelle auf die Zielauflösung (Druck: über 450 auf 300 ppi, Bildschirm: über 225 auf 150 ppi). Ein Foto mit 6000 × 4000 Pixeln auf 100 mm Breite braucht im Druck-PDF 0,2 statt rund 40 MB.
- Neuer Reiter «Bilder» im Exportdialog mit Schwelle, Ziel und Kompression (verlustfrei oder JPEG in drei Qualitäten für RGB-Ausgaben); «Klein fürs Netz» ist zurück.
- Gedrehte Handyfotos (EXIF) stehen im PDF so wie am Bildschirm, Graustufenbilder bleiben Graustufen.
Effekte
- Fläche, Kontur und Inhalt (Text oder Bild) haben je eigene Deckkraft und Füllmethode, in der Palette «Effekte», am Bildschirm, im PDF und im IDML.
Gruppen
- Gruppen tragen Deckkraft, Füllmethode, Schlagschatten und weiche Kante als Ganzes: Überlappungen in einer halbtransparenten Gruppe decken nicht doppelt, der Schatten fällt einmal für die ganze Gruppe, am Bildschirm, im PDF, im SVG und im IDML. Wählst du ein einzelnes Objekt in der Gruppe direkt aus, stellst du weiterhin dessen eigene Werte ein.
Farbe am Bildschirm
- Die Überdrucken-Vorschau mischt jetzt Platte für Platte wie das Druck-PDF: Überdrucken, Deckkraft und Sonderfarben sehen so aus, wie sie gedruckt werden. Sie rechnet auf der Grafikkarte und ist dadurch rund zehnmal schneller; ein unverändertes Bild kommt aus dem Zwischenspeicher.
- Sonderfarben mischen sich wie Druckfarbe auf Papier, statt sich zu addieren; Mitteltöne werden nicht mehr zu dunkel.
- Auf Bildschirmen mit grossem Farbraum zeigen Chrome und Safari die Vorschau in Display P3: gesättigtes Cyan und Grün werden nicht mehr abgeschnitten.
Farben und Austausch
- IDML: Volltonfarben bleiben Sonderfarben mit eigener Platte. Pantone-Farben (Lab) bekommen ihren Ersatzwert über das Druckprofil des Dokuments und gehen beim Export wieder als Lab hinaus; Farbtöne behalten ihren Tonwert.
- Objekte, die in ein anderes Dokument kopiert werden, bringen ihre Farbfelder mit, auch die Stufen von Verläufen.
- Platzierte PDF erscheinen in ihrer Originalgrösse; «Skalieren» 100 % heisst 1:1.
- Ein Tab, der vor einer Aktualisierung geöffnet war, exportiert wieder, statt mit einem Ladefehler abzubrechen.
Sicherheit
- Mehrere Sicherheitslücken und Fehler behoben.
Schriften
- Variable Schriften in Formaten: Absatz- und Zeichenformate zeigen für eine variable Schrift jetzt die Regler aller Achsen; angehakte Achsen gehören zum Format, die übrigen kommen vom Schnitt. «Neues Format aus Auswahl» übernimmt gesetzte Achsen mit.
Randausgleich
- Optischer Randausgleich für den ganzen Textabschnitt, in der Rahmenpalette mit Bezugsgrösse: Anführungszeichen, Punkt, Komma, Striche und schräge oder runde Buchstaben hängen so weit über den Rand, wie es die eingestellte Grösse verlangt; gleich viel in Titel und Grundtext. Einzelne Absätze lassen sich ausnehmen; mehr Zeichen hängen als bisher, und nach einem Anführungszeichen hängt der folgende Buchstabe ein wenig mit.
Umbruch
- Zeilenabstand automatisch: Knopf «A» neben dem Zeilenabstand, der Prozentsatz der Schriftgrösse steht unter Abstände und Silbentrennung (Vorgabe 120 %). In einer Zeile mit gemischten Grössen zählt die grösste.
- Unausgeglichene Zeilen ausgleichen: Titel und kurze Absätze im Flattersatz bekommen Zeilen ähnlicher Länge statt einer langen und einer kurzen, bei gleicher Zeilenzahl.
- Optischen Randausgleich ignorieren: einzelne Absätze lassen sich vom Randausgleich des Textes ausnehmen.
Oberfläche
- Einstellungen und Dokument einrichten zuverlässiger: Einheit, Rechtschreibprüfung und Steuerungsleiste bleiben nach dem Neuladen erhalten, der Referenzpunkt wirkt sofort, «Hilfslinien sperren» gilt nur noch für dich, zwei Personen können gleichzeitig verschiedene Dokumenteinstellungen ändern, ohne sich zu überschreiben, und die Palette «Verlauf» heisst jetzt «Protokoll».
Oberfläche
- Dritter Oberflächenstil «Studio»: dicht und ruhig, neutrales Grau, feine Linien, Gruppen mit Titel in der Linie, Farbe nur für Fokus und Auswahl; hell und dunkel, umschaltbar im Menü › Oberfläche und in den Einstellungen.
Formeln, Formulare, interaktives PDF und Übersetzung
Textrahmen
- Neuer Dialog Objekt › Textrahmen-Optionen (Cmd/Ctrl+B, auch als Knopf in der Palette) für alle markierten Textrahmen: Spalten fest, mit fester oder flexibler Breite; Innenabstand für jede Seite einzeln; vertikale Ausrichtung oben, Mitte, unten oder Blocksatz mit Grenze für den Absatzabstand; erste Grundlinie nach Oberlänge, Versalhöhe, x-Höhe, Zeilenabstand oder fest, mit Mindestwert; eigener Grundlinienraster pro Rahmen; «Textumfluss ignorieren»; Fussnotenabstände pro Rahmen; Linien zwischen den Spalten, am Bildschirm und im PDF.
- Die vertikale Ausrichtung gilt jetzt in jedem Rahmen einer Kette und in jeder Spalte, nicht nur im letzten einspaltigen Rahmen.
- Automatische Grösse: Rahmen folgen dem Text in der Höhe, in der Breite oder in beidem. Ein fester Punkt bestimmt, welche Ecke oder Kante stehen bleibt, Mindestbreite und -höhe setzen eine Untergrenze.
Listen und Spalten
- Aufzählung und Nummerierung als eigener Dialog (Knopf «…» neben den Listenknöpfen): eigenes Zeichen, Zahlen als 1, 01, a, A, i oder I, Muster wie «(^#)» oder «^1.^2» für verschachtelte Listen, fünf Ebenen mit eigenem Zähler und Einzug, Neubeginn mit beliebiger Nummer, Fortsetzen über Zwischentexte, Nummern rechtsbündig vor dem Text und ein Zeichenformat für das Listenzeichen.
- Spaltenspanne: Ein Absatz kann jetzt über 2, 3 oder 4 Spalten laufen statt nur über alle, und zwar ab der Spalte, in der er steht; nur die überspannten Spalten laufen darunter weiter. Neu ist auch «Spalte teilen»: der Absatz verteilt sich gleichmässig auf 2 bis 4 Unterspalten, mit Innen- und Aussenabstand (Absatzpalette › Satz).
IDML
- IDML-Export unter Datei › Als IDML exportieren: Seiten, Musterseiten, Ebenen, verkettete Textrahmen mit ihren Optionen, Absatz- und Zeichenformate, Prozess- und Sonderfarben, Verläufe, Formen, Pfade, Gruppen, Tabellen und Fussnoten stehen in der IDML-Datei. Bilder kommen als Verknüpfung in einen Ordner «Links» neben der .idml; beides liegt zusammen in einem Zip.
- IDML-Import vollständiger: Gruppen bleiben Gruppen, auch verschachtelt; eine Tabelle, die allein in einem Rahmen steht, wird eine echte Tabelle mit verbundenen Zellen und Kopfzeilen; Fussnoten kommen als Fussnoten; dazu Konturenführung, Deckkraft, Füllmethode, Schlagschatten, weiche Kante, alle Textrahmen-Optionen, Listen, Umbruch- und Spaltenoptionen und die Sprache.
- PDF öffnen und bearbeiten: Datei › Importieren nimmt jetzt PDF an und macht daraus ein Dokument mit echten Objekten: Flächen und Kurven, Text in Rahmen (Schriften werden ersetzt), Bilder. CMYK bleibt CMYK, Sonderfarben kommen mit Namen und CMYK-Ersatz als Farbfelder, Farbtöne bleiben Farbtöne.
- Beim Platzieren eines PDF gibt es drei Wege: platzieren (als Vektor ins Druck-PDF), verknüpft platzieren (eine neue Fassung derselben Datei kommt über Objekt › Verknüpfung aktualisieren in alle Rahmen) oder bearbeitbar einfügen (als Gruppe einzelner Objekte). Die Sonderfarben des PDF erscheinen in jedem Fall in den Farbfeldern.
Farbe
- Ansicht › Überdrucken-Vorschau (Alt+Shift+Cmd+Y): Jede Druckplatte wird einzeln berechnet und über das Druckprofil zusammengesetzt. Überdruckendes Gelb auf Cyan erscheint grün, ausgesparte Flächen bleiben rein, Sonderfarben mischen sich mit dem Untergrund, 100 % Schwarz im Text überdruckt, wie in der Druckvorstufe üblich. Dieselbe Regel gilt jetzt auch in der Separationsvorschau.
Anmelden
- Anmelden mit «Angemeldet bleiben»: angehakt (Vorgabe) hält die Anmeldung einen Monat, auch über einen Neustart des Browsers; ohne Häkchen endet sie beim Schliessen des Browsers oder nach zwölf Stunden ohne Tätigkeit; gedacht für fremde Rechner.
Offline
- Die installierbare Fassung trägt jetzt das App-Icon: 192 und 512 Punkte plus eine maskable-Fassung mit Rand, damit runde Masken nichts abschneiden.
- Installierbare Fassung: Das Programm bringt jetzt ein Manifest, Symbole und einen Service Worker mit. Nach dem ersten Öffnen lässt es sich als App installieren und ohne Netz starten; Programmdateien, Schriften, Farbprofile und das Farbmanagement liegen im Zwischenspeicher des Browsers.
- Offline-Dokumente: Auf der Startseite gibt es den Bereich «Offline» mit eigenem Knopf. Diese Dokumente liegen in IndexedDB, also nur in diesem Browser, und lassen sich ohne Server anlegen, bearbeiten, exportieren und prüfen, Bilder und Schriften inklusive. Die Kopfzeile sagt dabei «Offline · nur auf diesem Gerät».
- Was offline nicht geht, steht überall dort, wo man es sucht: auf der Startseite, in der Kopfzeile und im Teilen-Fenster. Gemeinsames Arbeiten, Kommentare, Videochat und Links brauchen den Server. Über «Teilen › Auf den Server legen» wandert ein Offline-Dokument samt Bildern dorthin und kann von da an geteilt werden.
Oberfläche
- Landing Page: aus den sechs Besonderheiten sind neun geworden, neu PDF/X-4 mit Prüfung, Offline arbeiten und PDF-Formulare.
- Programm und Landingpage werden getrennt ausgeliefert.
- PDF/X-Prüfung: Der Export kennzeichnet das PDF jetzt als PDF/X-4 (XMP mit GTS_PDFXVersion, Trapped-Angabe, Dateikennung, Fassung 1.6) und prüft die fertige Datei auf Wunsch gleich nach: Ausgabebedingung samt eingebettetem ICC-Profil, eingebettete Schriften, RGB in Flächen, Text und Bildern, Seitenboxen, Anmerkungen im Endformat, Verschlüsselung, JavaScript, Anhänge und Transparenz. Datei › PDF/X prüfen erzeugt das Abgabe-PDF im Hintergrund und prüft es sofort; aus dem Bericht heraus lässt sich auch eine fremde PDF-Datei prüfen. Neu ist ausserdem ein Haken, um Verknüpfungen und Formularfelder wegzulassen; ohne den geht keine Abgabe nach PDF/X durch.
- Druckvorstufe bei vielen Bildern: Jede Bilddatei wird nur noch einmal gelesen statt einmal pro Rahmen. Ein Dokument mit 500 Bildrahmen auf acht Dateien brauchte vorher über eine Viertelstunde, jetzt fünf Sekunden.
- Zeichnen: Textzeilen ausserhalb des sichtbaren Ausschnitts werden übersprungen. Beim Schwenken in einem 500-Seiten-Dokument sinkt die Zeit je Bild um rund ein Fünftel; beim Export ändert sich nichts, dort umfasst der Ausschnitt die ganze Seite.
- Behoben: Im Figma-Stil waren die grossen Überschriften auf Start- und Unterseiten dünner als auf der Landing Page. Nüchtern bleiben jetzt nur die Überschriften im Editor.
- Neue Kachel «Stresstest» auf der Startseite: legt auf Knopfdruck 500 Seiten mit rund 2,5 Millionen Zeichen, verketteten Spalten, einem Bild pro Seite, 50 Tabellen und Vektoren an, zum Ausloten, wie sich das Programm bei grossen Dokumenten hält.
- Die Seitenbildchen in der linken Spalte werden nur noch gezeichnet, wenn sie in der Liste zu sehen sind. Bei 500 Seiten brauchte ein Durchgang vorher Minuten; jetzt ist das Dokument in wenigen Sekunden offen.
- Masseinheit umschaltbar: Millimeter, Zentimeter, Zoll, Punkt oder Pica, unter Ansicht › Einheit oder in den Einstellungen. Paletten, Massstab, Massanzeige und Inspect rechnen mit; das Dokument selbst bleibt in Millimetern, und ein Suffix in der Eingabe («30mm» in einem Zoll-Feld) sticht die Anzeigeeinheit weiterhin aus.
- Die Werkzeugleiste lässt sich unter Ansicht › Werkzeugleiste links an den linken Rand stellen; hochkant statt quer, gemerkt im Browser.
- «Figma» ist neu der Vorgabestil; «Spectrum» bleibt über Hilfe › Oberfläche erreichbar.
- Dieselbe Angabe stand dreimal auf dem Schirm. Neu steht der Dokumentname nur noch oben im Kopf, «Seite 2 von 8» daneben, und Format und Umfang stehen einmal in der Steuerleiste bzw. in der Seitenpalette.
- Zweiter Oberflächenstil: Unter Hilfe › Oberfläche (oder in den Einstellungen) schaltet man zwischen «Spectrum» und «Figma» um. Figma ist nüchterner und kompakter: kleinere Schrift, flache Radien, Felder als graue Kästchen ohne Rahmen, blaue Marke, schmalere Paletten. Beides gibt es hell und dunkel, die Wahl bleibt im Browser gemerkt.
- Farbfelder tragen jetzt eine kleine Marke für ihre Art: CMYK als Vierfeld, RGB als drei Streifen, Vollton als Ring, Verlauf als Farbkeil. Man sieht auf einen Blick, was eine eigene Druckplatte bekommt und was nicht, in der Palette und in jeder Farbwahl.
- Der Knopf «Synchron» im geteilten Fenster ist weg. Die zweite Ansicht bleibt immer eigenständig; dafür ist sie da.
- Landing Page: Die Funktionsliste heisst jetzt «Was alles drinsteckt» statt «Alles in der ersten Fassung». In der Lightbox stehen alle Bilder im gleich grossen Kasten; vorher sprang das Bild, sobald ein Titel umbrach.
- Landing Page: Bildschirmfotos und Teilbilder gibt es jetzt in allen vier Sprachen; die französische Seite zeigt die französische Oberfläche, die spanische die spanische. Aus den «drei Besonderheiten» sind sechs geworden (neu: Chat und Videochat, Google Fonts, Freigabe ohne Konto), und die Funktionsliste ist auf zwölf Gruppen neu sortiert und nachgeführt.
- Behoben: In Französisch und Spanisch zeigte «Was ist neu» die deutschen Release Notes statt der englischen.
- Videochat: Sobald noch jemand am selben Dokument ist, erscheint neben der Sprechblase ein Kamerasymbol. Ein Klick, und man sieht und hört einander; Bild und Ton gehen direkt von Browser zu Browser, über den Server läuft nur die Verhandlung. Mikrofon und Kamera lassen sich einzeln stummschalten. Bis etwa sechs Personen; danach bräuchte es einen Medienserver.
- Der Videochat findet die Gegenstelle auch hinter einem Router; in strengen Firmennetzen kann er trotzdem an Grenzen stossen.
- Kamera und Mikrofon sind nur auf der Editorseite freigegeben; auf allen anderen Seiten bleiben sie gesperrt.
- Sonderzeichen einblenden (Ansicht, Alt+Cmd+I): Absatzmarke, Leerschlag als Punkt, geschützter Leerschlag als Ring, Tabulator als Pfeil über die ganze Sprungweite. In der Vorschau und bei kleiner Darstellung bleiben sie weg.
- Die Oberfläche gibt es jetzt auf **Französisch und Spanisch**, dazu Deutsch und Englisch: rund 2000 Texte je Sprache, samt den Mustern mit eingesetzten Zahlen und Namen. Gewählt wird sie unter Hilfe › Sprache oder in den Einstellungen; das Wörterbuch wird einzeln nachgeladen, es liegt also nur die gebrauchte Sprache im Browser.
- Auch die Seiten vom Server (Anmeldung, Profil, E-Mail-Bestätigung) und die Landing Page gibt es in allen vier Sprachen. Für Französisch und Spanisch zeigen Release Notes, Beispieldokumente und Bildschirmfotos die englische Fassung.
- Alle Hilfslinien löschen steht neu im Menü Ansicht.
- Behoben: Auf der Landing Page war das grosse Logo einfarbig schwarz; die zweifarbigen Pfade hatten keine Farbe bekommen. Betrifft auch das Teilbild für Chat und soziale Netze.
- Chat: Sobald noch jemand am selben Dokument ist, erscheint unten rechts eine Sprechblase. Die Nachrichten hängen am Dokument, bleiben also auch dann stehen, wenn alle weg sind, und tauchen nicht im Rückgängig-Verlauf auf. Ungelesenes zeigt ein kleiner Zähler. Auch mit Kommentar- und Ansichtslinks kann man etwas sagen; Rückfragen kommen meist von denen, die nichts ändern dürfen.
- Grundlinienraster als eigene Palette: Beginn, Einteilung, Farbe und Einblenden an einem Ort statt verstreut in «Dokument einrichten». Dieselben Felder stehen jetzt auch im Hilfslinien-Dialog.
- Neu lässt sich ein Absatz auch nur mit der **ersten Zeile** auf das Grundlinienraster setzen; die folgenden Zeilen behalten ihren Zeilenabstand. In der Absatzpalette und in der Steuerleiste als «nur 1.».
- Hilfslinien lassen sich anklicken. Die angewählte Linie wird kräftig gezeichnet und steht in der Palette mit ihrer Lage auf den Zehntelmillimeter, zum Tippen statt zum Zielen. Dazu Löschen (auch mit der Rückschritttaste) und eine Sperre für alle Hilfslinien des Dokuments (Ansicht › Hilfslinien sperren).
- «Duplizieren und versetzt einfügen» rechnet auf Wunsch mit dem **Abstand** statt mit dem Versatz: 5 mm Abstand zwischen 20 mm breiten Objekten heisst 25 mm Versatz, und das rechnet jetzt das Programm.
- Ausrichten: neben dem gleichmässigen Verteilen gibt es ein Feld für einen festen Zwischenraum. Zwei Objekte reichen dafür; gleichmässig verteilen braucht weiterhin drei.
- Google Fonts: Über Schriften › Lupe (oder Datei › Google Fonts …) lassen sich rund 1800 Familien durchsuchen, vorschauen und direkt ins Dokument installieren. Die Vorschau zeichnet die echten Umrisse, nicht eine Ersatzschrift. Variable Familien kommen als eine Datei über die ganze Gewichtsachse, statische Familien schnittweise. Medusa holt immer die TTF-Fassung; nur die lässt sich ins PDF einbetten.
- Hilfslinien lassen sich nach hinten stellen: Ansicht › Hilfslinien im Hintergrund legt sie unter die Objekte. Praktisch, sobald grosse Flächen im Spiel sind und die Linien nur noch stören.
- Sobald sich im Dokument etwas bewegt, verschwindet die Druckvorstufe aus Menü und Kopfzeile. Eine Animation ist kein Druckerzeugnis, und die Meldungen über Anschnitt und Auflösung waren dort nur Lärm.
- Teilbild für Vorschauen: Teilst du id42.xyz in Chat, Slack oder einem sozialen Netz, erscheint jetzt eine Karte mit grossem Logo, Titel und Adresse, in allen vier Sprachen (1200 × 630, erzeugt mit scripts/og-bild.mjs). Das Tool selbst bringt dieselbe Karte mit.
- Die Mails sind gestaltet: helles Kopfband mit Wortmarke, Titel, Knopf und eine kleine Fusszeile; schlicht und ohne Bilder, damit sie in jedem Postfach gleich aussehen. Dazu eine Vorschauzeile für die Posteingangsliste.
- Jede Mail kommt in der Sprache der Empfängerin: Wer sich auf Englisch anmeldet, bekommt auch die Freigabemail auf Englisch, unabhängig davon, in welcher Sprache der Admin gerade arbeitet.
- Die Seite «Ideen und Fehler» heisst jetzt Feedback & Feature Requests und hat einen eigenen Kopf: helles Band, Titel, Lead und das grosse Logo; wie die Startseite, nur hell.
- Melden läuft über ein Fenster statt über ein Formular in der Seite, mit bis zu vier Bildern (Bildschirmfotos sagen mehr als drei Absätze). Die Bilder hängen am Eintrag und öffnen sich in voller Grösse.
- Daumen hoch statt Pfeil: ruhige Kachel mit Zähler, gefärbt erst, wenn man selbst dafür ist.
- Kleine Kopfzeile auf den Unterseiten «Konten» und «Ideen und Fehler»: helles Band mit Logo und Namen, der Weg zurück zur Übersicht inklusive.
- Die Ideenseite und die Benutzerverwaltung sind jetzt vollständig übersetzt, samt Datumsformat und der Zeile unter dem Namen.
- Behoben: Felder für E-Mail, Adresse (clickTag) und Telefon sahen aus wie vom Browser geliefert; alle sind jetzt gleich gestaltet, nicht mehr nach Typ einzeln.
Ansicht und Beispiele
- Behoben: Im Ausschnittmodus (Doppelklick auf ein Bild) liessen sich die Eckpunkte nicht ziehen. Jetzt skalieren sie das Bild im Rahmen; die gegenüberliegende Ecke bleibt stehen, der Rahmen bleibt, wie er ist.
- Separationsvorschau: Bleibt in den Farbauszügen genau eine Platte sichtbar, zeigt Medusa sie in Graustufen, wie in der Druckerei. Eine cyanfarbene Cyanplatte sagt nichts über die Deckung. Mehrere Platten bleiben als Zusammendruck farbig.
- Die Beispiel-Broschüre gibt es jetzt auf Deutsch und auf Englisch; angelegt wird sie in der Sprache der Oberfläche.
Konten mit E-Mail-Bestätigung
- Legst du ein Profil an, bekommst du eine Mail mit Bestätigungslink (HTML und Text). In der Benutzerverwaltung steht danach «E-Mail bestätigt» statt «E-Mail offen»; freischalten kannst du in beiden Fällen, ein stiller Mailfehler sperrt also niemanden aus.
- Beim Freischalten geht eine zweite Mail an die Person: «dein Profil ist frei», mit Benutzername und Link zur Anmeldung.
- Bestätigungslink gilt einmal und 30 Tage; er lässt sich in der Benutzerverwaltung mit «Mail nochmals» neu schicken.
- E-Mails gehen über einen eigenen Mailserver oder den des Hostings.
Sicherheit und Mehrbenutzerbetrieb
- Mehrere Sicherheitsverbesserungen.
- Gesperrte Konten sind sofort abgemeldet, nicht erst bei der nächsten Anmeldung.
- Auch wenn viele Personen gleichzeitig arbeiten, geht keine Änderung verloren.
Aufräumen und Mikrotypografie
- «Texte reinigen»: sprachbasierte Mikrotypografie (de-CH, de-DE, Englisch, Französisch, Italienisch) mit 18 Regeln: Anführungszeichen, Gedankenstriche, geschützte Abstände, Masse, Prozent, Auslassungspunkte, doppelte Leerzeichen und mehr. Mit Vorgaben, Auswahl oder ganzem Dokument und farbiger Hervorhebung der Änderungen, die sich wieder entfernen lässt.
- Aufräum-Assistent («Dokument aufräumen»): Absätze mit gleichen Abweichungen werden zu einem Absatz- oder Zeichenformat, doppelte Formate und Farbfelder werden zusammengeführt, überflüssige Abweichungen aufgelöst und Unbenutztes entfernt. Vorher steht eine Vorschau, nachher genügt ein Widerruf.
- GREP in Suchen und Ersetzen: eigener Modus mit acht Vorlagen (doppelte Leerzeichen, Datum, Telefonnummern, E-Mail, Zahlen mit Einheit …) und Rückverweisen $1 bis $9 im Ersatz.
- Schattierung und Rahmen für Absätze: Farbe, Tonwert, Innenabstände, Ecken und Linien je Seite, spaltenweise und über Rahmengrenzen hinweg, auch im PDF.
- Exportvorgaben speichern und wiederverwenden, mit automatischem Zusatz am Dateinamen; sieben Vorgaben sind eingebaut (Low-End-PDF, Druck-PDF, Web-PDF, Bild für Social …).
Konten und Rückmeldungen
- Eigene Seite für die Benutzerverwaltung: Selbstanmeldung mit E-Mail-Adresse, Freigabe durch die Admins, Sperren und Entsperren, Passwort setzen, Konto anlegen, mit Filtern nach Zustand und Suche über Name, E-Mail und Notiz.
- Neue Seite «Ideen und Fehler»: Anregungen, Fehler und Featurewünsche melden, nach Art und Stand filtern, sortieren, mit Daumen hoch und Zähler, Antworten und Zustand durch die Admins.
- Fehler melden direkt im Tool unter Hilfe, mit Angaben zur Umgebung; ohne Anmeldung landet der Bericht in der Zwischenablage.
Formelsatz
- Formeln als eigenes Objekt: Eingabe in LaTeX-Schreibweise mit Brüchen, Wurzeln, Summen, Integralen, hoch- und tiefgestellt sowie griechischen Zeichen.
- Vorschau beim Tippen, Beispiele auf Knopfdruck, Doppelklick öffnet die Formel wieder; der Rahmen passt sich dem Satz an.
- Im PDF stehen Formeln als Vektorumrisse, Variablen kursiv und Zahlen aufrecht wie im Formelsatz üblich.
PDF-Formulare
- Jedes Objekt kann ein Formularfeld werden: Textfeld (auch mehrzeilig), Kontrollkästchen, Optionsfeld mit Gruppen, Auswahlliste, Mehrfachauswahl, Unterschrift und Schaltfläche.
- Pflichtfeld, Schreibschutz, Hilfetext und Schriftgrösse je Feld; der Export erzeugt ein ausfüllbares AcroForm.
Interaktives PDF
- Schaltflächen mit Aktionen: Adresse öffnen, zu Seite springen, Feld ein- oder ausblenden, drucken, Formular zurücksetzen, Vollbild.
- Filme (MP4, WebM) platzieren: Standbild im Layout, im interaktiven PDF eingebettet mit Abspiel-Aktion, wahlweise beim Öffnen der Seite.
- Seitenübergänge für die Vollbildpräsentation unter «Dokument einrichten».
Daten und Sprachen
- Verknüpfte Quellen sind jetzt beidseitig: Änderungen im Dokument lassen sich in Excel-, CSV- und Word-Dateien zurückschreiben, herunterladen oder automatisch nachziehen.
- Datenzusammenführung mit Excel als Quelle, Filter nach Feldinhalt und neuer Ausgabe «Neues Dokument zum Weiterarbeiten».
- Übersetzung ganzer Dokumente per KI (Anthropic, OpenAI, DeepL), als Sprachebene im Dokument oder als Duplikat. Der Schlüssel bleibt im Browser.
Bedienung
- Waagrechte Menüleiste wie unter macOS; unter dem Logo stehen nur noch Einstellungen, Sprache, Darstellung und Konto.
- Geteiltes Fenster: zweite Ansicht desselben Dokuments mit eigenem Zoom und Ausschnitt.
- Hilfslinien anlegen: Spalten und Reihen mit Steg, bezogen auf Seite oder Satzspiegel, dazu eigene Farben für Ränder, Spalten, Hilfslinien und Raster.
- Rechnen in allen Zahlenfeldern, auch in Dialogen: 10+5, 210/3, 2cm, 12pt.
- Seite und Druckbogen duplizieren, mit Objekten und Hilfslinien.
- Variable Schriften sind in der Schriftliste als «variabel» gekennzeichnet.
Beispieldokumente
- Drei neue Vorlagen auf der Startseite, je auf Deutsch und Englisch: Druck-Schaukasten (Satz, Tabelle, Formeln, Sonderfarbe, Formular), Google-Ads-Anzeige 300 × 250 mit Animation und WebGL-Beispiel mit eigenem Shader.
Redaktion, Bibliotheken, Animation
Verknüpfte Inhalte
- Excel (.xlsx), CSV und Google Sheets als Tabelle platzieren: Der Inhalt bleibt mit der Quelle verbunden und lässt sich mit einem Klick auffrischen.
- Word-Dateien bleiben nach dem Platzieren verknüpft und lassen sich neu einlesen.
- Palette «Verknüpfungen» mit Quelle, Zeitpunkt, Auffrischen, anderer Datei und Lösen; auf Wunsch frischt das Dokument beim Öffnen alles auf.
- Importieren (IDML, Paket, Dokumentdatei) jetzt auch im Dokument unter Datei.
Farbe
- Farbmodelle OKLCH und Display P3 im Farbfeld; Medusa sichert sRGB, die eingegebenen Werte bleiben erhalten, Hex ist der Ersatzwert.
- RGB-Arbeitsfarbraum neu auch «Kompatibel mit Display P3».
- Farbauszüge lassen sich im Inspect-Modus einzeln ein- und ausblenden (Zusammendruck der gewählten Platten).
Arbeitsbereiche
- Tabulator blendet alle Paletten aus und wieder ein.
- Zweite Spalte je Leiste über das Menü; Arbeitsbereiche (Satz, Druckvorstufe, Redaktion, Animation, Bibliothek) und eigene sichern.
Bewegte Flächen
- Eigener WebGL-Shader: GLSL-Code im Programm schreiben, mit Vorschau, Fehlermeldung und Beispielen; der Code wandert in den HTML- und Anzeigen-Export.
Redaktion und Freigabe
- Eigener Link «Redaktion und Freigabe»: Kundschaft ändert Texte direkt im Dokument, kommentiert, gibt frei oder fordert Änderungen an, ohne Konto, wenn «Ohne Konto öffnen» gesetzt ist.
- Umfang wählbar: alle Texte ausser gesperrten, oder nur eigens freigegebene Textrahmen.
- Freigegebene Rahmen sind auf der Arbeitsfläche grün beschriftet und in der Palette aufgelistet.
- Freigabe-Palette mit Status, wortweisem Textvergleich seit dem Senden und vollständigem Verlauf.
- Layout, Bilder und gesperrte Texte bleiben dicht; Medusa prüft das client- und serverseitig.
Bibliotheken und Brandkits
- Mehrere benannte Bibliotheken; Einträge verschiebbar, Export und Import je Bibliothek.
- Aufgenommen werden Objekte, Farbfelder, Absatz- und Zeichenformate.
- Brandkits halten Hausfarben, Formate, Schriften und Logos fest; beim Anwenden werden gleichnamige Farben und Formate überschrieben, fehlende ergänzt.
- Brandkit für neue Dokumente auf der Startseite wählbar.
Animation und Anzeigen
- Keyframe-Animationen: eigene Werte für Versatz, Grösse, Drehung und Deckkraft, Rauten auf der Spur, Tabelle mit allen Werten.
- Palette «Anzeige» für Google Ads: Standardformate, Profil Google Ads oder clickTag, Klickziel, laufende Prüfung und Export.
Bewegte Flächen
- WebGL-Flächen mit vier Arten (Verlauf, Wellen, Rauschen, Kreise), Tempo, Massstab und drei Farben; laufen live in der Zeitleiste.
- Lottie-Animationen platzieren: JSON hineinziehen, das Objekt übernimmt das Seitenverhältnis.
- In HTML5-Anzeigen laufen beide live: WebGL als Canvas, Lottie mit Spieler und Daten als erlaubte .js-Dateien im ZIP.
- Im HTML-Export laufen beide live weiter: WebGL als echtes WebGL, Lottie mit eingebettetem Spieler; im PDF rastert Medusa den Stand am Abspielkopf.
Satz und Ausgabe
- Unterschneidung metrisch, optisch oder ohne. Optisch tastet die Umrisse ab und gleicht den engsten Abstand an den Bezugsabstand zweier gerader Stämme an.
- PDF: Infozeile bei den Schnittmarken mit Dokumentname, Seite, Datum und Farbprofil.
- Formatkatalog mit 49 Formaten für Druck, Social Media, Web und Video; Bildschirmformate mit exakten Pixelmassen bei 96 ppi.
Oberfläche
- Englisch ist neu die Vorgabe; Deutsch wählt man in der Sprachwahl.
- Startseite kompakter: flachere Bühne, Formatkacheln massstäblich eingepasst statt über die Karte hinaus.
- Breite der Paletten-Leisten ziehbar, zweite Spalte je Seite, Reiter frei sortierbar.
- Abschnitte in den Paletten auf- und zuklappbar und per Ziehen sortierbar.
- Das Programm heisst neu Project Medusa.
Landingpage und Release Notes
- Landingpage für id42.xyz auf Deutsch und Englisch, mit zweispaltiger Bilderstrecke, Lightbox, allen Funktionen und diesen Release Notes.
- «Was ist neu» in der App unter Hilfe, beim ersten Start einer neuen Fassung von selbst; auf der Übersicht verlinkt.
Osterei
- Alt-Klick auf das Logo holt die freundliche Medusa hervor: ein Pixel-Sprite im Stil der Adventures der 90er, das wiegt, blinzelt und Sprüche klopft.
- Auf Wunsch versteinert sie beim Löschen: ein Strahl aus ihren Augen trifft das Objekt, es wird zu Stein und zerfällt, danach ist es gelöscht.
Konten
- «Profil erstellen» auf der Anmeldeseite: Wer will, legt sich ein Profil an; es wird erst nach der Freigabe durch einen Admin aktiv.
- Wartende Profile stehen mit Name, Benutzername, Notiz und Datum zuoberst in der Benutzerverwaltung, mit «Freigeben» und «Ablehnen».
- Die Selbstanmeldung lässt sich abschalten.
Prüfen, Anzeigen, Übersicht
- Inspect-Modus: gesperrte Prüfansicht mit Befunden, Objektwerten und Abständen direkt auf der Arbeitsfläche.
- HTML5-Anzeigen für Google Ads: Vorlagen auf der Startseite, Export als konformes ZIP mit clickTag-Variante, Prüfliste und Ersatzbild.
- Druckvorstufe: ausführlicher Bericht mit Bildern, Vektoren, Schriften, Farben, Transparenz und Anschnitt.
- Sonderfarben als Separation, Überdrucken für Objekte und schwarzen Text, Separationsvorschau.
- Stichwortverzeichnis mit Marken, Übersicht, Buchstaben und Unterbegriffen.
- Glyphen-Palette mit Suche, Gruppen und zuletzt benutzten Zeichen.
- Textrahmen: automatisch vergrössern, Absatz über alle Spalten, Spalten ausgleichen.
- Interaktives PDF mit Hyperlinks, verlinkten Querverweisen, Inhaltsverzeichnis und Lesezeichen.
- Übersicht mit Bühne und Vorschaubildern.
Produktion
- Ausgabe-Automatik: Workflows, Seitenaufteilung, Variablen im Dateinamen, Preflight, PDFs zusammenfügen, Stapelausgabe über mehrere Dokumente.
- Zeitleiste für Animationen mit Video- und HTML-Export, Social-Formate.
- Verpacken als ZIP mit Bericht, Import von Paketen und IDML.
- Datenzusammenführung mit CSV.
- Platzieren von Markdown, Klartext und Word mit Autofluss, PDF als Vektor.
- Export: PDF-Vorgaben, JPEG, Druckbögen, Ausschiessen als Broschüre.
- Pipette für Pixelfarben, Textformatierung und Absatzformate.
Typografie und lange Dokumente
- Satz-Einstellungen im Detail: Wort- und Zeichenabstand, Glyphenskalierung, Silbentrennung mit Vorschau.
- OpenType-Palette mit Vorschau, variable Schriften mit Achsen und benannten Instanzen.
- Fussnoten, Textvariablen, lebende Kolumnentitel, Querverweise, Inhaltsverzeichnis, Abschnitte.
- Marginalien, verankerte Rahmen und Bilder, Bildlegenden, die dem Bild folgen.
- Rechtschreibprüfung mit Hunspell, Schweizer ss.
- Tabulatoren mit Lineal und Füllzeichen, Initialen, Absatzlinien, Umbruchoptionen, Grundlinienraster, optischer Randausgleich, verschachtelte Formate und GREP-Stile.
- Oberfläche auf Englisch, Sprachwahl in der App.
Grundlagen
- Editor, Satz-Engine, Echtzeit-Abgleich und Vektor-PDF.
- Konturenführung, Listen, Suchen und Ersetzen, Druckvorstufe, Versionen.
- Farbmanagement mit ICC-Profilen, Füllmethoden, Tabellen.
- Vektorwerkzeuge: Zeichenstift, Direktauswahl, Polygon und Stern, Pathfinder, Verläufe, Schlagschatten und weiche Kante, Text auf Pfad.
- Läuft auch auf gewöhnlichem Webhosting, mit Benutzerkonten.